Dokumentarfilm „Di’Anno: Iron Maiden’s Lost Singer“ kommt

Cleopatra Entertainment
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Das Leben und die Karriere des ersten Frontsängers der Heavy-Metal-Band Iron Maiden, Paul Di’Anno, der mit seiner unvergesslichen Stimme die frühen Alben der Band geprägt hat, wird im Dokumentarfilm „Di’Anno: Iron Maiden’s Lost Singer“ beleuchtet, der diesen Sommer von Cleopatra Entertainment veröffentlicht wird.

Mit dem ehrlichen und intimen Charakter des Films ist es Regisseur Wes Orshoski gelungen, den verstorbenen Sänger einzufangen, der gegen Ende seines Lebens mit emotionalen Höhen und Tiefen kämpft. Der Film, in dem James Hetfield (Metallica), Gene Simmons (Kiss), Steve Harris von Iron Maiden sowie Mitglieder von Exodus, Slayer, Megadeth, Overkill und Sepultura auftreten, zeigt einen Abschnitt aus der Karriere des legendären Sängers, als zwei Iron-Maiden-Fans in sein Leben treten — und das in einem Moment, als Di’Anno die schwerste Phase seines Lebens durchmacht. Zunächst helfen sie ihm, sich gesundheitlich wieder aufzurappeln, woraufhin seine Karriere einen neuen Schub bekommt.

Di’Anno, der seit 2010 an den Rollstuhl gefesselt war, erlebte während der Covid-19-Pandemie erneut eine massive Verschlechterung seines Zustands, woraufhin die beiden Fans eine Crowdfunding-Kampagne starteten, die schließlich zu seinem Umzug nach Kroatien führte, wo er dank der Unterstützung von Fans und Ärzten doch noch eine Wende erlebte. Obwohl ihm das Geld ausging, traf er alte Weggefährten von Maiden wieder und verliebte sich sogar. Am Ende betritt er auf heldenhafte Weise wieder die Bühne. All das ist im Film „Di’Anno: Iron Maiden’s Lost Singer“ festgehalten, mit dessen Dreh Orshoski 2017 begann.

Di’Anno, in London geboren, gilt als eine der zentralen Ikonen der britischen New-Wave-of-Heavy-Metal-Szene, die an der Wende von den Siebzigern zu den Achtzigern aufblühte. Er half Iron Maiden beim Durchbruch auf globaler Ebene und wirkte an den grundlegenden Alben der Band mit: dem gleichnamigen Debütalbum „Iron Maiden“ aus dem Jahr 1980 und seinem Nachfolger „Killers“, der 1981 erschien. In einer der epischsten Sagas der Metalgeschichte verließ Di’Anno Maiden 1981 (sein Nachfolger wurde Bruce Dickinson), was eine endlose Debatte darüber auslöste, welcher Sänger besser war oder ist. Die Diskussion hält bis heute an — fast 50 Jahre später.

Orshoski stellte den Film (der in England, Kroatien, Brasilien und den Vereinigten Staaten gedreht wurde) kurz vor Di’Annos Tod im Oktober 2024 fertig. „Di’Anno: Iron Maiden’s Lost Singer“ wurde auf europäischen Filmfestivals gezeigt und wird weltweit auf Streaming-Plattformen sowie auf DVD und BLU RAY erscheinen.


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