Dokumentarfilm über das legendäre Studio Rockfield kommt
Am 16. März erscheint der Dokumentarfilm ‚Rockfield: The Studio On The Farm‘ über das legendäre Studio, in dem Klassiker von Rock- und Metal-Größen wie Rush, Queen, Black Sabbath, Judas Priest, Motörhead und Sepultura aufgenommen wurden.
Der Dokumentarfilm, der von Hannah Berryman inszeniert wurde, erzählt die unglaubliche Geschichte, wie zwei walisische Bauern mit Milchkühen ihren Hof in eines der erfolgreichsten Aufnahmestudios aller Zeiten verwandelt haben.
Vor fünfzig Jahren, tief im walisischen Hinterland, übernahmen die Brüder Kingsley und Charles Ward den elterlichen Bauernhof. Doch die beiden sehnten sich nach etwas anderem – sie wollten Musik machen. Auf dem Dachboden ihres Farmhauses bauten sie ein Studio und begannen, mit Freunden aufzunehmen.
Kingsleys neue Frau Ann gab ihren Job in der örtlichen Bank auf, um den Brüdern beim Buchführen zu helfen, während diese noch immer den Hof bewirtschafteten. Schon bald verdrängten Musiker das Vieh aus den Ställen und zogen ins Gästezimmer der Oma. Damit wurden sie unwissentlich zum ersten Aufnahmestudio der Welt, das auch Unterkunft anbot.
Zu den Alben, die in Rockfield aufgenommen wurden, zählen Queen – ‚A Day at the Races‘ (Bohemian Rhapsody!), Rush – ‚Farewell to Kings‘ und ‚Hemispheres‘, Judas Priest – ‚Sad Wings of Destiny‘, Motörhead – ‚On Parole‘ und Black Sabbath – ‚Dehumanizer‘. In den folgenden Jahrzehnten nahmen dort neben den bereits Genannten auch Robert Plant, Iggy Pop, Simple Minds, The Stone Roses, Oasis, Coldplay und viele andere auf. Der Dokumentarfilm zeigt die Geschichte von Rock’n’Roll-Träumen, verwoben mit Familiengeschäft und dem Kampf ums Überleben in einer sich ständig wandelnden Musikwelt.