Produzent David Richards gestorben (1956–2013)
Autor: Urban Bolta
Am Freitag verstarb David Richards, Produzent und Ko-Produzent zahlreicher Alben großer Rock-Acts wie Queen, David Bowie und Iggy Pop.
Richards wurde 1956 geboren und begann seine Karriere im Studio 1973, als er einen Job in den Chappell Studios bekam. Zwei Jahre später zog er in die Schweiz und fing dort in den berühmten Mountain Studios (im Besitz von Queen) an zu arbeiten, wo er 1977 Chefproduzent wurde. Anfang der Neunziger kaufte Richards sein eigenes Studio. Er beschäftigte sich auch mit Liveaufnahmen und war unter anderem langjähriger Mitarbeiter des weltbekannten Montreux Jazz Festivals.
Richards produzierte unter anderem die letzten vier Alben von Queen, einschließlich des posthumen »Made in Heaven«, das vier Jahre nach dem Tod ihres Sängers Freddie Mercury erschien. Er produzierte außerdem Iggy Pops »Blah Blah Blah« (1986) sowie David Bowies »Never Let Me Down« (1987) und »Outside« (1995).
Auch Queen gedachten auf ihrer offiziellen Website des Produzenten, der nach einem langen Kampf gegen eine nicht öffentlich bekanntgegebene Krankheit gestorben ist, und schrieben unter anderem: »David wird uns als guter Freund in Erinnerung bleiben. Sein kreatives Gespür als Produzent wird noch viele Jahre auf dieser Welt bestehen«.