Glenn Hughes, Dr. Feelgood, Eric Gales, 6.7.2018, Pordenone Blues Festival!
Autor: Aleš Podbrežnik
Wer: Glenn Hughes, Dr. Feelgood, Eric Gales
Wo: Pordenone, Blues Festival Parco San Valentino, Italien
Wann. Freitag, 6.7.2018, ab 18.00 Uhr!
Tickets gibt es HIER!
Offizielle Website des Pordenone Blues Festivals!
Bei der diesjährigen Ausgabe des Pordenone Blues Festivals spielen am Freitag, dem 6.7.2018, Eric Glaes, Glenn Hughes und Dr. Feelgood. Für alle Fans guter Blues-Musik, Funk und vor allem knallharter Hard-Rock-Größen also eine unschlagbare Kombination!
Glenn Hughes verspricht für diesen Auftritt ein Repertoire, das sich strikt auf Deep Purple konzentriert – nämlich auf beide Alben, an denen Glenn als Teil der Mk. IV-Besetzung mitgewirkt hat. Das sind natürlich die legendären „Burn“ und sein Nachfolger „Stormbringer“. Glenn Hughes war also Mitglied der Supergruppen Deep Purple und Black Sabbath, und mit seiner außergewöhnlichen Stimme hat er sich unauslöschlich in zahlreiche Soloprojekte und Kollaborationen mit prominenten Rock-Größen eingeschrieben, darunter u.a. Joe Bonamassa, Keith Emerson und Jason Bonham. Neben dem außergewöhnlichen Sänger gilt Glenn Hughes seit jeher auch als erstklassiger Bassist!
Glenn Hughes gilt als musikalisches Unikat. Im Grunde ist er ein Rocker, der über die Jahre einen völlig unverwechselbaren Sound und Stil entwickelt hat – eine energiegeladene Mischung aus Hard Rock, Soul, Funk und natürlich Blues. Seine außergewöhnliche Stimme wurde sogar von Stevie Wonder persönlich als sein liebster „weißer Vokal“ bezeichnet.
Hughes, der aus dem englischen Städtchen Cannock stammt, hörte schon in frühen Jahren leidenschaftlich The Beatles, aber auch Vertreter der amerikanischen Soul-Musik und R&B – ja. In seiner Musik haben auch der Sound des Detroiter Motowns und der Künstler vom Stax/Volt-Label aus Memphis einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Die erste wichtigere Band in Glenn Hughes‘ Karriere war Trapeze, mit der er in den frühen Siebzigern zusammenarbeitete. 1973 stieß er zu Deep Purple, kurz nachdem Ian Gillan und Roger Glover die Band verlassen hatten. Seit 1993 geht Glenn Hughes regelmäßig auf Solokonzerttourneen und tritt praktisch auf der ganzen Welt auf. Von Europa bis Japan und Südamerika. Vor einigen Jahren gründete Glenn Hughes zusammen mit einem der weltweit populärsten Gitarristen des modernen Blues, Joe Bonamassa, Jason Bonham (Sohn von Led Zeppelin-Schlagzeuger John Bonham) und Derek Sherinian (Keyboards, ex-Dream Theater) die großartige Supergruppe Black Country Communion, mit der er drei Alben veröffentlicht hat – und die Gruppe kündigt für dieses Jahr auch das vierte an!
Dr. Feelgood sind legendäre britische R&B-Rocker aus dem englischen Essex. In ihrer langen und reichen Karriere, die sich bereits seit 1971 erstreckt, haben sie eine Menge Studioalben und Singles angesammelt. Unter den Hits, die der Band weltweite Bekanntheit einbrachten, sind besonders She Does It Right, Roxette, Back In the Night, Milk And Alcohol, See You Later Alligator, Down at the Doctors und Going Back Home hervorzuheben. Die Band ist 2018 in folgender Besetzung vertreten: Kevin Morris (Schlagzeug), Phil Mitchell (Bass), Steve Walwyn (Gitarre) und Sänger Robert Kane, der in seiner Karriere auch bei The Animals gesungen hat.
Eric Gales gilt als großes Gitarren-Ass – mit seiner ansteckenden Blues-Rhetorik hat er die Welt mit einer ganzen Reihe von Soloalben in Eigenregie erobert und war zudem als Gastmusiker auf zahlreichen Alben anderer Künstler zu hören. In seiner Karriere hat er u.a. mit Carlos Santana, Eric Clapton, Keith Richards und Mick Jagger zusammengearbeitet. Seine Idole, die seinen Spielstil geprägt haben, sind: Albert King, Robin Trower, John Lee Hooker, Jimi Hendrix und Eric Johnson. Gales‘ Besonderheit ist, dass er trotz seiner Rechtshändigkeit die Gitarre verkehrt herum spielt (so wie es Hendrix tat) – und dabei auch so, dass die hohe E-Saite unten liegt, sodass die Akkordgriffe wie ein Spiegelbild des Standard-Griffstils funktionieren. So hat ihn nämlich sein Bruder das Spielen gelehrt, der selbst Linkshänder ist. In der Gitarrenwelt ist Albert King für diese Technik am bekanntesten, und unter den bekannteren Blues-Virtuosen spielt auch Coco Montoya auf diese Weise Gitarre.