Graspop Metal Meeting 2012 (Tag 2)
Autor: Urban Bolta
Fotos: Urban Bolta
Ort: Dessel / Belgien
Konzertdatum: 23.06.2012
Besucherzahl: 80.000
Kartenpreis: 155€ (3-Tages-Ticket)
Nach dem anstrengenden ersten Tag (und der noch anstrengenderen Nacht) lag der zweite Tag des Graspop Metal Meetings vor uns! Der Blick in den Himmel erfüllte uns mit gemischten Gefühlen, obwohl sich am Ende des Tages herausstellte, dass das Wetter uns nicht im Stich ließ. Das Festival findet nämlich nur einige Dutzend Kilometer vom Atlantischen Ozean entfernt statt, und das Klima ist entsprechend wechselhaft – leichter Regen und unbeständiges Wetter sind häufig, das Klima ähnelt also haargenau dem Londons auf der anderen Seite des Ärmelkanals.
Um vor dem neuen Konzerttag genug Kraft zu tanken, machte sich das kleine slowenische Grüppchen mit dem kostenlosen Busshuttle ins nahegelegene Städtchen Mol auf, wo wir echten belgischen Kaffee probierten. Leider zog sich das Schlendern durch das sympathische Städtchen in die Länge, weshalb wir den Auftritt der Supergroup Adrenaline Mob verpassten, die sich aus Russell Allen (Symphony X), Mike Portnoy (ex-Dream Theater) und Mike Orlando zusammensetzt.
Aufs Festivalgelände kamen wir so gerade rechtzeitig zum Auftritt der deutschen Power-Metal-Legionäre PRIMAL FEAR zurück. Die Deutschen werden bei der Metal Mania in drei Wochen als Headliner auftreten, beim Graspop bekamen sie als einer der ersten Acts des Tages jedoch nur ein 45-Minuten-Zeitfenster. Entsprechend erlebten wir einen ziemlich reservierten Auftritt, ohne übertriebenen Energieeinsatz, kurz gesagt ohne die Highlights, zu denen Primal Fear bei Soloauftritten durchaus in der Lage sind. Das Schiff der deutschen Adler steuerte Frontmann Ralf Schapers mit unverwechselbarer Charisma, der die Interaktion mit dem noch schläfrigen Publikum auch über den verlängerten Bühnensteg suchte und zwischen den Gitarrensoli des Duos Beyrodt / Karlsson erste Klatschwellen entfachte. Die Songs Strike und Bad Guys Wear Black repräsentierten das aktuelle Album »Unbreakable« (2012), während der Rest der Setlist auf den Schultern älterer Bandklassiker ruhte. Der Marschsong Seven Seals mit seinem einzigartigen Refrain sorgte vor der Bühne für echte Gänsehaut, und der reservierte deutsche Sprengstoff explodierte schließlich beim Standardfinale ihrer Konzerte, den Songs Metal is Forever und Chainbreaker. Ein routinierter Auftritt des deutschen Quintetts – mehr war aufgrund der frühen Stunde und der entspannten Atmosphäre sowohl auf als auch vor der Bühne eh nicht zu erwarten. Bei der Metal Mania wird das natürlich ganz anders sein!
Als nächste traten THIN LIZZY auf der Hauptbühne des Festivals auf, eine Band, der Rockline im letzten Jahr schon unzählige Male begegnet ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bands gilt für sie, dass sie als Arbeiterband für das Spielen vor großen Massen gemacht sind, weshalb ihnen dieser Auftritt beim Graspop mehr als gelegen kam. In den Schuhen des einstigen Anführers Phil Lynott steht Ricky Warwick, ein schottischer Musiker, der mit seinem bescheidenen, unprätentiösen Auftreten Sympathien vor der Bühne sammelte und mit seiner Lynott-ähnlichen Stimme die Thin Lizzy-Klassiker dem Meer von Zuhörern näherbrachte. Alle wichtigeren Gitarrensoli übernahm der ergraute Scott Gorham und bewies damit, wer die erste Gitarre der Band ist, und der nostalgische Spaziergang durch die Hits dieses unsterblichen irischen Kollektivs erreichte seinen Höhepunkt mit der Darbietung von Jailbreak, Whiskey in the Jar und natürlich dem abschließenden The Boys Are Back in Town. Die Boys sind zurück in der Stadt!
Nachdem die neuzeitlichen Florida-Thrash-Metaller Trivium auf der Hauptbühne die Trommelfelle der Extremmetal-Fans verwöhnt hatten, zog die Masse gegen sechs Uhr abends ins Zelt Marquee I um, wo die nächste knappe Stunde der klassischen Schule des amerikanischen Thrash Metals gehörte – EXODUS! Die Amerikaner bewiesen, dass man mit ihnen nicht spaßen sollte, und es war auch ein besonderes Konzert: Gitarrist Gary Holt kehrte exklusiv auf die Bühne zurück, der sonst bei Slayer Jeff Hanneman ersetzt und dabei seinen Verpflichtungen bei seiner Stammband fernbleibt. Slayer waren nach ihrem Auftritt des Vorabends offensichtlich noch nicht zum nächsten Konzert abgereist, weshalb sich die Gelegenheit ergab, dass Holt das reguläre Gitarrenpaar der aktuellen Exodus-Tour, Rick Hunolt und Lee Altus, verstärkte und die Gitarrenlinien noch weiter aufpumpte. Zugegeben, Exodus sind nicht für komplexe Terz-Harmonien à la Iron Maiden bekannt und brauchen daher keine drei Gitarren auf der Bühne, doch das Trio verstärkte damit die aggressiven Ansätze – das Ergebnis war ein voluminöser Sound und damit die Voraussetzungen für einen unvergesslichen Wahnsinn! Zu den Klassikern der Achtziger fügten Exodus einen Hauch des neuen Jahrtausends hinzu (Iconoclasm, War Is My Shepherd), wobei – Hand aufs Herz – auch in jenen unsterblichen Klassikern der Bonded By Blood-Ära der modern klingende Gesang von Rob Dukes den Achtziger-Geruch zunichtemacht. Dukes, der in den Gewässern von Punk und Hardcore aufgewachsen ist, tötet mit seiner wilden Bühnenpräsenz und seinem kreischenden Kehlkopfgesang nämlich die klassische Thrash-Metal-Komponente in der Band und platziert sie so mit einem neu definierten Auftritt (erfolgreich) auch unter den Größen der heutigen Thrash-Metal-Szene. Mir persönlich liegt das nicht, wer sich aber in den vergangenen Jahren mit seiner Präsenz angefreundet hat, hat im toxischen Exodus-Walzer sicher einen der besten Auftritte des Festivals erlebt!
Kaum hatten Gary Holt und seine Truppe die Bühne im größten Festivalzelt verlassen, erklang aus den Lautsprechern der Hauptbühne schon das Intro Never Dead der nächsten Thrash-Metal-Größen – MEGADETH. Während des aufgezeichneten Intros verteilte sich das Quartett auf der Bühne und stieg beim ersten Zucken Mustaines auch organisch in den Song ein. Der Anteil der neuesten Songs war im weiteren Verlauf des Konzerts relativ hoch, was von Dave Mustaines vollem Vertrauen in das aktuelle Album »Th1rt3en« (2011) zeugt. Mustaines unverkennbarer, schaurig-bedrohlicher Gesang haperte diesmal schon von Anfang an, obwohl das – Hand aufs Herz – seit jeher seine Schwachstelle ist. Das Gitarrentrio Mustaine / Broderick / Ellefson nutzte die Größe des Geländes und öffnete dem Konzert der ansonsten bühnenmäßig eher statischen Band durch Herumwandern auf der Bühne und gegenseitige Positionswechsel eine neue Dimension. Trust und She-Wolf in der Mittelphase des Auftritts repräsentierten das gemischt aufgenommene Album »Cryptic Writings« (1997), gefolgt von der Überraschung der Tour: dem Song Sweating Bullets (»Countdown To Extinction«, 1992). Auch Wirbelsäulenprobleme hielten Mustaine nicht vom (angeblich sehr schmerzhaften) Headbangen ab, doch seine eiskalte Haltung und schlechte Laune führten erst kurz vor A Tout Le Monde zur ersten Ansage ans Publikum. Der unbestrittene Anführer der Band war mit der Reaktion der vieltausendköpfigen Menge nicht zufrieden und ließ unter anderem auch ein »Are you guys tired, this is not the Graspop that I remember?« fallen, heizte außerdem übertrieben eine Seite der Menge gegen die andere auf, zog sich damit deren Ärger zu – und den gescheiterten Versuch der gegenseitigen Zusammenarbeit konnten am Ende auch die immergrünen Symphony Of Destruction und Holy Wars…The Punishment Due nicht mehr schönreden. Es stimmt, die Atmosphäre lässt sich nicht mit der im Kino Šiška vergleichen, trotzdem muss sich der sturköpfige Orangehaarige einbleuen, dass er den musikalischen Weg zu neuen Erfolgen nur Hand in Hand mit den Fans meistern kann.
Die freie Stunde bis zu Twisted Sister nutzte ich für einen erneuten Abstecher ins Zelt Marquee I, wo MY DYING BRIDE ihre tödlich langsamen Melodien abfackelten. Mit der Platzierung der Briten in einen guten Abendslot hatten die Organisatoren offensichtlich danebengegriffen, denn das Zelt war schlicht skandalös leer – einsamer noch als bei den Eröffnungsbands des Tages am selben Ort, was mich selbst überraschte. Einmal mehr bestätigte sich: Doom Metal ist halt nicht für die Massen gemacht. Nach einem langen Intro zündeten My Dying Bride mit Your River und signalisierten, in welcher Atmosphäre wir uns die nächste Stunde bewegen würden: Das Zelt wurde von langsamen Riffs und orchestraler Stimmung gekapert, für die Keyboarder / Violinist Shaun MacGowan sorgte. Gerade diese orchestralen Elemente sind eines der Hauptmerkmale dieser langjährigen britischen Metaller, die ihre Kompositionen gerne durch die Kombination mehrerer Riff-Motive und Stainthorpes Wechsel zum Death-Metal-Gesang verkomplizieren, weshalb ihre Songs sehr lang und für den Gelegenheitsbesucher schwer verdaulich sind – auf der anderen Seite aber umso verlockenderer Köder für treue Fans dieses einzigartigen Kollektivs. Die beängstigende Atmosphäre hielt mich lange in ihren Klauen, bevor ich mich wieder vor die Hauptbühne begab. My Dying Bride haben bei mir einen außerordentlich positiven Eindruck hinterlassen, weshalb ich ihnen in Zukunft auch beim Hören auf dem heimischen Sofa meine Aufmerksamkeit widmen werde – davor kannte ich sie nämlich praktisch nicht.
Die vorletzten Aufsteiger auf die Hauptbühne waren TWISTED SISTER, die legendären Amerikaner, die sich ihre Karriere auf europäischem Boden aufgebaut haben und noch heute negative Gefühle gegenüber ihrer Heimat hegen, weshalb sie seit Anfang der Achtziger mehr in Europa als in ihrer Heimat Amerika touren. Aber Vorsicht! Auch bei uns sind sie schwer zu erwischen, da sie nur auf sorgfältig ausgewählten Festivals auftreten und damit geschickt dafür sorgen, durch zu häufige Auftritte die europäischen Konzertbühnen nicht zu übersättigen. Letztes Jahr sahen viele Slowenen sie beim Masters of Rock in Tschechien, ein Jahr davor in Balingen beim Bang Your Head!!!, wo sie aufgrund ihres mühsamen Gehabes einen blassen Eindruck hinterließen. In Erinnerung an jenen Auftritt hatte ich vom erneuten Treffen mit den »frechen Schwestern« nicht viel erwartet, weshalb ich am Ende des Auftritts mit dem Gebotenen zufrieden sein konnte.
Twisted Sister sind nämlich eine Band, die ihre Karriere auf hymnischen Melodien leichten Inhalts aufgebaut hat und deshalb vor allem bei der rebellischen Jugend beliebt war; mit ein paar eingängigen melodischen Heavy-Metal-Hits unterjochten sie Mitte der Achtziger auch MTV, und ihre Karriere begann in der zweiten Hälfte der Achtziger steil zu fallen – davon haben sie sich seitdem nie mehr erholt. Twisted Sister-Konzerte haben sich seitdem kein bisschen verändert – das Veralbern der Fans mit denselben Witzen wie anno 1984 ist für Kritiker jener schwer akzeptable Punkt, an dem heute der Anspruch der »Schwestern« auf das Prädikat Heavy-Metal-Schwergewichte bricht. Aber die Fans sagen etwas anderes: Ein prallvolles Graspop-Publikum, das den amerikanischen Lausejungen aus der Hand fraß, beweist, dass die komödiantische Twisted Sister-Show nach all den vergangenen Jahren noch immer verlockend ist!
Mit seinem ständigen Herumrennen auf der Bühne, der charismatischen Persona voller hochenergetischer Ausbrüche und natürlich der wild zerzausten blonden Perücke bleibt der einzigartige Dee Snider die zentrale Figur der Band und Hauptprotagonist des Bühnenwahnsinns. Der Mann, der den Großteil aller Twisted Sister-Songs geschrieben hat, ist auch mit 57 noch nicht bereit für den Ruhestand – die Frage ist, wie lange er noch zu so intensivem Bühnenflattern in der Lage sein wird. Während der kurzen instrumentalen Passagen zog sich Snider mehrfach für kurze Pausen in den Hintergrund zurück, in denen er seinen Körper wahrscheinlich mit Dosen (nicht) erlaubter Aufputschmittel stärkte. Snider nutzte seine Überzeugungskraft geschickt durch gelegentliche Ansagen mit hypnotischem Charakter und brachte das Publikum dazu, ein ganzes Meer von Händen bis zum Horizont mit der Band mitzumachen. Die Schwestern sind sich des zu geringen Songrotierens bewusst, so war Wake Up (»Love Is For Suckers«, 1987) im Repertoire eine angenehme Überraschung zwischen den anderen regelmäßig gespielten Hymnen. Der meisterwartete Song des Abends We’re Not Gonna Take It erlebte wie üblich eine lange Refrain-Reprise, und die ausgelassene Stimmung beruhigte danach eine der wenigen Balladen der Band, The Price. Das höllische Burn in Hell präsentierte die Schwestern im echten Speed-Metal-Licht, und den endgültigen Abschalter lieferte das hochgradig wiedererkennbare I Wanna Rock. »Die kranksten Motherfucker«, wie sich Twisted Sister gerne nennen, bleiben echte Entertainer und Bühnenprofis – in dieses Spiel des scheinbaren Coolseins hat sich (mal wieder) übertrieben Bassist Mark Mendoza hineingelebt, der mit seinem Herumklatschen auf dem Bass sicher keine übertriebenen Sympathien erntete. Da Twisted Sister nicht als Headliner des Abends auftraten, ließ die begrenzte Zeit keine endlos langen Snider-Ansagen und übertriebenen Refrain-Wiederholungen zu, weshalb sich Twisted Sister mit dem komprimierten Programm diesmal besser bei mir eingeschrieben haben als vor zwei Jahren in Balingen.
In der Zeit bis zum abschließenden Act des Abends schlenderte ich zum Zelt Marquee II, wo die seltenen Punk-Rock-Vertreter des Festivals, die kalifornischen Eigenbrötler PENNYWISE, eine Meute vor der Bühne versammelten. Die Veteranen der Szene sind seit 1988 aktiv und daher auch unter dem Metal-Publikum kein unbekannter Name – bestes Zeugnis dafür war ein vollgepacktes Publikum, das sich schon bei den ersten Takten unter der durchgehenden Unterstützung von Frontmann Zoli Tégas in einen wilden Mosh Pit stürzte. Das gut eingespielte Quartett legte der versammelten Menge durch seine Hits antikapitalistische Botschaften in den Mund; den Höhepunkt des Konzerts erlebte man beim letzten Song Bro Hymn, als sich Exodus-Frontmann Rob Dukes der Band auf der Bühne anschloss und gemeinsam mit einer seiner liebsten Hardcore-Bands sang. Schade, dass die Amerikaner aufgrund der Rückenschmerzen des Frontmanns in letzter Minute den Rest der Tour absagten, auf der sie am Donnerstag auch auf der Metelkova in Ljubljana hätten Station machen sollen.
Um halb eins war die Bühne bereit für den Auftritt von LIMP BIZKIT, dem amerikanischen Nu-Metal-Kollektiv, das mit starker Unterstützung der MTV-Lobby um die Jahrtausendwende aufgeleuchtet war. Limp Bizkit sind ein Act mit ausgeprägter Alternativ-Konnotation, weshalb sie schon bei der Ansage des Organisators über ihren bevorstehenden Auftritt einige Minuten vor dem Betreten der Bühne ein Pfeifkonzert aus dem Publikum ernteten – doch man muss sagen, dass Graspop seit jeher neben traditionellen Metal-Namen auch die größten Vertreter des Alternative Metals beherbergt, wie Slipknot, Korn, Marlyn Manson, Bullet For My Valentine und andere, weshalb das Gastspiel von Limp Bizkit im Konzept des Festivals in dieser Hinsicht keine Neuheit brachte.
Limp Bizkit pfiffen auf das ausgedünnte Publikum und wirkten von der ersten bis zur letzten Minute wie ein starkes, gut eingespieltes Kollektiv mit unermesslichem Willen, sich zu beweisen. Obwohl Limp Bizkit meinem persönlichen Geschmack nicht einmal annähernd entsprechen, muss man ihnen eine außerordentliche Bühnenstärke zugestehen, die in erster Linie auf den Schultern von Fred Durst ruht, dem Rebellen im Trikot der Boston Celtics (man hätte meinen können, die Celtics spielen im NBA-Finale, dabei waren sie schon davor ausgeschieden, hehe..) mit der umgedrehten weißen Baseball-Mütze auf dem Kopf. Durst war als einziger Auftretender auf dem gesamten Festival mutig genug, von der Bühne zu springen und Hand in Hand mit Fans in den ersten Reihen My Generation zu singen. Na ja, singen – besser gesagt rezitieren, denn Limp Bizkit mischen das Alternative-Metal-Gitarrenfundament mit Hip-Hop-Gesang, was in der zweiten Hälfte der Neunziger ein völlig frisches Genre ergab: Nu Metal – und Limp Bizkit sind dessen Hauptpromotoren. Interessant ist das Erscheinungsbild von Bassist Sam Rivers, der in Tarnfarben angestrichen wie ein Zombie aussah – diese Praxis ist über die Jahre zu seinem Markenzeichen geworden, auch wenn sie nach meiner Meinung nicht wirklich zum Genre der gespielten Musik passt. Ein wichtiges Mitglied des Limp Bizkit-Teams ist Gastmitglied DJ Skeletor, der mit seinem Mixen am Mischpult ihr Klangbild mit elektronischen Elementen bereicherte. In ihr eigenes Material fügten die Amerikaner Nirvanas Smells Like Teen Spirit und erwartungsgemäß auch den The Who-Klassiker Behind Blue Eyes ein, und den Ausflug durch die druckvollen Uptempo-Nummern schlossen der noch immer agile Fred Durst und Kompanie mit der Hymne Rollin‘ ab. Bei ansonsten gemischten Gefühlen bezüglich der Wahl des Headliners des Tages gilt es abschließend, Limp Bizkit für einen ordentlich abgelieferten Auftritt zu loben, der die Anwesenden von der rohen Kraft dieses einst sehr beliebten Kollektivs überzeugte.
Setlist
PRIMAL FEAR:
1. Intro (Unbreakable Pt.1)
2. Strike
3. Nuclear Fire
4. Bad Guys Wear Black
5. Seven Seals
6. Metal Nation
7. Final Embrace
8. Metal is Forever
9. Chainbreaker
THIN LIZZY:
1. Are You Ready
2. Jailbreak
3. Killer On The Loose
4. Don’t Believe a Word
5. Whiskey in the Jar
6. Rosalie
7. Suicide
8. Cowboy Song
9. The Boys Are Back In Town
EXODUS:
1. The Last Act of Defiance
2. Iconoclasm
3. Piranha
4. Blacklist
5. A Lesson in Violence
6. And Then There Were None
7. Bonded by Blood
8. War Is My Shepherd
9. The Toxic Waltz
10. Strike of the Beast
MEGADETH:
1. Never Dead
2. Head Crusher
3. Hangar 18
4. Trust
5. She-Wolf
6. Poison Was the Cure
7. Sweating Bullets
8. A Tout Le Monde
9. Whose Life (Is It Anyways?)
10. Public Enemy No. 1
11. Symphony of Destruction
12. Peace Sells
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13. Holy Wars… The Punishment Due
MY DYING BRIDE:
1. Your River
2. Bring Me Victory
3. From Darkest Skies
4. Thy Raven Wings
5. The Prize of Beauty
6. She Is the Dark
7. The Dreadful Hours
8. The Cry of Mankind
TWISTED SISTER:
1. What You Don’t Know (Sure Can Hurt You)
2. The Kids are Back
3. Stay Hungry
4. Wake Up (The Sleeping Giant)
5. You Can’t Stop Rock ’n‘ Roll
6. Shoot ‚Em Down
7. We’re Not Gonna Take It
8. The Price
9. Burn in Hell
10. Under the Blade
11. I Wanna Rock
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12. S.M.F.
LIMP BIZKIT:
1. The Truth
2. My Generation
3. Hot Dog
4. Livin‘ It Up
5. Gold Cobra
6. My Way
7. Eat You Alive
8. Smells Like Teen Spirit
9. Thieves
10. Break Stuff
11. Nookie
12. Behind Blue Eyes
13. Take a Look Around
14. Faith
15. Rollin‘ (Air Raid Vehicle)
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