Jure Lesar In Vlado Kreslin »Tu in zdaj«

foto: Janez Volmajer
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Jure Lesar hat den Song und das dazugehörige Musikvideo »Tu in zdaj« seiner Großmutter gewidmet.

»Der Song „Tu in zdaj“ ist meiner neunzigjährigen Großmutter, Antonija Senčar, gewidmet, die mich schon seit der Kindheit in meinem Schaffen ermutigt und unterstützt. Den Song haben wir 2021 in Markovci mit Vlado Kreslin aufgenommen.«  

In einem kürzlich erschienenen Interview für MMC rtvslo hat Jure den Hintergrund der Entstehung des Duetts erklärt – er und Kreslin kennen sich nämlich schon seit Jures frühester Kindheit, und schuld an der Bekanntschaft ist ausgerechnet die Großmutter.

»Vlado, der ein toller Mensch, Musiker und Texter ist und den ich sehr mag, kenne ich schon von klein auf. Ich wollte ihn zur Zusammenarbeit einladen, wenn es wirklich Sinn ergibt. Diesmal war das so – ich spreche über Dinge, die er kennt, das Musikgenre passt, und außerdem haben wir damals im Prekmurje aufgenommen – ist das nicht Grund genug, ihn dazuzuholen? Und wir haben uns bei den Aufnahmen auch noch gut amüsiert.«

 In diesem Song findet sich auch der Vers: „Es ist noch Zeit, von der Großmutter etwas zu lernen.“
»Solange sie noch da sind, kann man von älteren Menschen, die so manches Grauen überlebt haben und aufgrund so vieler Verluste – aber auch Freuden – reiche Erfahrungen mitbringen, eine Menge lernen. Vor allem Generationen, die Kriegszeiten überstanden haben, können uns zeigen: Genießt diese kostbare Freiheit, die wir haben, und geht sorgsam damit um. In Tu in zdaj singe ich über mich selbst und erzähle die Geschichte meiner Großmutter – was sie alles durchgemacht hat. Es ist auch eine Art Mahnung an mich selbst, sie wieder zu besuchen, mit ihr zu reden und von ihr zu lernen.«

Jure Lesar und Vlado Kreslin – „Tu in zdaj“
Text und Musik – Jure Lesar
Mix – Denis Horvat
Master – Martin Žvelc
Video – Veruš Villangó

Das dritte Studioalbum, das der Singer-Songwriter von der Küste »Tu in zdaj« genannt hat, entstand diesmal in Zusammenarbeit mit Produzent Žare Pak und enthält 11 Eigenkompositionen, die über einen Zeitraum von vier Jahren entstanden sind.
Das dazugehörige Musikvideo stammt von Veruš Villangó, die im Bereich der audiovisuellen Kunst tätig ist. Sie erstellt Videos, Musik und Zeichnungen.

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