Iron Maiden bereiten auch eine Neuauflage ihrer Konzertdokumente vor!
Iron Maiden, die weltbekannten Botschafter des Metals, bereiten auch eine Neuauflage der beliebtesten Konzertdokumente aus dem ohnehin reichen Arsenal ihrer farbenfrohen und langlebigen Diskografie vor.
Die Band hatte zuvor bereits vier Mal vier Serien von „Digipack“-Neuauflagen aller ihrer Studioalben veröffentlicht. Am 19.06.2020 erscheinen nun unter dem Dach von Parlophone Records auch die Konzertalben „Live After Death“ und „Rock In Rio“ als Wiederveröffentlichungen.
Das legendäre „Live After Death“ wurde in Kalifornien aufgenommen – mitten in der Long Beach Arena in Los Angeles, während der „World Slavery“-Tour 1985, auf der Iron Maiden ihr viertes Studiowerk „Powerslave“ präsentierten (auf dieser Tour traten sie am 19.08.1984 auch in der Hala Tivoli in Ljubljana auf). Dem Konzertdokument wurden außerdem vier Tracks hinzugefügt, die beim Auftritt der Band im Londoner Hammersmith Apollo aufgenommen wurden.
Die remasterte Neuauflage von „Live After Death“ kommt in einer speziell gestalteten Verpackung, der ein im Maßstab 1:24 gehaltenes Modell des berühmten Covermotivs beiliegt – Eddie, der auf einem Friedhof aus seinem Grab kriecht – sowie ein Aufkleber mit dem Abbild einer Sensenfrau.
Das Konzertalbum „Rock In Rio“ wurde 2001 in Brasilien aufgenommen, als Iron Maiden im Rahmen ihrer „Brave New World“-Tour beim Festival vor 100.000 ausgeflippten Besuchern auftraten – und das bei einer zeitgleichen Fernsehübertragung, die Millionen von Zuschauern weltweit zu Hause verfolgten. „Rock In Rio“ wurde bei seiner Neuauflage nicht mit so viel aufwändigem Tamtam bedacht wie sein älterer Konzertbruder und erscheint daher erneut lediglich in einer „Fold-out“-Verpackung (siehe Foto), in der – naheliegenderweise – zwei CDs stecken.
Kurz zur Erinnerung:
Die ersten vier Alben der Band – „Iron Maiden“, „Killers“, „Number of the Beast“ und „Piece of Mind“ – erlebten im November 2018 eine ähnliche Wiederveröffentlichung.
Im März des vergangenen Jahres folgten dann die nächsten vier Alben der Band: „Powerslave“, „Somewhere In Time“, „Seventh Son Of A Seventh Son“ und „No Prayer For The Dying“, während die darauffolgenden vier – „Fear Of The Dark“, „The X Factor“, „Virtual XI“ und „Brave New World“ – Mitte letzten Sommers neu aufgelegt wurden.
Gegen Ende des vergangenen Jahres erschienen dann auch „Dance Of Death“, „A Matter Of Life And Death“, „The Final Frontier“ sowie das bislang letzte und nach wie vor aktuelle Studioalbum der Band aus dem Jahr 2016, „The Book Of Souls“, in neuer Auflage.
Auf dem Foto: Sänger Bruce Dickinson beim Auftritt von Iron Maiden am 27.07.2016 in der Paladium Arena in Split, Kroatien – RockLine Fotoarchiv 2006–2020, alle Rechte vorbehalten. Die vollständige RockLine-Rezension dieses Konzerts könnt ihr HIER lesen!
