Brencl banda präsentiert ihr fünftes Album mit dem Titel „Čarovniški lov“
Čarovniški lov ist das fünfte Album der Band Brencl banda, die dieses Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiert, und klingt ein wenig anders als seine Vorgänger. Den Songs, die in turbulenten Zeiten entstanden – beziehungsweise in deren Erwartung –, haben sie Schlagzeug und weiblichen Gesang hinzugefügt und die Gitarre elektrifiziert. Klangen sie bisher volksmusikalisch, wild und ausgelassen, gießen sie jetzt noch einen Tropfen Mystik dazu, um sich auszusprechen, wo sie der Schuh drückt, was für eine Welt sie sich wünschen und wie es sein wird, wenn sie gehen.
Brencl banda häutet sich und wandelt sich durch all die Jahre ihres Bestehens – auch diesmal ist es nicht anders. Sie haben die Sängerin Vesna Godler und den Schlagzeuger Marko Lasič eingeladen, sich Ana Mezgec – Violine und Gesang, Rok Šinkovec – Akkordeon und Gesang, Matjaž Bajc – Kontrabass und Gesang sowie Andrej Boštjančič Rudi – Gitarre und Gesang anzuschließen.
Im Jahr 2007 gründete Ruda die Brencl banda, um mit der Geigerin und Sängerin Polona Žalec Volksmusik aus aller Welt zu spielen. Gleichzeitig begann er, Eigenkompositionen für das Quartett zu schreiben, und lud so den Akkordeonisten und Sänger Rok Šinkovec sowie den Kontrabassisten und Sänger Matija Krivec zur Zusammenarbeit ein. Im Jahr 2010 erschien das Debüt Zemljin ples, das auf wunderbare Resonanz beim Publikum und der Fachwelt stieß.
Diese Brencl banda spielte bis 2012, als sich ihnen der Geiger Klemen Bračko anschloss, mehr als zweihundert Konzerte und veröffentlichte mit ihm 2013 das zweite Album Vetrova svatba (Celinka).
Die Auftritte reihten sich einer an den anderen, die Band war dadurch bis ins Mark eingespielt und nahm im Salon za eno glasbo das Livealbum Brencl banda v živo auf (2014 Salon za eno glasbo). Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Band mehr oder weniger alles auf der Straße geprobt, vor den Auftritten und zwischen ihnen – denn es gab davon schlicht zu viele, um an Proben zu denken –, die schließlich erst mit der Vorbereitung des Materials für die Aufnahme des vierten Albums Korenine svetlobe (Tondah 2018) begannen. Kurz vor den Aufnahmen stieß der Bassist Matjaž Bajc dazu, Ana Mezgec mit der Geige ein Jahr zuvor, also 2017. Korenine svetlobe trugen sie nach besten Kräften unters Volk – und befanden sich plötzlich im März 2020.
