Teilweise Versöhnung im Pantera-Lager?

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Der amerikanische Musiksender Artisan News interviewte vor einer Woche den ehemaligen Pantera-Bassisten und aktuellen Bassisten der Band Kill Devil Hill, Rex Brown. Am 12. März erschien Rexs Memoirenbuch mit dem Titel Official Truth, 101 Proof: The Inside Story Of Pantera, in dem er auf 320 Seiten sein Leben in einer der einflussreichsten Bands der Metalgeschichte offenbart. Rex nimmt die Leser mit auf eine Reise von den ersten Clubauftritten bis hin zur totalen Dominanz in den Weltarenen, und tiefe Spuren hat auch die Bitterkeit der Tragödie hinterlassen, als nach dem turbulenten Zerfall der Band der Gitarrenheld Dimebag Darrell unter den Kugeln eines wahnsinnigen Fans fiel.

»Ich enthülle meine Seite der Pantera-Geschichte. Ich war immer der stille Mann der Band und habe nicht viele Interviews gegeben, als man mir aber anbot, meine Seite der Geschichte zu erzählen, habe ich sofort zugestimmt,« sagte Brown gegenüber der Webseite SkullsNBones.com. »Ich hätte nie gedacht, wie viel Arbeit dahintersteckt, aber es ist super! Es ist meine Geschichte, in der ich sowohl den Zerfall, Dimes Tod als auch die Gegenwart anspreche. Nur vier Leute aus der Band wissen, was wirklich passiert ist, und das ist mein Stück Wahrheit. Ich glaube auch, dass das nicht das letzte Buch sein wird, aber es steckt viel Arbeit dahinter. Wir mussten Tausende von Fotos, Geschichten und Erinnerungen sichten, und es wird vieles enthüllt, was die Leute nicht einmal ahnen konnten, und ich hoffe, dass das Buch den Leuten gefällt. Es ist interessante Lektüre – das garantiere ich euch!«

Beim Schreiben half Rex der in Edinburgh lebende Journalist und Filmproduzent Mark Eglinton. Der Schotte hat bereits das Buch James Hetfield: The Wolf At Metallica’s Door veröffentlicht, das im April 2010 erschien und positive Kritiken erntete, und als Autor des Magazins Outburn sowie zahlreicher weiterer Webseiten hinterlässt er große Spuren im Journalismus. Als Browns Freund und Vertrauter hat er mit dem Pantera-Bassisten während der Europatournee von Down eine enge Verbindung geknüpft. Brown hat enthüllt, dass er aufrichtig daran interessiert ist, die Animositäten zu überbrücken, die sich im Laufe der langen Jahre zwischen den Bandmitgliedern aufgestaut haben – wie er aber ausdrücklich betonte, steckt dahinter kein Wunsch, Pantera wiederzubeleben, sondern etwas mehr.

 

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