Insomnium präsentieren Video und neue Single „The Reticent“
Insomnium, die finnischen Meister des melodischen Death Metal, haben bei Century Media Records die neue Single zur Komposition The Reticent veröffentlicht, die ihr weiter unten anhören könnt. Die Single kommt auch mit einem Video, das der renommierte Videograf Vesa Ranta gedreht hat.
Gitarrist Ville Friman von Insomnium kommentiert: „Das letzte Jahr war für uns hart. Menschen haben ihre Nächsten und Liebsten verloren, haben ihre Jobs und die grundlegenden Lebensgrundlagen verloren. Hoffnung wurde durch Angst, Unsicherheit und Sorgen ersetzt. Wir alle wurden gezwungen, ein Leben in Isolation zu führen, voneinander getrennt – mental und physisch. Dieser Song erzählt von diesen Gefühlen. Es ist ein innerer Dialog zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. In dieser Zeit ist Musik für uns alle zu einer noch wichtigeren Quelle der Entspannung und des Trostes geworden. Dieses eine Ding, auf das man sich immer stützen und verlassen kann. Und während wir uns voneinander entfernt haben, uns füreinander zu verschließen begannen und wortkarg und zurückhaltend wurden, hallt unsere Musik und ihre Botschaften umso stärker und mit noch größerer Intensität wider.“
Aufgrund der Pandemielage konnte Friman nicht an den Dreharbeiten zum Video für The Reticent teilnehmen.
Nachdem es Insomnium mit ihrem aktuellen Album „Heart Like a Grave“ aus dem Jahr 2019 geschafft hatten, in die Top 10 der deutschen Albumcharts einzusteigen, und die Zeit angebrochen war, in der sie ihre Legionen treuer Fans auf den Bühnen der Welt hätten begeistern sollen, fiel im März 2020 der Vorhang über die gute alte Welt, wie wir sie kannten. Leider.
Insomnium sind:
Markus Hirvonen – Schlagzeug
Ville Friman – Gitarre
Niilo Sevänen – Gesang & Bassgitarre
Markus Vanhala – Gitarre
Jani Liimatainen – Gitarre & Gesang
Auf dem Foto: Insomnium beim Auftritt am 28. 11. 2019 im Rahmen des Festivals Winter Days of Metal in Slowenien (RockLine Fotoarchiv 2006-2021, Foto: Sebastijan Videc, alle Rechte vorbehalten). Die vollständige RockLine-Rezension dieses Festivaltages könnt ihr HIER lesen.