Russkaja haben ihre Tätigkeit eingestellt!
Russkaja, die kultische österreichische Ska-Punk-Rock-Band aus Wien, die seit fast zwei Jahrzehnten sowjetische Ikonografie in ihrer Ausdruckssprache verwendet, hat beschlossen, ihre Tätigkeit einzustellen.
In einem offiziellen Statement, das auf den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde und das ihr unten im Volltext nachlesen könnt, hat sich die Band zu diesem Schritt entschlossen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten – ein Entschluss, der mit dem Krieg in der Ukraine zusammenhängt.
Russkaja, die u. a. auch im Ljubljanaer Orto Bar im Rahmen der diesjährigen Ausgabe des Ortofests am Sonntag, den 23. 4. 2023 auftreten sollten, sind ein Septett bestehend aus sechs Musikern und einer Musikerin, darunter ein in Russland geborener Sänger und ein ukrainischer Bassist. Die Band hat ihre Karriere vor achtzehn Jahren begonnen. Im Laufe der Jahre wurden sie mit ihrer musikalischen Identität, die sie „russischen Turbo Folk Metal“ nennen, international bekannt – das gilt auch für den nordamerikanischen Raum.
„Trotz unserer Überzeugungen sind wir täglich ein Ziel in den sozialen Netzwerken, mit dem Vorwurf, wir seien eine pro-russische Band“, schrieben Russkaja unter anderem in den sozialen Medien.
„Die sowjetische Ikonografie ist für immer beschädigt, und der Krieg in der Ukraine, der am 24. 2. 2022 begann, erlaubt es uns nicht mehr, sie als eine Art Satire zu verwenden“, schrieben Russkaja weiter.
Die Band hat am 3. 2. 2023 ihr neues Studioalbum „Turbo Polka Party“ veröffentlicht, das beim österreichischen Label Napalm Records erschienen ist.