Slowenische Musikalben, die im Jahr 2019 einen besonderen Stempel hinterlassen haben!

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Dieser RockLine-Beitrag widmet sich den Alben slowenischer Künstler, die im vergangenen Jahr erschienen sind und die aufgrund ihrer hohen Qualität besonders hervorgehoben werden sollten. Also! RockLine siebt für euch das Beste vom Besten heraus, was das musikalische Slowenien im vergangenen Jahr hervorgebracht hat – Alben, die unter all den nennenswerten musikalischen Leistungen besonders (eure) Aufmerksamkeit und euer Ohr verdienen. Sie sind in zufälliger Reihenfolge angeordnet.

Bakalina Velika – Prvi Krajec
Was der Vorgänger „Španabije“ (2017) im abschließenden Stück Ko se je dielu sviet andeutete, hat »Prvi krajec« nun eingelöst. Bakalina Velika haben mit dem neuen Album ihren künstlerischen Horizont auf schlaue Art erweitert – sie haben das Arrangement aufgelockert und belebt, beherzt zu Tricks und Ideen gegriffen, die sie zuvor noch nie ausprobiert hatten, und dabei nicht nur ihren eigenwilligen Charakter bewahrt, sondern ihn weiter vertieft und auf ein noch höheres künstlerisches Niveau gehoben. Wenn Dichtung und Musik perfekt »zusammenfinden« und ein brillantes Werk entsteht, das geradezu überbordet vor Eklektizismus und Einzigartigkeit!
Die RockLine-Rezension des Albums „Prvi krajec“ findet ihr HIER!

Same Babe – Vražji Bend
Same Babe sind vom Teufel gesandt und sind in der Musikwelt ganz sicher Sloweniens Könige der Spottlust. »Vražji bend« ist ein Album tadelloser Satire, gespielt und arrangiert mit großem Feuer, das von einem urtümlichen Gespür für den treffenden Strom grenzenloser intellektueller Zynismus angetrieben wird, in einem Format, das slowenischer nicht zünden könnte und das auch Buldožer oder NLP mühelos adaptiert hätten. Vražji bend ist ein weiteres Manifest der großen Brillanz der künstlerischen Pose, die die Band seit Jahren pflegt und kultiviert.
Die RockLine-Rezension des Albums „Vražji bend“ findet ihr HIER!

Up N‘ Downs (U.N.D.) – Vse kar sem pozabil II
Ein reifes, in allen Details ausgefeiltes Rockalbum, das den Erstling künstlerisch entschlossen überbietet. Gemessen an der historischen Reichweite und dem Charakter slowenischer Rockausdruckskraft lässt sich sagen: Up N‘ Downs werden mit »Vse kar sem pozabil II« – ohne falsche Bescheidenheit gesagt – nach und nach zur slowenischen Hard-Rock-Band des neuen Jahrtausends.
Die RockLine-Rezension des Albums „Vse kar sem pozabil II“ findet ihr HIER!

Martin Ramoveš – Rob
Das vierte Studioalbum des jungen und unglaublich aufstrebenden slowenischen Singer-Songwriters Martin Ramoveš, der seine musikalische Aussage mit eigenen illustrierten Geschichten adelt, erreicht auf seinem vierten Album »Rob« die höchste Stufe künstlerischer Reife: Die ambitionierte Synthese aus der Dichtung des slowenischen Dichters Ivan Rob und seiner Lebensgeschichte in humorvoll eingefärbten Comic-Illustrationen zündet, gepaart mit der sinnlich subtilen Feinmechanik von Ramovešs Komponieren, mit einem hohen Maß gegenseitiger Stimmigkeit.
Die RockLine-Rezension des Albums „Rob“ findet ihr HIER!

ŠKM Banda – Nouvi Sad
ŠKM Banda beweisen mit dem neuen Album »Nouvi sad«, dass sie in Slowenien zu den subtilsten Seiltänzern im geschickten Balancieren zwischen motivischer Leichtigkeit und der greifbaren Substanz des Phrasierens zählen. Wenn es darum geht, Elemente des Post-Rock, Jazz und der Alternativmusik zu einem eklektischen musikalischen Aquarell von beständig ausgewogenem und sinnlichem Gleichgewicht zu verschmelzen, sind ŠKM Banda in Slowenien ganz sicher das erste Paradepferd. 
Die RockLine-Rezension des Albums „Nuovi Sad“ findet ihr HIER!

Mary Rose – Resničen svet
Die größten Rückkehrer mit einer Rock’n’Roll-Schuld, die sich seit dem Album »Feniks« ganze dreizehn Jahre lang angehäuft hat, und zugleich die lang vermisste slowenische klassische Hard-Rock-Band mit Anfängen, die noch in die Achtziger zurückreichen, sind ganz sicher die Postojnaer Mary Rose! Die haben sich mit dem erstklassigen neuen Hard-Rock-Album  »Resničen svet«, vollgepackt mit der guten alten slowenischen Hard-Rock-Schule, bei all ihren Fans für die langen Jahre des Wartens freigekauft. Willkommen wieder zu Hause, Jungs – mit einem Album, das mit der Zeit dank seiner hohen Qualität zum slowenischen Genre-Evergreen heranwachsen kann. 
Die RockLine-Rezension des Albums „Resničen svet“ findet ihr HIER!

Dežurni krivci – Narobe svet
Ungeachtet der Tatsache, dass man für jedes ihrer neuen Alben gewöhnlich geduldig warten muss, bewahren die leidenschaftlichen Prlekija-Soundterroristen Dežurni krivci mit ihrer stämmigen Rezeptur rudimentären Rock’n’Roll-Feuers, pfiffig dosiert mit Punk-Galgenhumor, Blues-Rhetorik und Stoner Rock, auch mit dem hervorragenden neuen Album »Narobe svet« weiterhin eine ungebrochen aufrührerische Haltung von höchstem Herzblut und Aufrichtigkeit.
Die RockLine-Rezension des Albums „Narobe svet“ findet ihr HIER!

Orlek – Živel Rokenrol
Nach zehn Jahren und zum dreißigjährigen Bestehen haben die legendären Zasavjer Orlek mit der großen expressiven Frische und reifen Breite des neuen Albums »Živel Rokenrol« zugeschlagen – und das ist genau das, worauf der Titel hindeutet: vollgepackt mit treffenden und ideengeprägten Stücken, die mit der Intensität eines hohen musikalischen Ertrags ansprechen. Also möge die neue Besetzung der slowenischen Kneipen und muffigen Spelunken, durchtränkt von Alkohol-Derivaten, unter dem donnernden Taktstock des Knap n‘ Roll beginnen!
Die RockLine-Rezension des Albums „Živel Rokenrol“ findet ihr HIER!

Teo Collori in Momento Cigano – Kamerato Muzikante
Die slowenischen Schmiede moderner „musikalischer Prosa“ im Gypsy Swing, Teo Collori in Momento Cigano, haben mit »Kamerato Muzikante« ihren ohnehin schon überaus mutigen und unterhaltsamen Vorgänger nicht nur erreicht, sondern übertroffen – mit dem sie jedoch noch eine Spur zurückhaltender und vorsichtiger auf die Bühne getreten waren.
Die RockLine-Rezension des Albums „Kamerato Muzikante“ findet ihr HIER!

John F. Doe – Druga stran
Eine Band mit eigenständigem „Alter-Indie“-Charakter, ausgereifter Vision und potenter kreativer Energie, die keine Berührungsangst mit »Andersartigkeit« kennt und das Unerprobte auszuprobieren wagt – da wird es niemanden wundern, wenn das dritte Album wieder deutlich anders ausfällt, sowohl gegenüber dem Erstling als auch gegenüber dem Album »Druga stran«.
Die RockLine-Rezension des Albums „Druga stran“ findet ihr HIER!

Jernej Zoran – Stik
Der unerschöpfliche Jernej Zoran hat sich mit seinem kreativen Schwung zu einem jährlichen Fixpunkt entwickelt, was die Veröffentlichung neuer Studioplatten und EPs betrifft.  Auch in diesem Jahr hat er ein neues Album namens »Stik« vorgelegt, auf dem er fleißig seine ausgereifte musikalische Rhetorik der Kollision von klassischem Rock, Blues und radiotauglichen Elementen pflegt, die auf Radiowellen bestens gedeihen.
Die RockLine-Rezension des Albums „Stik“ findet ihr HIER!

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