Vor 42 Jahren starb Duane Allman
Autor: Urban Bolta
In nur wenigen Jahren war Duane Allman an der Entstehung eines beeindruckenden Katalogs an Blues- und Rock-Standards beteiligt – als Mitglied der The Allman Brothers Band und als Studiomusiker –, bevor sein Leben am 29. Oktober 1971 im Alter von gerade mal 24 Jahren durch einen tragischen Motorradunfall ein Ende fand.
Als The Allman Brothers Band sich auf die Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums vorbereitete – nur einen Monat nach der Veröffentlichung der legendären Liveplatte »At Filmore East« –, war der Gitarrist Duane Allman gerade durch das Städtchen Macon im US-Bundesstaat Georgia unterwegs, als ihm an einer Kreuzung plötzlich ein Lastwagen den Weg versperrte. Allman, der mit hoher Geschwindigkeit fuhr, versuchte dem Aufprall auszuweichen und riss das Lenkrad scharf nach links, prallte jedoch trotzdem heftig gegen das Heck des Lastwagens. Obwohl er bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus noch bei Bewusstsein war, erlag er wenige Stunden nach dem Unfall seinen schweren inneren Verletzungen.
Duane Allman begann zusammen mit seinem Bruder Gregg bereits in den frühen Sechzigern zu spielen. In seiner Region etablierte er sich schnell als gefragter Gitarrist, und Mitte der Sechziger nahm er als Studiogitarrist bereits für die Größen jener Zeit auf – darunter Aretha Franklin, Laura Nyro und Wilson Pickett –, und sein Spiel ist auch auf den Aufnahmen vieler anderer erfolgreicher R&B-Musiker dieser Ära zu hören. 1968 zogen die Allman-Brüder nach Florida und gründeten die The Allman Brothers Band, die damit begann, Southern Rock zu spielen. Den Rest kennt man ja…