Lisa O’Neill – The Wind Doesn’t Blow This Far Right (EP)

foto: Ellius Grace
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Das Label Rough Trade Records präsentiert die neue EP „The Wind Doesn’t Blow This Far Right“ mit sechs Songs der irischen Sängerin und Songschreiberin Lisa O’Neill aus Cavan. Dazu gibt es ein Musikvideo zu ihrer beeindruckenden Coverversion des saisonalen Klassikers »The Bleak Midwinter« (unten).

Die EP besteht aus sechs Songs, darunter Lisas eindringliche Interpretation von Dylans »All The Tired Horses«, aufgenommen für die letzte Szene der letzten Episode der Serie Peaky Blinders, sowie »Homeless In The Thousands (Dublin in the Digital Age)« mit Pete Doherty, das im Januar dieses Jahres als eigenständige Single veröffentlicht wurde. Es ist nicht das erste Mal, dass O’Neill über soziale Ungerechtigkeit in Zeiten des Wandels schreibt.

Das belegen Songs wie »Rock the Machine« über die Arbeitslosigkeit im Dubliner Hafen, »When Cash Was King« über den Übergang zur bargeldlosen Gesellschaft und »Violet Gibson« über die Irin, die 1926 versuchte, Mussolini zu ermorden. Der neue Song »Homeless In The Thousands (Dublin in the Digital Age)« wurde als Antwort auf das wachsende Obdachlosenproblem in Dublin und in ganz Irland geschrieben.

Der Titeltrack der EP, »The Wind Doesn’t Blow This Far Right« (Der Wind weht nicht so weit nach rechts), ist ein kraftvoller und berührender Song für unsere Zeit, den Lisa so beschreibt:

»Ich habe angefangen, ihn im November 2017 zu schreiben, und ihn im Januar 2025 fertiggestellt. Das ist meine Antwort auf die instabilen Zeiten, in denen wir leben.«

Das Video wurde von Ellius Grace inszeniert und zeigt die Musiker Kae Tempest, Kevin Rowland, Spider Stacey von The Pogues und Iona Zajac, außerdem die bekannte nigerianisch-irische Dichterin Feli Speaks, die Schauspielerinnen Olwen Fouéré und Hazel Doupe sowie die Schauspieler John McArdle, Jack Walsh und viele andere.

Die EP enthält außerdem den neuen Song und jüngsten Live-Liebling »Mother Jones« über die irische Aktivistin Mary G. Harris Jones, die in die USA auswanderte und dort Gewerkschaftsorganisatorin wurde. 1902 wurde sie als »gefährlichste Frau Amerikas« bezeichnet, nachdem sie Bergleute gegen Grubenbesitzer organisiert hatte, was direkt zur Einführung der ersten Kinderarbeitsgesetze in den USA führte. Die EP schließt mit einer bewegenden Lesung von James Stevens‘ Gedicht »Herbst 1915«. In den letzten Monaten ist Lisa viel aufgetreten, sowohl solo als auch mit The Pogues, und feiert das Vermächtnis der Band und des verstorbenen Shane MacGowan in Großbritannien und Nordamerika. Momentan ist sie mitten in einer großen Irland-Tournee, die am 21. Dezember mit einem Konzert in der Dubliner Vicar Street enden wird. Den Tourplan findest du HIER.

Die EP kann jetzt vorbestellt werden.


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