Raritäten von Bruce Dickinson verfügbar
Bruce Dickinsons ehemaliger Bassist Chris Dale hat online sehr seltene Demo-Aufnahmen und Proberaum-Mitschnitte aus der Zeit vor den Aufnahmen zum Soloalbum ‚Skunkworks‘ veröffentlicht. Die Aufnahmen, die sich in Chris‘ Privatsammlung befinden, enthalten den unveröffentlichten Song ‚Falling‘, einen weiteren namenlosen Song sowie frühe Versionen der Songs ‚Inertia‘ (drei Versionen), ‚Strange Death in Paradise‘ (damals ‚Sunrise in Paradise‘ genannt) und ‚Armchair Hero‘ (genannt ‚Information Is Love‘, das ursprünglich auf der Tour 1995 unter dem Titel ‚Share it or lose it‘ gespielt wurde).
LINKS:
* „Skunkworks“ 1996 pre-recording rehearsal tapes
* „Skunkworks“ 1996 demo tapes (ohne Gesang)
Dickinson hatte ursprünglich geplant, seine Band nach dem Titel des ersten Albums ‚Skunkworks‘ zu benennen, doch die Plattenfirma soll auf keinen anderen Namen als Bruce Dickinson bestanden haben. Das Album orientierte sich, im Gegensatz zum progressiven Maiden-Stil, stärker am alternativen Rocksound von Bands wie Soundgarden, und die Texte drehten sich um Wissenschaft und Technologie. Das Album wurde von Jack Endino produziert, der auch Nirvanas Debütalbum ‚Bleach‘ betreut hatte.
„Ich hatte Streit mit Maiden-Manager Rod Smallwood,“ erinnert sich Dickinson, „als er mir sagte: ‚Du bist ein Heavy-Metal-Sänger. Du kannst dich nicht verändern. Du kannst es versuchen, aber das ist dein Schicksal.‘ Damit war ich nicht einverstanden… Es stört mich nicht, ein Heavy-Metal-Sänger zu sein, aber ich bin nicht damit einverstanden, dass mir irgendjemand sagt, ich könne mich ver***t nochmal nicht verändern… Wie auch immer, ich hab mich in diese ‚Skunkworks‘-Sache reingestürzt… Am Ende war ich total enttäuscht. Damals hätte ich eigentlich eine Grunge-Karriere haben sollen, denn ich war sehr wütend, sehr enttäuscht von den Menschen um mich herum und war pleite.“
Trotz seiner musikalischen Entwicklung war die darauffolgende Tour die erste, bei der Dickinson einen Song aus seiner früheren Band einbaute: eine leicht überarbeitete Version von ‚The Prisoner‘. Die Band funktionierte jedoch nicht, und für sein nächstes Soloprojekt, ‚Accident of Birth‘, tat sich Dickinson mit Gitarrist Roy Z zusammen, mit dem er zuvor bereits auf dem Album ‚Balls to Picasso‘ zusammengearbeitet hatte.