Saša Bole ist gestorben – ein Musiker, der in den Achtzigern und Neunzigern als Gitarrist von Martin Krpan und Bombe seine Spuren hinterlassen hat und zugleich auch als Förderer und Entdecker neuer musikalischer Talente wichtig war, denen er beim Durchbruch in die Szene unter die Arme gegriffen hat.
Bole stieg kurz vor den Aufnahmen zum Debütalbum „Bonbonjera“ bei den legendären Martin Krpan ein, das 1982 erschien.
Er galt als einer der vielversprechendsten jungen Gitarristen – nicht nur in Slowenien, sondern im gesamten Gebiet des ehemaligen gemeinsamen Staates, weshalb er noch als Mitglied von Martin Krpan zum besten Gitarristen des ehemaligen Jugoslawiens gekürt wurde.
1990 gründete er die Hard-Rock-Formation Bombe mit. Bis 1997, als die Band ihre Tätigkeit einstellte, nahm er mit Bombe drei Alben auf und veröffentlichte sie: „Zvočni zid“ (1992), „Metafizične svinje“ (1994) und „Sladka pozaba“ (1997).
Er war außerdem als Radiomoderator bei Gamma MM tätig und als Musikpromoter in der Diskothek Palma, wo er neue musikalische Talente förderte.