Simon Phillips und Protocol VI. kommen im Mai nach Portorož!
Simon Phillips, Schlagzeug-Ikone des Rock’n’Roll- und Jazz-Fusion-Universums, unter anderem der Mann, der für The Who, Mike Oldfield und Toto getrommelt und im Studio mit seiner Kunst unzähligen Künstlern Alben „gerettet“ hat, wird mit seiner Formation Protocol VI. am Sonntag, den 10. 5. 2026, im Avditorij in Portorož auftreten!
Beim Konzert im Avditorij Portorož werden neben Simon Phillips auftreten: Ernest Tibbs am Bass, Otmaro Ruiz an den Keyboards, Alex Sill an der Gitarre und Phillip Whack am Saxofon.
Eintrittskarte: 36 € im Vorverkauf bis 30. 4., 41 € ab dem 1. 5.
Simon Phillips hat in mehr als vier Jahrzehnten Karriere eine außergewöhnliche Fähigkeit bewiesen, sich in nahezu jedem musikalischen Umfeld mehr als zu behaupten. Präzision, Intensität und emotionale Ausdruckskraft sind die Konstanten seines Sounds in allen Kontexten. Schon früh arbeitete er mit einigen der renommiertesten Musikerinnen und Musiker der Welt zusammen und hinterließ dabei einen starken Stempel auf zahlreichen historischen Aufnahmen und Tourneen rund um den Globus.
Bereits in seinen Zwanzigern arbeitete er mit Ikonen wie Jeff Beck, Jack Bruce, Pete Townshend, Al Di Meola, Jon Anderson, Jan Hammer, Stanley Clarke, Jon Lord, Mike Oldfield, Brian Eno und vielen anderen zusammen. Mehrere dieser Künstler waren bedeutende Pioniere des Jazz-Rock der frühen und mittleren Siebziger, eines Genres, das auch als Fusion bekannt ist. Bald folgten vielbeachtete Aufnahmen und Tourneen mit Acts wie Mick Jagger, Asia, The Who, Gary Moore, Joe Satriani und zahlreichen anderen. Der frühe Tod des Schlagzeugers Jeff Porcaro führte Simon schließlich zu einer 22-jährigen Zusammenarbeit mit Toto (1992–2014). In dieser Zeit arbeitete er auch an verschiedenen Projekten unter der Leitung von Steve Lukather, Michael Schenker, Derek Sherinian und anderen.
Tiefer in der Jazzwelt war Simon Teil eines Trios unter Führung der virtuosen Pianistin Hiromi, gemeinsam mit dem E-Bassisten Anthony Jackson. Diese fruchtbare Zusammenarbeit dauerte sieben Jahre, brachte zwischen 2011 und 2016 fünf Alben und zahlreiche Tourneen hervor. In dieser Zeit trat er auch in einem Jazz-Rock-Trio mit dem französischen Keyboarder Philippe Saisse und Bassist Pino Palladino unter dem Namen PSP auf.
In Simons Sound lassen sich die Einflüsse vieler großer Schlagzeuger heraushören, unter denen Tony Williams aus den Siebzigern einen besonderen Platz einnimmt. Wie Simon selbst sagt: „Tony wurde mir 1977 von Jack Bruce vorgestellt. Sein Album Believe It von 1975 gehört noch heute zu meinen absoluten Favoriten.“
Obwohl die erste Veröffentlichung des Projekts Protocol bereits 1989 erschien, fanden Simons Kompositionen ihre wahre Reife und Verbindung mit dem Album Protocol II im Jahr 2013. Diese Veröffentlichung vereinte den erstklassigen Rockgitarristen Andy Timmons, den Jazz-Funk-Keyboarder Steve Weingart und E-Bassisten Ernest Tibbs. Protocol II festigte die neue Besetzung endgültig als eine der bedeutendsten Gruppen in der Geschichte des Jazz-Rock. Dieselbe Besetzung war auch auf dem Album Protocol III aus dem Jahr 2015 zu hören. Ernest Tibbs blieb auch auf dem Album Protocol IV von 2017 am Bass, das jedoch den herausragenden Studiogitarristen Greg Howe sowie den dynamischen jungen Keyboarder Dennis Hamm vorstellte. Das Album, noch immer im Quartett-Format, enthält Simons bislang stärkste Kompositionen und wurde für einen GRAMMY in der Kategorie des zeitgenössischen Instrumentalalbums nominiert. 2019 tourte Simon intensiv als Bandleader und feierte das 30-jährige Jubiläum des Projekts Protocol, wobei er Stücke von allen früheren Alben spielte. Die Besetzung wurde erneut zum Quintett umgeformt, bestehend aus dem erfahrenen Keyboarder Otmaro Ruiz, Saxofonisten Jacob Scesney und dem außerordentlich talentierten jungen Gitarristen Alex Sill. 2022 erschien das Album Protocol V. Die Gruppe besteht aus Ernest Tibbs (Bass), Otmaro Ruiz (Keyboards), Jacob Scesney (Bläser) und Alex Sill (Gitarre). Das Album ist eine energiegeladene und dynamische Sammlung von Stücken, die die unverwechselbare Handschrift von Simon Phillips trägt, wie sie das Publikum von der Tradition des Projekts Protocol erwartet.
