Twisted Into Form mit Craig Locicero!

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Autor: Rok Klemše
Fotografien: Nina Grad

Ort: Militärfestung Josefov, Jaromer, Tschechien
Datum des Interviews: 13.08.2011

Die amerikanische Bay Area Thrash-Metal-Band Forbidden hat immer das Beste verkörpert, was die Bay Area zu bieten hatte. Die Platten Forbidden Evil und Twisted Into Form gelten heute als kultische Thrash-Klassiker, dafür verantwortlich sind ein ausgezeichnetes Gespür fürs Songwriting, progressiv angelegte Kompositionen, der fantastische Gesang von Russ Anderson, die Kanonensalven von Schlagzeuger Paul Bostaph (der später auch bei Exodus, Testament und Slayer spielte) sowie die genialen Gitarrenlinien von Craig Locicero und den Gitarristen, die mit Forbidden zusammenarbeiteten. Forbidden entfernten sich in den Neunzigern von ihren Thrash-Wurzeln, blieben dabei aber gleichzeitig im Thrash verankert, nur dass die Alben Distortion und Green deutlich moderner gefärbt waren. Genau deshalb wurden sie nicht allzu gut aufgenommen (zu Unrecht, Anm. d. Red.) und Forbidden lösten sich 1997 auf. Unter ihrem ursprünglichen Namen Forbidden Evil kehrten sie 2001 beim Thrash of the Titans wieder ins Leben zurück, das viele Thrash-Bands aus den Achtzigern wiederbelebte. Forbidden kehrten 2007 endgültig zurück, spielten im Jahr darauf ein unvergessliches Konzert im Mariborer ŠTUK und veröffentlichten vor zwei Jahren ihre fantastische »Comeback«-Platte Omega Wave. Leider verkündeten Forbidden vor gut einem Monat, dass Originalbassist Matt Camacho die Gruppe verlässt und Sänger Russ Anderson entschieden hat, dass er eine Pause vom Musikgeschäft braucht. Die Zukunft der Band ist derzeit ungewiss – was Gitarrist Craig Locicero letztes Jahr über Forbidden zu sagen hatte, lest ihr unten.

 

RockLine: Fangen wir mit der aktuellen Platte Omega Wave an, die euren Comeback als Studio-aktive Band markiert und euer erstes Album nach fast fünfzehn Jahren ist…

Craig: Stimmt, das letzte Album haben wir 1996 aufgenommen, ein Jahr später haben wir aufgehört. Vermutlich aus gutem Grund – damals haben wir nicht mehr gespürt, was man als Band spüren sollte, und außerdem interessierten sich die Leute nicht mehr für die Musik. Es war ihnen schlicht egal. Das waren dunkle Tage für Metal, was wir selbst früher erkannt und akzeptiert haben als die meisten Bands. Manche sagen, wir haben zu lange durchgehalten, aber ich finde, Green ist eine gute Platte – nur etwas ihrer Zeit voraus. Etwa zwei, drei Jahre.

 

RockLine: Wie würdest du den Schreibprozess, die Entstehung und die Aufnahmen des neuen Albums mit den früheren Platten vergleichen?

Craig: Es war viel einfacher. Die meisten denken wahrscheinlich, es war schwerer, weil wir einen neuen Gitarristen haben, der in London lebt (Steve Smythe, ex-Nevermore, ex-Vicious Rumors, Anm. d. Red.), aber genau deswegen war es einfacher. Ich konnte die Ideen in Ruhe alleine entwickeln, ohne sie beim Proben allen gleichzeitig präsentieren zu müssen, was sehr chaotisch sein kann, weil jeder unterschiedliche Meinungen haben kann. In der Vergangenheit ist es oft vorgekommen, dass Mitglieder nach hitzigen Debatten aus dem Raum gestürmt sind – wobei ich die meisten Streitereien gewonnen habe (lacht), was viel Ärger und Verstimmungen verursacht hat. Diesmal war es wirklich entspannt: Steve und ich haben uns gegenseitig unsere Ideen gezeigt, dann hatte ich Zeit und Ruhe, sie mit Mark (Hernandez, inzwischen ehemaliger Schlagzeuger, Anm. d. Red.) zu überdenken und auszuarbeiten. Mit Mark arbeite ich hervorragend und mühelos zusammen, und auch deshalb war das Aufnehmen dieser Platte eines der einfachsten überhaupt. Wir hatten Termine, an denen wir alle zusammen gearbeitet haben, meistens waren Mark und ich aber alleine – wenn die Arrangements fertig waren, kam Russ dazu. Diesmal habe ich das wirklich genossen, obwohl die anderen Mitglieder das Material in seiner Gesamtheit erst ganz am Ende gehört haben. Es war wirklich befriedigend, diesen Prozess zu Ende zu bringen.

 

RockLine: Interessant ist, dass auch am Anfang das hauptsächliche Autoren-Duo der Band aus Gitarrist und Schlagzeuger bestand – also du und Paul Bostaph.

Craig: Ja, man muss sich aber bewusst sein, dass Schlagzeuger bei den meisten Metal-Bands nie die Anerkennung bekommen, die sie verdienen – dabei arbeiten sie wirklich hart. Bei Forbidden haben Paul und ich eine Beziehung aufgebaut, die darauf basierte, dass er ein gleichwertiges Bandmitglied war und gleichzeitig auch Songschreiber und Arrangeur. Das gleiche Verhältnis hatten wir mit Steve Jacobs (Schlagzeuger auf den Alben Distortion und Green, Anm. d. Red.) und jetzt auch mit Mark. Ich finde, das ist fair. Wenn wir im Proberaum sitzen und Material schreiben, ist der Schlagzeuger genauso wichtig wie mein Riff. Schlagzeuger werden bei den meisten Metal-Bands hinten angestellt – bei Forbidden waren sie das nie. Tatsache ist, dass die meisten Metal-Bands Schlagzeugern einfach keine Credits geben. Zum Beispiel: Dave Lombardo. Glaubst du wirklich, er hat keine Slayer-Songs geschrieben? Natürlich hat er – Slayer hat großartige gemacht!

 

RockLine: Da stimme ich zu – wobei es auch so ist, dass der Schlagzeuger, auch wenn er nicht unbedingt das Material schreibt, alles zusammenhält. Zumindest bei Forbidden ist das so.

Craig: Genau! Andere Bands sollten das auch so machen – tun sie aber nicht. Ich sage nicht, dass das zwangsläufig schlecht ist, aber du willst halt nicht, dass die Band dir grollt. Wenn der Schlagzeuger sagt, du hast einen richtig guten Riff, ist die richtige Antwort: Ja danke, aber du hast das Ganze zusammengehalten. Wenn jemand etwas verbessert, verdient er es, dass sein Name daneben steht.

 

RockLine: Wenn wir noch mal auf den Schreibprozess selbst zurückblicken – wie würdest du das Komponieren mit Paul in der ersten Phase der Band beschreiben, dann für Distortion und Green und jetzt für Omega Wave?

Craig: Heute ist es auf jeden Fall einfacher. Paul ist unglaublich intelligent, denkt auch auf Hochtouren, und ich schwöre, manchmal hatte ich das Gefühl, es kommt Rauch aus seinen Ohren (lacht). Aber er war enorm wichtig für die ersten beiden Platten, vor allem bei Twisted Into Form, wo das Material extrem schnell geschrieben werden musste. Er ist vor allem ein außergewöhnlicher Improvisator und hat nie zwei Dinge auf dieselbe Weise gespielt. Das ist Pauls Besonderheit – er ist völlig anders als andere Schlagzeuger. Mark hat sein Bestes gegeben und ist ein hervorragender Schlagzeuger, alles ist bei ihm durchdacht. Ich hatte wirklich großes Glück, dass ich nie mit schlechten Schlagzeugern gespielt habe – das gilt nicht nur für Forbidden, sondern auch für Spiralarms und Manmade God. Lange Zeit habe ich auch mit Chris Kontos und Eric Kretz von Stone Temple Pilots gespielt, und natürlich Gene Hoglan.

 

RockLine: Du hast gerade Steve Smyth erwähnt – du hast immer auch mit großartigen Gitarristen gespielt…

Craig: Ja, ich bin immer der andere Typ (lacht).

 

RockLine: Hehe, wenn du das sagst. Wenn ich aber auf meine Frage zurückkomme – war es für dich manchmal schwierig, dich an einen neuen Gitarristen zu gewöhnen?

Craig: Mit Glen war es unglaublich schwer zu arbeiten, er war immer sehr unsicher. Wenn wir das Verhältnis so gehabt hätten, dass ich das ganze Material schreibe und er es einfach runtershreddet, wäre es super gewesen. Mit Steve macht das Arbeiten deshalb so viel Spaß, weil er nicht nur ein hervorragender Gitarrist ist, sondern auch schreiben kann. Außerdem ist er ein Fan von Forbidden und kennt alle Alben in- und auswendig. Genauso war es mit Tim Calvert, mit dem ich auch eine großartige Beziehung hatte – wir wussten genau, was wir voneinander wollten. Mit Glen war es so schwer, dass wir mit dem Song weggelaufen sind und ihn versteckt haben (lacht). So haben wir zum Beispiel Through Eyes of Glass alleine geschrieben und einfach Glens mörderisches Solo eingebaut, das meiner Meinung nach das Beste ist, was er je geschrieben hat. Glen ist ein interessanter Vogel, aber er hat sich ziemlich verändert und beruhigt. Als er bei den ersten Reunion-Konzerten dabei war, war es sehr schön, und es gab kein böses Blut zwischen uns, als er gegangen ist – wir haben ihn nie gefeuert. Letztendlich muss man aber mit jedem Gitarristen als Team funktionieren.

 

RockLine: Ich persönlich sehe Omega Wave als den Schritt, der auf Twisted Into Form hätte folgen sollen. Siehst du das auch so?

Craig: Ja, zum Teil schon – aber ohne Green und Distortion gäbe es kein Omega Wave. Sie waren alle notwendig. Es ist aber sicher das Album, das wir mit der größten Klarheit aufgenommen haben. Als Mark und ich anfingen, das Album zu schreiben, hatten wir die Phrase »Embrace the Metal« – wir haben uns also irgendwie dem Strom überlassen und genau das geschrieben, was wir in dem Moment wollten und fühlten.

 

RockLine: Chuck Schuldiner hat mal gesagt: Let the Metal Flow.

Craig: Genau! Mit Chuck habe ich auch eine Zeit lang gespielt (auf der Tour zu Individual Thought Patterns im Jahr 1993, Anm. d. Red.) – sie haben mich auch gefragt, ob ich dauerhaft mit ihnen spielen würde, aber ich habe abgelehnt, weil es zeitlich nicht gepasst hätte.

 

RockLine: Das wäre wirklich eine interessante musikalische Erfahrung gewesen.

Craig: Stimmt, damals war meine rechte Hand irre schnell – und das war auch das schnellste Death-Material bis dahin. Gene (Hoglan, Anm. d. Red.) hatte keine Mühe mitzukommen, und wir haben immer schneller und schneller gespielt. In dieser Zeit haben sie sogar zum ersten Mal Blast Beats in einem Death-Song verwendet. Das war wirklich eine unglaubliche Periode in meinem Leben – Chuck fehlt mir sehr, und Gene ist einer meiner besten Freunde.

 

RockLine: Wir haben schon gesagt, dass Omega Wave so etwas wie ein Destillat aller bisherigen Alben ist – ich fand es aber immer schade, dass ihr die Songs vom Trapped-Demo nie offiziell veröffentlicht habt, da sind nämlich einige fantastische Songs drauf…

Craig: Ha! Stimmt, da sind einige großartige Songs drauf, aber ich hatte immer das Gefühl, sie sind gleichzeitig auch so weit entfernt von allem, was wir mit Forbidden gemacht haben. Sie waren melancholisch und depressiv – mein Gott, Pulsadern aufschneiden, »down the road, not across the street!« Vor einer Weile hab ich mir diese Songs wieder angehört, und sie waren stark von Tim Calvert beeinflusst, der ein großer Fan von Bands wie Queensrÿche und Fates Warning war. Was cool ist – aber nicht gerade Forbidden. Wenn du Forbidden Evil, Twisted Into Form und beide Demo-Aufnahmen in eine Reihe stellst, haben sich viele Leute am Kopf gekratzt. Einigen mochten es aber auch. Ich glaube, das größte Problem war, dass wir zu schnell vorangeschritten sind – wir haben nicht darauf geachtet, was den Leuten an uns gefiel, wir wollten nur besser und besser werden. Wenn ich jetzt zurückblicke, muss ich sagen: My Sorrow’s My Own ist ein verdammt epischer Song, Trapped nervt mich, obwohl er ein paar gute Riffs hat, So Dark ist cool – aber sie alle sind zu depressiv. Und heute sind wir nicht depressiv. Damals hatten wir kein Label, wir haben um unseren Platz im Metal gekämpft. Heute ist es viel einfacher – wir haben ein Label, wir gelten als Kultband, und wir sind eine Thrash-Metal-Band. Auf dem Album sind alle Songs, die wir geschrieben haben, keine überschüssigen Demo-Aufnahmen. Beide Demos, Adapt Or Die und Hopenosis, sind auf der Platte gelandet. Wie ich schon sagte: Es geht um Klarheit, die wir früher nicht hatten.

 

RockLine: Es ist ja gerade populär, dass Bands alte Aufnahmen und verschiedene Kompilationen veröffentlichen. Habt ihr auch in diese Richtung gedacht – die Trapped- und Disillusions-Demos irgendwann rauszubringen, vielleicht sogar Egypt Has Fallen (lacht)?

Craig: O Gott, nein! (lacht) Egypt Has Fallen wurde auf ein kleines Kassettengerät aufgenommen und war eigentlich ganz Robbs (Flynn, ex-Forbidden, ex-Vio-Lence, heute Machine Head, Anm. d. Red.) Kind. Solange wir schon dabei sind: Alle Achtung an Robb für alles, was er erreicht hat. Als wir noch Kinder waren, hat Robb mich jedes Mal umgehauen – er war noch besser. Dann hat er beschlossen, das Ganze herunterzufahren – und das meine ich nicht negativ, das war einfach seine Entscheidung. Er hat sich entschieden, sich mit der Straße zu identifizieren, ist aber gleichzeitig immer noch ein hervorragender Lead-Gitarrist, und was er heute macht ist mehr oder weniger nur tiltiltiltiltil… Dass ein Teenager in der Highschool einen Song wie Egypt Has Fallen schreiben konnte, ist unglaublich. Cool ist, dass wir uns gut kennen und eine riesige gemeinsame Geschichte haben – wir waren die ersten in der Band. Ich bin stolz darauf, wo Machine Head heute stehen.

 

Rockline: Wie blickst du jetzt, fast 30 Jahre nach der Gründung, auf die Vergangenheit zurück?

Craig: Nicht dreißig! (lacht) 25, 26. Verdammt, ich bin schon alt. Ich schaue mit großem Stolz zurück und mit der Weisheit, die ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe. Ich muss zugeben, dass ich wirklich erst Mitte der Neunziger erwachsen und reif geworden bin, weil ich direkt nach der Highschool in die Band gegangen bin. Mein Kopf war nie so verlangsamt, dass ich hätte anhalten und mir meiner Situation bewusst werden können. Heute bin ich erfüllter, ich habe einen Sohn, und ich bin dankbar, an dem Punkt zu sein, an dem ich bin. Viele Leute wissen nicht genau, wo wir uns in diesem Moment gerade befinden – dieser Ort hat eine reiche Geschichte.

 

RockLine: Das war im siebzehnten Jahrhundert eine preußische Militärfestung.

Craig: Ja, und die hat sicher ihre Geister. Ich schwöre, als ich heute auf der Toilette war, hatte ich ein wirklich starkes Gefühl einer Präsenz – und ich war völlig allein. Das war ziemlich intensiv.

 

RockLine: Forbidden waren immer einer der größeren Vertreter der Bay Area Thrash-Szene, habt euch aber von anderen Bands dadurch abgehoben, dass ihr beim Komponieren einen technisch ausgefeilten Ansatz hattet und die Musik selbst ziemlich progressiv gefärbt war. War das eine bewusste Entscheidung?

Craig: Nicht wirklich – das sind wir eben einfach. Ich war extrem hyperaktiv, meine Finger mussten immer etwas tun, und das hat sich auch in der Musik niedergeschlagen. Wir hatten kein Wissen über das, was wir taten – das war einfach das, was aus uns herausgekommen ist. Ich glaube, dass sich der Ansatz auf dem neuen Album in dieser Hinsicht nicht unterscheidet. Der Unterschied ist nur, dass wir Melodien besser verstehen – wir sind als Songwriter viel besser geworden. Mein Spielen von Rockmusik hat mir sehr geholfen, heute einen Song als solchen schreiben zu können. Die Musik klingt heute vollständiger – heute verstehe ich, wie man Elemente in die Musik einbaut, die in Menschen Emotionen wecken. Früher ging es mehr darum, Riff auf Riff zu stapeln, aber es bleibt natürlich Thrash, und auf Omega Wave bin ich wirklich stolz. Alle haben sich wirklich Mühe gegeben – vor allem Russ hat sich fantastisch geschlagen, obwohl er ziemlich unsicher über sich selbst war. Ich bin wirklich stolz auf ihn, er schlägt sich jedes Mal aufs Neue. Als wir die erste Reunion-Tour gespielt haben, waren wir nicht vorbereitet, und wir hatten ziemlich große Probleme – vor allem Russ war nach dem dreizehnten Konzert in Folge völlig verzweifelt und erschöpft.

 

RockLine: Im Rahmen dieser Tour hab ich euch in Maribor gesehen, und über dieses Konzert sprechen wir hier noch immer mit leuchtenden Augen.

Craig: Das war der erste Teil der Tour… Seid ihr aus Slowenien? Ich liebe Slowenien, das war ein unglaublicher Ausflug und ein fantastisches Konzert! Ich kann es kaum erwarten, nach Slowenien zurückzukehren. Das war eines der heißesten Konzerte, die ich je gespielt habe.

 

RockLine: Omega Wave ist thematisch zeitgemäß – die Texte berühren soziale und politische Themen.

Craig: Ja, mit Hopenosis waren wir schon vor Obama. Ich habe angefangen, die Texte nach der Europa-Tour zu schreiben, und damals war es schon offensichtlich. Dieser Typ bezaubert die Leute – sagt dabei aber nichts. Jedes Mal, wenn jemand solche Macht über die Massen hat, spitze ich sofort die Ohren. Ich hätte diese Platte gar nicht angefangen zu schreiben, wenn ich nicht solche Einflüsse gehabt hätte. Wir haben uns völlig in Verschwörungstheorien vertieft, und einige davon halte ich persönlich für gar keine Theorien. Wenn du aber mit Matt (Camacho, Bass, Anm. d. Red.) redest, ist für ihn alles bestens. Ok, jedem das seine – soll er die Welt eben durch die rosarote Brille sehen (lacht).

 

RockLine: Zum Abschluss noch die naheliegende Frage: Wie sieht die Zukunft von Forbidden aus?

Craig: Ich weiß es nicht. Ich sage nur so viel: Ich habe genug Inspiration, um eine neue Platte zu schreiben. Wenn ich etwas anderes sagen würde, wäre ich nicht ehrlich. Wenn die Zeit kommt, eine neue Platte zu schreiben, muss ich gedanklich wirklich dabei sein – sonst werde ich mich gar nicht erst dransetzen. Nuclear Blast unterstützt das bisher, aber ich will eine Platte aufnehmen, die mindestens genauso gut ist wie Omega Wave – wenn nicht besser.

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