The Ocean – Permian: The Great Dying
Die deutschen Progressive-Metaller The Ocean melden sich nach fünf Jahren mit einem neuen Album zurück: Phanerozoic, das in zwei Teile aufgeteilt wird. Der erste Teil des Doppelalbums »Phanerozoic I: Palaeozoic« erscheint am 2. November bei Metal Blade/Pelagic Records. Als Vorgeschmack hat die Band den neunminütigen Track »Permian« veröffentlicht.
Der zweite Teil des Albums ist für das kommende Jahr bzw. 2020 angekündigt. Das Album wird erneut konzeptuell sein und den Äon beschreiben, der auf die Ära des Albums Precambrian folgt — die Rede ist von einem Zeitraum von 500 Millionen Jahren. Auf dem Album werden durch Musik und Texte die Evolution, die Entwicklung der Pflanzen- und Tierwelt sowie die teilweise Vernichtung allen Lebens in fünf Schlüsselereignissen beschrieben, die zu Massenaussterben geführt haben. Das Album soll das fehlende Bindeglied zwischen den Alben Precambrian und Heliocentric/Anthropocentric darstellen.
Gitarrist und Hauptkomponist Robin Staps hat das Album wie alle Vorgänger in einem einsamen Haus neben dem Ozean geschrieben. Der erste Teil des kommenden Albums besteht aus düsteren und wuchtigen Tracks. Die Atmosphäre wurde mit Hilfe von Peter Voigtmann geschaffen, dem neuen Bandmitglied, das für analoge Keyboards zuständig ist. Voigtmann war zuvor als Lichttechniker für die Band tätig und sorgt nun für wütende, dystopische Sounds. Außerdem stellen sich auf dem Album der neue Bassist Mattias Hägerstrand und Schlagzeuger Paul Seidel vor.
Die Band hat sich für das Album mehr Zeit gelassen, jedes Detail ausgefeilt und alle Tracks im Proberaum getestet, bevor sie ins Studio ging. Der Aufnahmeprozess begann auf Island im Studio Sundlaugin, das der Band Sigur Ros gehört. Der Rest des Albums wurde in Berlin aufgenommen; bei den Aufnahmen arbeitete die Band auch mit einer Blechbläsersektion zusammen, und als Gast steuerte Jonas Renkse (Katatonia) die Vocals für den Track »Devonian« bei. Staps betonte außerdem, dass man sich diesmal mit Sänger Loïc Rossetti intensiv mit den Vocals auseinandergesetzt und verschiedene Stile eingeflossen habe.
Beim Aufnahmeprozess arbeitete die Band mit Julien Fehlmann zusammen, der auf Island die Drums aufnahm; Mix und Mastering vertraute man dem erfahrenen Jens Bogren (Katatonia, Opeth) an. Das Albumcover gestaltete Martin Kvamme, der sonst mit Mike Patton zusammenarbeitet.
Das Album wird als Vinyl, CD und digital erhältlich sein und folgende Tracks enthalten:
- The Cambrian Explosion
- Cambrian II / Eternal Recurrence
- Ordovicium / The Glaciation of Gondwana
- Silurian / Age of Sea Scorpions
- Devonian / Nascent
- The Carboniferous Rainforest Collapse
- Permian / The Great Dying