Crossfaith sagen Tour ab, Daiki Koide ist kein Mitglied der Band mehr
Crossfaith sagen Europa-Tour wegen Vorwürfen unangemessenen Verhaltens ab – Daiki Koide ist nicht länger Mitglied der Band
Die japanische Metalcore-Band Crossfaith hat heute bekanntgegeben, dass sie den Rest ihrer Europa-Tour abbricht, nachdem sie in den Mittelpunkt von Vorwürfen über unangemessenes Verhalten geraten sind. Die Vorwürfe hat Ronnie Radke, Sänger von Falling In Reverse, öffentlich auf TikTok enthüllt – er behauptet, ein mutmaßliches versuchtes Treffen zwischen dem 37-jährigen Crossfaith-Gitarristen Daiki Koide und einer minderjährigen Fans aufgedeckt zu haben, die Radke zufolge 14 Jahre alt gewesen sein soll.


Radke zufolge hat er zunächst die übrigen Bandmitglieder kontaktiert und auch die Veranstalter der Festivals gewarnt, bei denen Crossfaith auftreten sollten. Da die Band angeblich nicht reagiert habe, entschied er sich für eine öffentliche Enthüllung der Situation.
Die Band Crossfaith hat zu dem Vorfall ein offizielles Statement veröffentlicht, in dem es heißt:
„Aufgrund der aktuellen Situation und der Spekulationen, die im Netz kursieren, haben wir entschieden, die letzten vier Auftritte der Europa-Tour abzusagen: Vainstream Festival (26. 6.), Konzert 27. 6., Resurrection Fest EG (28. 6.) und Evil Live (29. 6.).“
Die Band betont, dass die Entscheidung nicht leicht fiel, sie sie aber für unumgänglich halten, um die Sicherheit und das Wohlergehen der Fans, der Veranstalter und ihres Teams zu schützen. Im Statement heißt es weiter, dass sie über die nächsten Schritte informieren werden, sobald es möglich ist, da es sich um eine ernste Angelegenheit handelt, die „sorgfältige Überlegung erfordert“.
Als weitere Reaktion auf die Situation hat Daiki Koide heute bekanntgegeben, dass er offiziell nicht länger als Gitarrist von Crossfaith tätig ist. Auch seine zweite Band, Knosis, hat verkündet, dass Daiki ebenfalls kein Mitglied mehr ist.
Das ist eine bedeutende Wende für beide Bands, Crossfaith und Knosis, die sich in den letzten Jahren in der internationalen alternativen Musikszene etabliert haben. Die Öffentlichkeit wartet nun auf weitere Informationen und offizielle Statements, während beide Bands mit den Folgen der Vorwürfe konfrontiert sind, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen kann.


Aus verifizierten Informationen lässt sich festhalten, dass dies keine Rückkehr des legendären Hiroki „Hiro“ Ikegawa zu Crossfaith bedeutet.