Iron Savior mit umfangreichem Sechsfach-CD-Schuber „Riding On Fire: The Noise Years 1997-2004“
Iron Savior, die kultische Hamburger Power-Metal-Formation, bekommt einen Sechsfach-CD-Schuber mit dem Titel „Riding On Fire: The Noise Years 1997-2004“ spendiert, der bereits jetzt vorbestellt werden kann.
Der umfangreiche Schuber, dessen Name bereits verrät, dass es sich um eine Wiederveröffentlichung der ersten sechs Studioaufnahmen der Band handelt (fünf Alben und eine EP) aus der Zeit, als Iron Savior beim inzwischen bankrottgegangenen Label Noise Records unter Vertrag standen, erscheint am 28. 7. 2023 bei Cherry Red Records.
Die Veröffentlichung umfasst insgesamt sage und schreibe 81 Tracks, darunter eine Reihe von Bonustracks, die auf den Originalausgaben nicht zu finden waren.
Auf der ersten CD befindet sich das selbstbetitelte Debütalbum der Band, das ursprünglich 1997 erschien und auf dem der ehemalige Blind Guardian-Schlagzeuger Thomen Stauch die Sticks schwang.
Auf der zweiten CD befindet sich die EP „Interlude“, die ursprünglich 1999 erschien.
Die dritte CD gehört dem zweiten Studioalbum „Unification“, das ebenfalls 1999 erschien.
Auf der vierten CD befindet sich das dritte Album der Band mit dem Titel „Dark Assault“, das ursprünglich 2001 erschien und das letzte Studioalbum der Band mit Helloween-Gitarrist Kai Hansen in der Besetzung ist.
Die fünfte CD vertritt das Album „Condition Red“. Das ist das vierte Album der Band, das ursprünglich 2002 erschien.
Auf der sechsten CD befindet sich das fünfte Studioalbum der Band „Battering Ram“, das letzte für Noise Records und ursprünglich 2004 erschienen.
Es war 1978, als in Hamburg die Gentry entstanden — als Duo zweier Freunde, die sich noch aus der Kindheit kannten: Kai Hansen und Piet Sielck. Die Band wandelte sich mit der Zeit zu Second Hell, in der Besetzung befanden sich da bereits der verstorbene Schlagzeuger Ingo Schwichtenberg und Bassist Markus Grosskopf. Hansen, Grosskopf und Schwichtenberg machten ohne Sielck weiter und gründeten Helloween.
Spulen wir ins Jahr 1996. Iron Savior entstanden in jenem Jahr, als Sielck und der damals bereits ehemalige Helloween-Gitarrist Kai Hansen gemeinsam mit Blind Guardian-Schlagzeuger Thomen Stauch die Band gründeten.
Sielck hatte zuvor das Gamma Ray-Debüt „Heading For Tomorrow“ produziert. Gamma Ray wurde von Kai Hansen gegründet, nachdem er 1989 Helloween verlassen hatte.
Der Schuber enthält außerdem elf Bonustracks. Es handelt sich um Raritäten, die bislang nur auf Deluxe-Editionen (in limitierter Auflage) der Alben enthalten und daher schwer zu bekommen waren. Die Tracks entstanden parallel zu den ersten sechs Studiowerken, also zwischen 1997 und 2004. Der Schuber wird außerdem mit einem Begleitessay ausgestattet, den der deutsche Autor Lothar Hausfeld beigesteuert hat.
Der Schuber enthält nicht weniger als vier Judas Priest-Cover sowie Cover von Black Sabbath, Nazareth, Helloween und Krokus — und auch Seals Crazy darf nicht fehlen.
