KOIKOI haben das Musikvideo zur Single „Putem mimoza“ vorgestellt

foto: Emilija Stanišić 2024
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Die Belgrader Indie-Rock-Band KOIKOI hat das Musikvideo zur Single „Putem mimoza“ veröffentlicht, die Anfang dieses Jahres auf der Kompilation „Hali Gali #2“ erschienen ist. Der Song „Putem mimoza“ wurde von einer Legende über die Mimose inspiriert und stellt das Motiv der ewigen Liebe in den Vordergrund. Das als Kurzspielfilm gedrehte Musikvideo zeigt eine rührende Geschichte über verbotene Liebe, angesiedelt in der Faschingszeit. Seine magische Atmosphäre beschwört den Geist uralter Mythen.

Regie führte Raško Miljković – es ist bereits das zweite gemeinsame Projekt von KOIKOI und dem talentierten Jungregisseur. Die Hauptrollen im Video übernehmen Frontmann Marko Grabež und Schauspieler Strahinja Blažić. Kameramann ist Nemanja Veselinović SAS, das Drehbuch stammt von Boris Grgurović und Raško Miljković. Das Produktionsteam bilden Jelena Radenković und Miljana Milojković.

Regisseur Raško Miljković, der einem breiteren Publikum durch seinen preisgekrönten Film „Zlogonje“ bekannt ist, zeigt sich begeistert über die erneute Zusammenarbeit mit KOIKOI. Er betonte, dass das Drehen des Musikvideos zum Song „Misisipi“ eine wunderbare Erfahrung gewesen sei, er aber nicht damit gerechnet hatte, sich noch einmal auf ein Projekt wie ein Musikvideo für eine Alternative-Rock-Band einzulassen. „Schuld daran ist die Band, die einfach weiterhin gute Musik macht – Musik, die geradezu nach einem guten Musikvideo schreit. Diesmal ist uns eine sehr gelungene Synergie zwischen Video und Song gelungen. Mir scheint, dass die beiden jetzt in einer ganz seltsamen Symbiose leben, in der sie sich auf eine bestimmte Weise ergänzen und gegenseitig aufwerten. Das Video wird durch den Song besser, aber auch der Song wird auf irgendeine Weise durch das Video besser. Alles dreht sich wesentlich um den Mythos der Mimose. Ich glaube, es ist uns gelungen, diesen Mythos in einen etwas anderen Kontext zu stellen und dabei im Geiste des Videos dennoch das Wesen der Geschichte selbst zu bewahren. Ich möchte meinem lieben Filmteam aufrichtig danken, denn ohne ihr Talent und ihre Begeisterung hätten wir dieses Musikvideo niemals schaffen können. Dank gebührt auch den unglaublich talentierten Schauspielern, denen es gelungen ist, eine sehr überzeugende und aufrichtige Beziehung zu erschaffen – etwas sehr Zartes und Überzeugendes. Und nicht zuletzt geht der Dank an die Band selbst, die weiterhin großartige Musik macht und genug Vertrauen hat, uns diese Musik anzuvertrauen und uns das Erschaffen und Drehen von Musikvideos zu ermöglichen, an die wir glauben.“

Marko Grabež, Frontmann von KOIKOI, beschreibt den Song „Putem mimoza“ als Ode an die Liebe und betont, dass dieser Weg ein Symbol aller unterdrückten Lieben ist, die aus dem Schmerz entsprungen sind und in Stille duften – zart, schmerzhaft, berauschend, dornig, einseitig und verboten. Er fügt hinzu, dass die Idee zum Musikvideo aus der Frage entstammt, was verbotene Liebe eigentlich im heutigen lokalen Kontext bedeutet, angesichts der vielen Herausforderungen und Hindernisse, die sie mit sich bringt.

„Die Mimosen-Legende, die mich zum Schreiben des Textes inspiriert hat, erzählt von der verbotenen Liebe zwischen einem Fischer und einem Mädchen aus einer aristokratischen Familie. Obwohl Klassenunterschiede leider auch heute noch zu den dominantesten gesellschaftlichen Bestimmungsfaktoren gehören, begegnen wir heutzutage viel seltener Fällen, in denen Familien ihrem Kind die Partnerwahl verbieten und stattdessen selbst einen Partner aus Interessen- oder anderen Gründen aussuchen. Das ist einer der Gründe, warum wir im Kontext der verbotenen Liebe der Gegenwart das Thema der Liebe in der Queer-Community als das stärkere erkannt haben,“ fasst Grabež zusammen.

KOIKOI beschreiben die Zusammenarbeit mit dem talentierten Raško Miljković und seinem Team als das Erschaffen eines „kleinen filmischen Wunders“. Sie freuen sich auf künftige gemeinsame Projekte und sind überzeugt, dass sie mit dem Musikvideo zu „Putem mimoza“ gemeinsam eine Geschichte erzählt haben, die viele Menschen sanft im Herzen berühren und eine wichtige, inspirierende Botschaft mit sich tragen wird.

KOIKOI arbeiten derzeit an ihrem zweiten Studioalbum, dessen Veröffentlichung für diesen Herbst geplant ist.

Die Kompilation „Hali Gali #2“ gibt einen Überblick über die alternative Belgrader Szene und umfasst zehn Bands mit zehn neuen Songs. Neben KOIKOI sind auf der Kompilation auch Šajzerbiterlemon, Sitzpinker, proto tip, Vizelj, Gazorpazorp, sv. Pseta, Daze, Cactus Fields und Ubili su Batlera vertreten. Die Kompilation entstand in Produktion von HG, Kišobran und Pop Depresija und ist auf digitalen Plattformen, Bandcamp und YouTube verfügbar. Im Sommer erscheint sie auch auf Vinyl.

KOIKOI spielen diesen Sommer in Slowenien: am 12. Juli beim Ale v Pale Festival in Ajdovščina und am 19. Juli beim Festival Wkrwglca bei Sežana.

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