Im Orbit von Med Venero in Jupitrom- Marzla Vada ist da (2006)
Autor: Sandi Sadar Šoba
Datum des Interviews: 08.12.2006
Sveti Lovrenc na Pohorju ist nicht gerade ein Ort, der in mir die Hoffnung weckt, dass dort musikalisch irgendetwas läuft, doch genau von dort kommt ein hochmotiviertes Quintett von Musikbegeisterten namens Marzla Vada. Sie wollen euch nicht einreden, etwas Neues entdeckt zu haben. Sie schenken euch nur ein Glas klares Wasser ein und lassen euch wissen, dass sie voll und ganz hinter allem stehen, was sie getan, gespielt oder gesagt haben. Letztes Jahr erschien das Album Med Venero in Jupitrom. Optisch und stilistisch ein ziemlich voller, saftiger Eigenbau. Mehr als der Name hat mich das Video angezogen. Ein Haufen Schatten nackter Mädels. Eine eklektische Vision von ohrenfreundlichem Pop und Funk, die sich mit Erotik verbindet… Es wäre echt schön, ihre wichtigsten Argumente kennenzulernen, mit denen sie ihren Weg schon im Voraus fest abstecken könnten. Von vielen slowenischen Bands bleibt es beim Träumen von einer Platte und ein paar Dorfgigs. Meist gibt’s keine Vision. Ist das bei ihnen auch so? Die Antworten auf meine Fragen habe ich bei Marko geholt, dem Sänger, ernsthaften Poeten, offenen Geist und fast immer gut gelaunt. Auch beruflich ist er voll mit Musik verbunden, denn ihr könnt ihn als Plattenverkäufer im Müller in der Čopova in Ljubljana erkennen. Nach Feierabend hat er sich auch für uns etwas Zeit genommen. Wir haben uns bei einem Tee in eines der Lokale in Ljubljana gesetzt und ein Gespräch angefangen.
Sandi: Hallo, Marko. Wir haben uns ja auch deshalb endlich in ein Lokal gesetzt, damit wir das Thema Marzla Vada anpacken können. Zum Erscheinen der Platte zuerst mal herzlichen Glückwunsch. Ihr habt die Anfangsschwierigkeiten erfolgreich gemeistert und euer Debüt auf den Markt gebracht. Mich interessiert eigentlich das Konzept der Platte selbst. Was war eure Grundidee, mit der ihr auch als Band gestartet seid?
Marko: Na ja, ich weiß nicht, ob es am Anfang eine große Grundidee gab. Wir haben eigentlich bei null angefangen – keiner konnte eigentlich irgendwas. Es ging darum, dass wir uns früher getroffen und Platten gehört haben, und dann haben wir gesagt: „Warum spielen nicht auch wir?“, aber das ist schon lange her. Und… Dann haben wir halt abgehangen, und über dieses Abhängen sind wir darauf gekommen, irgendeine Band zu machen. Am Anfang haben wir natürlich gelernt, ne. Nach und nach ging uns dieses Lernen, das Covers-Spielen, auf die Nerven und wir haben uns für eigenes Material entschieden. Obwohl, bevor es zur Platte kam, haben wir enorm viel gecovert – wir waren wie eine Jukebox. Wir haben halt Erfahrung gesammelt. Wir haben drei Stunden am Stück mit ein paar Pausen in allen Kneipen gespielt. Kilometer gesammelt, ne. Zwischendurch haben wir auch zwei Jahre aufgehört, dann haben wir uns wieder zusammengefunden. Keine Ahnung… Songs sind aber die ganze Zeit entstanden. Und als es mal so weit war, dass wir an eine Platte denken konnten, haben wir uns etwas fester an die Überarbeitung der Songs gemacht und so weiter und eben Leute gesucht, mit denen wir das machen könnten. Jemand hat uns geraten, Žare (Pak, Anm. d. Verf.) zu kontaktieren, der würde uns diesen Musikstil am besten hinkriegen. Ich habe ihn angerufen und er sagte, er habe uns auf einem Konzert gesehen– wir waren nämlich Sieger irgendeiner Rockiade 2006 oder keine Ahnung welchen Jahres, weil das schon so lange her ist– und dass wir ihm ganz gut gefallen hätten. Dann haben wir einen Kaffee ausgemacht, wir haben ihm ein Demo gegeben, er hat uns dann angerufen und gesagt, er macht es. Klar… Wir hatten natürlich ein Geldproblem und konnten ihn auf keinen Fall so bezahlen, wie er sich normalerweise bezahlen lässt, also hat er es trotzdem gemacht… Er hat dauernd gesagt, das sei, wie heißt das nochmal, das sei kein Projekt, sondern komplexe Musik, und das sei der Grund, warum er sich entschieden hat, mit uns zu arbeiten.
Sandi: Da die Platte im Eigenverlag erschienen ist, musstet ihr die Grundmittel, auch mithilfe von Sponsoren, selbst zusammenkriegen.
Marko: Ja.
Sandi: Die Platte hat das Licht der Welt erblickt. Wie läuft es jetzt mit der Promo? Seid ihr mit den ersten Reaktionen auf die Platte zufrieden, und tragen eure Mühen allmählich schon Früchte?
Marko: Nee, nee… Ich meine – finanziell nicht, weil die Situation in Slowenien (das weißt du ja wahrscheinlich) ziemlich beschissen ist. Vor allem was das Urheberrecht angeht. Wir sind aber so eine kleine Band – wir haben damals zwar etliche Covers gespielt, uns aber nicht groß exponiert –, sodass wir jetzt auf dem Konzert nicht mal mehr ein einziges Cover spielen. Wir spielen das ganze Konzert lang eigene Musik, und das kann fürs Publikum ziemlich anstrengend sein, weil es die Songs nicht kennt. Außerdem gibt es gar nicht so viele Clubs, dass man genau wüsste, wo was läuft, denn Gigs müssen wir immer überall suchen. Wir spielen dort, wo man uns etwas Geld und echte Bedingungen für den Gig gibt – dass man was hört und nicht alles irgendwie im Arsch ist, sondern der Sound klingen muss. Das ist eigentlich die größte Bedingung – dass es klingt, wie es soll, weil wir auch eine Maschine dabeihaben und es ziemlich kompliziert ist. Vor allem für so einen Sound, wie wir ihn selbst wollen.
Sandi: Mit dem Debüt ist euer Klangbild gesetzt, das einerseits mit Pop-Rhythmen flirtet, andererseits mit einer Rock-Basis, dazwischen auch mit Funk und Ähnlichem. Ist das Bild, das ihr aufgebaut habt, schon perfekt, oder geht es noch um eine innere Evolution und Progression im Sinne der Suche nach dem eigenen Ausdruck?
Marko: Nee, nee, nee… Wir suchen immer noch. Das ist trotzdem nur die erste Platte, und angesichts dessen, dass wir schon ziemlich lange aktiv sind und das erst die erste Platte ist, kannst du auf der ersten Platte nicht schon sagen: „So, das ist es jetzt!“. Bei den Songs hört man, dass sie in verschiedenen Phasen entstanden sind, ne. Trotzdem waren wir im Kern eher eine Rockband. Dass wir bei diesem Pop-Sound gelandet sind, daran ist ein bisschen Žare schuld, weil er trotzdem ein kommerzieller Produzent ist. Er macht halt moderne Sounds, ne. Und… Obwohl wir rockig ausgerichtet waren, wollten wir nicht wie Old-School-Rocker klingen – klar, Majke und Laufer sind alles coole Bands. Ich höre sie gern – aber ich wollte trotzdem nicht, dass wir so klingen. Auch einige Ansätze waren rockiger, aber wir sind gemeinsam zum Schluss gekommen, dass wir vielleicht doch in eine etwas poppigere Produktion gehen, was uns damals auch gepasst hat. Jetzt… Was den Sound selbst angeht, ist er weit davon entfernt, ausgereift zu sein. Die zweite Platte, die wir auf jeden Fall noch aufnehmen werden (egal wie die Reaktionen ausfallen oder was weiß ich), wird vielleicht noch mehr in Richtung Pop oder Elektronik gehen… So wie wir uns persönlich entwickeln, entwickelt sich auch die Musik. Wir sind nicht darauf beschränkt, eine Rockband oder eine Popband sein zu müssen. Vielleicht aber… Im Moment sehe ich nicht, dass wir eine Rapband wären, aber – vielleicht könnten wir mit 50 auch eine Rapband sein, und das würde uns dann zünden. Keine Ahnung! Das ist alles eine Frage des Moments und der Entscheidung. Es ist nicht alles so streng festgelegt, ne.
Sandi: Die Platte heißt Med Venero in Jupitrom. Was symbolisiert der Titel selbst? Was ist die grundlegende Philosophie, die du als roten Faden in deinen Texten ausdrücken wolltest?
Marko: Weißt du, wie das ist – ich habe gar nicht so sehr einen roten Faden gezogen, weil jeder Song für sich entstanden ist und wir uns jedem Song wirklich einzeln gewidmet haben. Wir wollten nicht dieses Ding machen – drei Songs Spitze, der Rest nur als Füllmaterial, ne. Wir haben versucht, eine in sich stimmige Platte zu machen. Am Ende ist sie zwar leicht konzeptionell geworden – persönliche Zweifel usw. –, auch wenn ich darauf am Anfang nicht so geachtet habe. Med Venero in Jupitrom ist ein Satz in einem Song namens ‚Letnik ’73‘, weil die meisten von uns in diesem Jahr geboren sind und wir das fein fanden, und interessant ist auch, dass zwischen den beiden Planeten auch die Erde liegt. Schwer zu erklären, weil mir scheint, dass… Wer zuhören will, soll zuhören und beim Hören selbst eine Deutung herausziehen. Ich selbst erinnere mich auch nicht genau, was ich damals mit einem bestimmten Song sagen wollte (Lachen).
Sandi: Letztlich… Spekulation – die Erde zwischen Venus und Jupiter – außerdem ist dort auch noch der Mars. Es könnte auch um den inneren Kampf gehen, den jeder Mensch in sich ausficht.
Marko: Das sowieso! Das gehört auch zum Thema Erwachsenwerden und Zweifel in sich selbst. Sicher. Darüber habe ich auch geschrieben.
Sandi: Das sind größtenteils Songs, die in welchem Zeitraum entstanden sind?
Marko: Das sind zeitlich sicher fünf Jahre. Was einerseits interessant ist, andererseits wegen der Produktion selbst etwas anspruchsvoll, denn nach fünf Jahren ändert sich der Geschmack des Musikers, es ändert sich der Spielstil, weil du in dieser Zeit musikalisch ständig vorankommst. Bei manchen Songs hatte Žare etwas mehr die Finger im Spiel und hat versucht, ein bisschen zu beraten, bei manchen haben wir einfach das gelassen, was wir damals hatten, deshalb ist die Platte, könnte man sagen, abwechslungsreich. Andere würden sagen, zusammengewürfelt… Ich meine… Kommt drauf an, wer es so auffasst. Ich kann sagen, dass sie für mich im Grunde einigermaßen interessant ist. Wir hatten sie schon ein bisschen satt, weil wir so viel an ihr gefeilt und sie oft überhört haben. Wir haben versucht, sie so zu machen, dass sie auch in zehn Jahren hörbar ist, wenn du sie auflegst. Dass sie nicht trendy ist, sondern auch nach zehn Jahren Seele hat. So haben wir halt gedacht, dass es sein sollte.
Sandi: Ein paar Mal haben wir schon die Einflüsse berührt, die musikalischen Einflüsse, die euch beeinflusst haben und noch beeinflussen, wie übrigens jeden Musiker. Was sind eure unmittelbaren Einflüsse?
Marko: Wir haben als Freunde mit der Musik angefangen – auch wenn sich die Besetzung zwischendurch geändert hat –, auch die Mitglieder, die dazukamen, mussten wir erst spüren, ne? Vier von fünf von uns sind aus Lovrenc, drei waren sogar Schulkameraden, und wir haben weder rumgehangen noch… Keine Ahnung. Jeder hört einfach andere Musik. Deshalb kann ich schwer sagen, dass wir einen gemeinsamen Nenner haben, dass wir gemeinsame Bands haben. Es gibt… Vielleicht finden wir alle Pink Floyd cool, aber in unserer Musik findest du kaum was Pink-Floydiges, weil sie so eine große Band sind, dass ich schwer sagen könnte, wir hätten von ihnen irgendwas abgeschaut. Von Ex-YU: Azra, EKV, Floyd, Doors… Gut – das ist von damals, als wir angefangen haben. Jetzt, mir scheint, na ja, du weißt ja, dass ich auf Tool abgefahren bin, als wir zusammen auf dem Konzert waren, und sie sind für mich eine coole Band. Mir ist Musik generell wichtig und ich kann mich schwer auf eine einzige beschränken. Goldfrap finde ich cool, Massive Attack sind ausgezeichnet, Moloko super, Miles Davis… Es gibt Millionen Musik! Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, ne.
Sandi: Einen gemeinsamen Nenner auf der slowenischen Szene, den man ziehen könnte, sind KUD Gas. Bei einem Song geht ihr in Richtung Funk. Außerdem habt ihr das KUD Marzla Vada, mit dem ihr die Promotion der Gruppe vorantreiben könnt?
Marko: Nee, nee… KUD Marzla Vada dient uns nur wegen bürokratischer Sachen.
Sandi: Die Band war nicht als Grundidee des KUD gedacht?
Marko: Nee, nee, nee… Zuerst waren wir eine Band. Wegen Label- und Bürokratiesachen, weil wir nicht alle Urheberrechte bestimmten Labels überlassen wollten und von anderen Seiten gar kein Interesse an uns bestand, sind wir dann, natürlich nach Rücksprache mit anderen Leuten, an die Gründung eines KUD gegangen. Wir haben es für nichts anderes gebraucht, als dass wir eben ein (Eigen-)Label haben mussten. Über das KUD konnten wir die CD auf den Markt bringen, ne. Mit KUD Gas… Ich find’s lustig… Ähnlich wurden wir schon allem Möglichen genannt, aber du bist der Erste, der den Vergleich mit KUD Gas gebracht hat… (Lachen). Keine Ahnung…
Sandi: Ich meinte wegen der Promotion der Platte und des gleichnamigen KUD, hinter dem sich die ganze Maschinerie verstecken kann, die die Band vorantreibt.
Marko: Wir haben keine größere Maschinerie. Wir machen alles mehr oder weniger selbst. Außer dem Vertrieb, den uns Nika macht. Und auch da machen wir viel selbst mit, weil die Labels heute so sind… Wenn du nicht ihrer bist, wird sich keiner groß für dich ins Zeug legen. Auch die Videoclips machen wir selbst. Wir wollten, dass uns jemand anderes einen macht, aber die Preise sind – drei Millionen; wenn wir für die ganze Platte zwei Millionen gezahlt haben; für ein Video will einer glatt drei Millionen… Für mich nicht logisch – überzogen. Und ich hätte mir gewünscht, dass wir einen richtig professionellen Videoclip hätten. Nicht nur dass es ein Bild gibt, sondern auch eine Idee. Wir versuchen, mehr auf die Idee zu setzen, weil wir uns kein Bild kaufen können. Ganz einfach… Mit Geld könnten wir uns auch ein Bild kaufen.
Sandi: Wo du das Video schon erwähnst – ihr habt ziemlich viel Airplay bekommen. Arbeitet ihr daran, neben ‚Poglej jih‘ noch ein Video zu platzieren?
Marko: Ja, gut… Ich weiß nicht, ob es wirklich so viel lief. Irgendwelche lokalen Sender haben es gespielt, ich glaube auch, dass MTV es ein paar Mal in den Alternative Charts gebracht hat. Es stört mich, dass sie es bei Charli TV nicht spielen wollten, weil es zwischendurch blitzt, was ihnen total auf die Nerven ging, wir aber wollten nichts ändern. Wenn es euch nicht cool ist, spielt es halt nicht! Wir werden uns nicht jedem anpassen! Wir wollen weitermachen, ja. Wir wollten mit einem richtigen Regisseur arbeiten, denn angesichts dessen, dass wir selbst wirklich alles machen, fühlen wir uns nicht am fähigsten, in allem zu brillieren, aber sie sind einfach zu teuer oder machen es kompliziert. Schwer, mit diesen Künstlern einen Kompromiss zu finden. Alle haben ihre Macken. Also… Wir haben es schon selbst gemacht, und die BBC und die, die wir um Erlaubnis zur Nutzung einiger Aufnahmen gebeten haben, haben sie uns auch gegeben. Wir werden diese Minuten, die sie haben, bezahlen und können es dann abspielen. Geplant ist es für Ende Dezember oder Anfang Januar. Noch nicht fest bestimmt.
Sandi: Kannst du unseren Lesern verraten, um welche Single es diesmal geht?
Marko: Das ist auch beschissen. Wir wollten mit der zweiten Single rausgehen, aber weil sich dieses Video von selbst angeboten hat und in der Freizeit entstanden ist – ‚Poglej jih‘ –, und er sich auch an diese Technik der Videoproduktion gewöhnt hat, und man natürlich sieht, dass es die erste Platte ist und es noch keine großen Bekanntschaften gibt – haben wir überlegt, ob es eine Single sein soll und das Video zwei Monate später rauskommt oder was weiß ich, oder ob es nur eine Single sein soll. Jetzt wird das gleichzeitig rauskommen. Der Song heißt ‚Vonj po življenju‘. Die Frage ist nur, wie viel ihn die Radiosender rotieren lassen, weil wir schon ein bisschen gelernt haben, was Radios mögen, wir uns aber nicht groß anpassen. Ein bisschen muss man. Du kannst nicht mit dem Kopf durch die Wand, schon gar nicht, wenn du noch eine Platte aufnehmen willst… Ich kann keinen Sieben-Minuten-Song ans Radio geben, weil den keiner spielen wird. Ich würde ihn gern geben, aber so ist es halt… Ein bisschen muss man sich anpassen.
Sandi: Wie sieht es mit Konzerten aus? Angesichts dessen, dass ihr eine Platte habt, kann euch nirgends jemand sagen, ihr wärt unbekannt und bräuchtet Demoaufnahmen. Öffnen sich euch größere Konzerte, Gastspiele, Festivals? Ausland?
Marko: Wir würden es uns wünschen. Eigentlich ist der Gig das Wesen jeder Band – das ist der Kern. Ich würde mir möglichst viel Spielen wünschen. Über das Ausland möchte ich nichts sagen, weil man da leicht reden kann, aber schwer erreichen. Wir spielen, ne. Im November und Dezember hatten wir jede Woche einen Gig. Manchmal passiert es, dass wir einen ganzen Monat nicht einen haben. Manchmal haben wir fünf im Monat. Einige laden uns schon ein, einige müssen wir uns über Connections und ähnliche Wege selbst organisieren. Wir bemühen uns, so gut es geht! Wir würden aber überall spielen, wohin man uns einlädt. Ruft uns an und wir kommen! Nur muss der Raum so beschallt sein, dass wir klingen, wie wir wollen. Das ist die einzige Bedingung… Und auch ein paar Kosten müssen natürlich gedeckt werden.
Sandi: Und noch die letzte Frage, die ich immer stelle: kurzfristige und langfristige Pläne für Marzla Vada…
Marko: Wir behaupten immer noch, dass wir doch noch eine Platte aufnehmen werden, und das ist unser Ziel, was dann passiert – sagen wir, diese Platte werden wir sicher noch mindestens ein Jahr promoten, ne. Eine Platte rauszubringen und sie nach einem Jahr gleich durch eine andere zu ersetzen, für die du ins Studio gehst… Das ist zu teuer. Das Jahr 2007 kommt, irgendwann 2008 würden wir gern die zweite Platte aufnehmen. Wenn sich schon dieses Jahr was tut – Gott sei Dank! Wir wollen möglichst viel spielen. Auch eine Single wird rauskommen. Genauso ein Videoclip. Es werden nicht nur zwei sein, ne. Wir werden sehen! Wir sind offen. Als wir in die Plattenproduktion gegangen sind, haben wir auch nicht so viel Radioaufmerksamkeit erwartet, wie wir bekommen haben, dass wir Popevka tedna werden, dass es dies oder das gibt, also sind wir ziemlich zufrieden. Noch das ganze Jahr liegt für diese Platte vor uns – vielleicht passiert noch was Gutes!
Sandi: Euch allen viel Glück und Erfolg auf dem geplanten Weg und vielen Dank für das Interview.
Marko: Danke auch dir. Super!