Queensrÿches Zukunft ungewiss
Autor: Urban Bolta
Die Zukunft der amerikanischen Prog-Metal-Giganten Queensrÿche ist ungewiss, nachdem die Band ohne Geoff Tate eine Tournee und Aufnahmen mit Crimson Glory-Sänger Todd La Torre angekündigt hat.
Michael Wilton, Eddie Jackson, Scott Rockenfield und Parker Lundgren haben sich mit La Torre im Projekt Rising West zusammengetan. Sie werden Songs aus den ersten fünf Queensrÿche-Alben spielen und schon in den kommenden Wochen mit den Aufnahmen beginnen.
Geoff Tate wird sich unterdessen seiner Solokarriere widmen.
Der Pressesprecher der Band verriet Classic Rock, dass Tate den kommenden Sommer akustischen Solo-Auftritten widmen wird, während die übrigen Mitglieder sich dem Projekt Rising West verschreiben. Alle wollen im Arbeitsmodus bleiben, neue Dinge ausprobieren und das tun, was sie am besten können: vor Publikum spielen. Die offizielle Website der Band und ihre sozialen Netzwerke erwähnen das neue Projekt übrigens mit keinem Wort – stattdessen wird dort nur Tates Solo-Tournee beworben.
Zuletzt machten rund um die Band unbestätigte Gerüchte über interne Streitigkeiten, geheime Treffen und sogar einen Gewaltausbruch die Runde – den Gipfel des Eisbergs erreichte Tate vor wenigen Tagen, als er beim Auftritt bei Rocklahoma dem amerikanischen Publikum ein »You suck« entgegenschmetterte.
Rising West werden am 8. und 9. Juni ihr Debüt im Hard Rock Cafe in Seattle geben. La Torre hat allerdings versichert, dass seine Beteiligung am Projekt Crimson Glory als solche nicht beeinflussen wird. Hier unten könnt ihr reinhören, wie das Ganze live klingen wird – La Torre hat nämlich bereits die Vocals des frühen Queensrÿche-Klassikers Queen of the Ryche eingespielt.