Metal Mania 2007, zweiter Tag
Autor: Rok Klemše
Ort: Komen na Krasu / Slowenien
Konzertdatum: 17.08.2007
Besucherzahl: 1108
Ticketpreis: 700
Am Samstagmorgen wachten wir an einem klareren Tag auf, nur ein dumpfes Miauen irgendwo hinten im Kopf störte ein wenig. Hm… Komisch, Katzen waren nirgends zu sehen… Das beste Heilmittel war natürlich ein Kaffee in einer der Bars in Komen, die selbstverständlich von Metalheads besetzt waren. Viel Zeit zum Rumsitzen blieb aber nicht, denn die Konzerte lockten schon früh am Nachmittag, und in der sommerlichen Schwüle tat ein Bier im Schatten der Zelte richtig gut. Vor uns lag ja noch der ganze Samstag…
12.00 – 12.40 VULVATHRONE
Schon um zwölf hallte die Porno-Wonne der Porn/Gore-Grind-Death-Metal-Meister aus Prekmurje fast bis nach Komen, und auf der Bühne wurde bereits Bukkake zelebriert. Dieses Jahr erschien ihr gleichnamiges Debüt, das eine in der slowenischen Metal-Szene bisher unerforschte Besessenheit von allem Pornografischen mitgebracht hat. In ihrer halbstündigen Orgie zogen Vulvathrone durch Hits wie Bitch Suck My Tich, Allure of Domination und die Ballade Toilet Slut, Herman und Seba gurgelten abwechselnd Körperflüssigkeiten, während die Rhythmusfraktion eine Enzyklopädie der S&M-Stellungen vorführte. Brutaler Porn Grind, den du nicht an jeder Ecke findest. Porn porn porn!
13.00 – 13.34 CYCLÖNE
Nach Vulvathrone kam etwas völlig anderes: Auf die Bühne stiegen Schminke und toupierte Mähnen. Zeit für 80’s-Glam-Revival mit den Jungs aus Ljubljana, Cyclöne. Die Jungs sind erst gut ein Jahr zusammen, und der Grund für ihre Gründung war die landesweite Glam-Tour Lipstikk N‘ Leathür Conspiracy Tour, deren Initiator der Bassist der Band, Grega Šujica, war. Auf der sehr erfolgreichen Tour traten sie noch mit den Glam-Kollegen Toxic Heart und Broken Arrow auf und sammelten so in ein paar Wochen ordentlich Konzertkilometer. Schon beim Opener, dem Black-Sabbath-Klassiker Paranoid, zeigte sich aber leider, dass den Jungs trotzdem noch etwas Erfahrung fehlt. Instrumental lief es ohne größere Patzer, hakte aber beim Sänger „Michael Roxxy“, an dessen furchtbarem Gepfusche ich leider nicht vorbeikomme. Schade, dass ihr Auftritt mit einem bitteren Nachgeschmack zu Ende ging, denn die Jungs geben sich mit eigenem Material wirklich Mühe und legen auf der Bühne alles rein. Ich hoffe, sie überwinden die Geburtswehen bald, bis dahin gilt aber – wenn Cyclöne in der Stadt sind, „schließt eure Töchter ein und passt auf eure Mädels auf.“
13.55 – 14.35 GONOBA
Den Geschmack haben zum Glück die Jungs von Gonoba wieder aufgebessert, auf die ich selbst schon wartete, seit ich ihr erstes Demo gehört hatte. Die Connection aus Kamnik, Domžale und Rogaška Slatina ist wahnsinnig fleißig, ihr erstes Demo erschien letztes Jahr, und jetzt ist schon das frische zweite Demo Human: Error da, das noch einmal einen großen Schritt nach vorn und enormes Potenzial der Band zeigt. Ihr death-metal-gefärbter Thrash ist eine echte Adrenalinspritze und eine ordentliche Belastung für die Nackenmuskulatur. Die Jungs spielen live, so oft es nur geht, und das merkt man ihrem Auftritt stark an. Hopsi, wohl der größte Metal-Sänger bei uns, wird zum echten Frontmann, auch wenn ihm noch etwas mehr Interaktion mit dem Publikum fehlt, sein tierischer Growl ist unglaublich besser geworden, und der Wechsel zwischen höheren Screams und tieferem Growl wird immer dynamischer. Man muss dazusagen: Vor Gonoba hat Hopsi noch nie gesungen! Alle Achtung, Hopsi! Devin wäre stolz gewesen! Und das ist noch nicht alles, denn auch die Band wird zu einer immer besser geölten Metal-Maschine! Koki drischt gnadenlos auf die Drums ein, das Gitarrenduo Mitja und Matjaž reißt tolle Riffs, Power-Salven und unglaubliche Passagen runter, und Branes Bass wird allmählich sprichwörtlich fantastisch! Kein Wunder, dass sich vor der Bühne eine ordentliche Menge versammelte, die ohne Pause bangte. Die Gonoba-Jungs rasten in guten dreißig Minuten kompromisslos durchs Set, in dem sie fast das komplette neue Demo vorstellten (leider mit Ausnahme des epischen Chuck Borris), das live mörderisch klingt – das halsbrecherische Opening Human: Error, das achtminütige Meisterwerk The Black Side of Life, die erotische Lust, Victim of Myself… Mein Herz hüpfte bei der bestens gespielten Death-Klassikernummer vom unsterblichen Album Symbolic, Misanthrope, das Bangen hörte auch bei den Songs vom ersten Demo, In Vain und Last Judgement, nicht auf, und eine Verschnaufpause bekam der Nacken erst nach dem Ende der Hymne Gonoba. Jungs, ich will ein Album! „Worship the camel!“
GONOBA Setlist:
1. Human Error
2. Black Side Of Life
3. Lust
4. Victim Of Myself
5. Misanthrope
6. In Vain
7. Last Judgement
8. Gonoba
14.55 – 15.35 PENITENZIAGITE
„No rest for the wicked“, und schon enterten die Jungs aus Kranj mit dem zungenbrecherischen Namen Penitenziagite die Bühne. Sie brechen aber nicht nur Zungen, mit ihrem großartigen, black-metal-gefärbten Death Metal brechen sie auch so manches Genick. Penitenziagite (neben dem Namen) machen vor allem die zwei großartigen Sänger besonders, einer mit kreischendem, schrillem Black-Metal-Gesang, der andere mit brutalem Death-Metal-Growl, die der Musik eine unglaubliche Portion Farbigkeit und Dynamik verleihen. Das Gesangsduo Suši und Demši klingt live wirklich hervorragend! Die Jungs sammeln eifrig Konzertkilometer, und das merkt man. Schon auf dem diesjährigen Metalcamp haben sie alles niedergewalzt, und ihre gute Form haben sie auf der Metal Mania noch weiter gefestigt. Das Gitarrenduo Demši und Bojč sägte ohne Erbarmen, schob noch den einen oder anderen tollen Riff nach, den Gašperjevs tierisches Drumming noch veredelte. Auch das Schreiben neuer Songs vernachlässigen die Jungs nicht, sie stellten frisches Material vor, das hervorragend klingt, ich habe vielleicht nur einen Song vom ersten Demo vermisst, zum Beispiel das tolle Leachcountess. Penitenziagite haben noch enormes Potenzial in petto, also sehen wir uns bei den nächsten Konzerten!
PENITENZIAGITE Setlist:
1. Burning
2. Faith
3. The Guilty
4. Origin
5. The Edge Of Twilight
6. Necrofilian Bloodlust
Nach Penitenziagite folgten zwei italienische Bands, BS‘ Titty und Fuel From Hell, die meinem verwöhnten musikalischen Geschmack nicht ganz zusagten, deshalb schreibt Aleš mehr über die beiden. Ich bin zu Bier/Bambus und einer Portion Ćevapčići abgedackelt. Der Happen, der nach dem Bier einfach perfekt passt, würde manchem Lebensmittelkontrolleur zwar ein, zwei Herzstillstände bescheren, aber ein Metal-Festival ist eben kein französisches Restaurant mit Michelin-Stern… äääh… oder so ähnlich.
17.35 – 18.20 WARTUNE
Satt und mit gelöschtem Durst pflanzte ich mich um halb sechs vor die Bühne, auf der schon die Kärntner Krieger von Wartune standen. Die Kriegsmaschine schickte das Publikum in Salven eine knappe Stunde lang langsam ins Jenseits, mit hervorragendem, progressiv-technischem Thrash/Death Metal. Hostes wütenden Gesang ergänzte die instrumentale Sektion, das eingespielte und präzise Gitarrenduo Piko/Oswald, das mit erstklassigen melodischen Passagen mordete, sowie die bombastisch aufgestellte Rhythmusfraktion mit Panzerbrigadier Lenč und Tiln an der Kriegsartillerie. Wartune nehmen keine Gefangenen, die Opfer häufen sich vor dem bestens umgepflügten eigenen Metal in den Songs Return of the Wolves mit dem interessanten, fast folkigen Refrain, Endless Cruelty, dem wuchtigen Voice of Victory und der makellos gespielten Atomexplosion I Am Become War (The Destroyer of Worlds). Das großartig gespielte Set krönte schließlich noch der zeitlose Metal-Klassiker The Philosopher vom legendären Death-Album Individual Thought Patterns. Kniet nieder vor Wartune!
18.35 – 19.25 VOICE OF THE SOUL
Die nächste Dreiviertelstunde lässt sich in einem Satz beschreiben: Gänsehaut und aufgestellte Nackenhaare von Anfang bis Ende! Voice of the Soul ist eine Death- und Pantera-Tributeband, die ihr letztes Konzert ausgerechnet auf der diesjährigen Metal Mania gespielt hat. Die Jungs kamen leise und ruhig auf die Bühne und spielten etwas, wovon ich nur in meinen tiefsten Träumen zu hoffen wagte, es einmal live zu hören, wenn auch (leider) nie von Death selbst. Voice of the Soul, benannt nach dem unbeschreiblichen Instrumental vom Album The Sound of Perserverance der Metal-Giganten, einer der einflussreichsten Metal-Besetzungen überhaupt, Death, begannen genau mit diesem Stück. Drei Gitarren mit Linien, wie sie nur der eine und einzige Chuck Schuldiner schreiben konnte… Unglaublich und noch mal unglaublich! Auch wenn nicht wenige Patzer dabei waren, übersieht man die bei so legendären Songs schnell und genießt einfach die zeitlosen Metal-Klassiker, die die Jungs einen nach dem anderen aneinanderreihten. Die brutale Pantera-Ballerei Domination, und vor der Bühne hatte sich schon eine Menge Leute versammelt, die keinen Moment mit dem Bangen aufhörte. Nicht mal, als sich der Himmel öffnete und den heftigsten Wolkenbruch beider Tage über uns ausschüttete. Der Himmel wusste, für wen Voice of the Soul spielen! Without Judgement von meinem liebsten Death-Album Symbolic ließ mein Herz rasen, doch Cemetary Gates bremste es sofort wieder, denn bei dem Song habe ich immer den tragisch ums Leben gekommenen Dimebag Darrell vor Augen. Wir sehen uns, wenn sich die Friedhofstore öffnen! Leider blieb keine Zeit mehr für Evil Dead und Denial of Life vom Death-Debüt Scream Bloody Gore, ebenso wenig für Panteras Fucking Hostile von Vulgar Display of Power, dafür war die Pantera-Hymne Walk der krönende Abschluss und bekam eine entsprechende Reaktion. Jungs, alles, was ich sagen kann, ist: Danke, dass ihr uns wenigstens für einen Moment die Tür zur Musik zweier Genies geöffnet habt, die für immer in den Herzen und Erinnerungen der Metalheads weiterleben werden. Scheiß drauf, bei der Erwähnung dieser beiden Legenden kann ich emotionalen Ergüssen einfach nicht widerstehen. Chuck Schuldiner und Dimebag Darrell R.I.P.!
VOICE OF THE SOUL Setlist:
1. Voice of the Soul
2. Domination
3. Without Judgement
4. Cemetary Gates
5. Bite the Pain
6. Cowboys From Hell
7. Walk
19.40 – 20.30 DAWN PATROL
Die Heavy/Thrash-Metal-Connection aus Kranj und Ljubljana, Dawn Patrol, spielte eines der besten Konzerte der Metal Mania! Seit Sänger Aleš zur Band gestoßen ist, wirkt die Truppe wie neugeboren. Dawn Patrol begeisterten schon ganz zu Beginn mit dem tollen Rockstar Ate My Hamster, der mit Aleš‘ Gesang ein ganz frisches Gesicht bekommt (für die erste Version hatte nämlich Dejzi von Negligence seine Stimme geliehen). Dawn Patrol hatten mit ihrem Sänger wirklich Glück, sie haben ihn nämlich – beim Karaoke gefunden. Aleš ist nicht nur derzeit wohl einer der besten Heavy-Metal-Sänger bei uns, der Typ ist ein Frontmann im wahrsten Sinne des Wortes. Auf der Bühne völlig entspannt, lächelnd, charismatisch und vor allem kommunikativ. Auch seinetwegen war der Platz vor der Bühne fast komplett voll. Auch instrumental waren Dawn Patrol auf dem Höhepunkt. Das Gitarrenduo Jan/Černe war großartig, Bassistin Anna und Drummer Wuko ebenso. Das eigene Material der Mädels und Jungs klingt überaus vielversprechend, ich kann sagen, dass ein etwas konkreteres Release von ihnen für mich derzeit die meisterwartete slowenische Metal-Veröffentlichung ist. Bis dahin gilt aber – wenn Dawn Patrol in der Stadt sind, passt auf eure Hamster auf.
21.00 – 22.05 1349
Um neun wurden wir wieder grim und necro, zur Metal Mania kam die Pest. Na ja, nach Norwegen kam sie… im Jahr 1349 und dezimierte die Bevölkerung… auf der Metal Mania 2007 meldeten sich dagegen die norwegischen Black-Metaller 1349, die sich nach diesem unglückseligen Ereignis benannt haben. Die Black-Metal-Band, die wohl die meiste Aufmerksamkeit wegen ihres Drummers Frost bekommt, der sonst bei Bands mit größeren Namen wie Keep of Kalessin, Gorgoroth und Satyricon spielt, trat diesmal ohne ihn auf. An seiner Stelle saß dafür Tony Laureano, sonst Drummer bei Nile, God Dethroned, Malevolent Creation und noch einem Haufen anderer. Auch 1349 marschierten, genau wie The Stone einen Tag zuvor, im Corpse Paint auf die Bühne, und Frontmann Ravn sorgte zu Beginn noch für Feuerspucken. Um ehrlich zu sein, kenne ich die Pestbringer nicht gerade gut, der Anfang war interessant, in echter „black metal ist krieg“-Stimmung, dann aber langweilten mich die sich wiederholenden Gitarrenmuster und der Missbrauch der Doublebass so sehr, dass ich losgezogen bin, um was auch immer, nämlich Bier.
1349 Setlist:
1. Legion
2. I Am Abomination
3. Pitch Black
4. Beyond The Apocalypse
5. To Rottendom
6- Riders Of The Apocalypse
7. Nathicana
8. Chasing Dragons
9. Sculptor Of Flesh
10. Manifest
22.35 – 23.40 VENDETTA
Um halb zwölf kamen dann endlich alle waschechten Thrasher auf ihre Kosten, denn auf die Bühne kehrten nach fast 20 (!) Jahren Abwesenheit die deutschen Kultthrasher Vendetta zurück. Die legendären Rächer veröffentlichten in den späten Achtzigern zwei großartige Alben – Go And Live… Stay And Die (1987) und Brain Damage (1987) – und schrieben sich damit in die Herzen der Thrasher ein, die über die heilige deutsche Dreifaltigkeit Kreator, Sodom, Destruction oder die „Big Four“ – Metallica, Megadeth, Slayer, Anthrax – hinausblicken können. Vendetta lösten sich dann leise auf, fanden 2002 aber wieder zusammen, und dieses Jahr erschien endlich ihr lang erwartetes drittes Album, Hate. Kaum stand die deutsche Fünferbande auf der Bühne, sah man schon, dass ihnen die jahrelange Bühnenabstinenz überhaupt nicht geschadet hat. Mehr noch, man merkt sie ihnen nicht mal an! Unter der Führung des irren Sängers Mario brannte Vendetta erstklassigen Thrash Metal ab, sie spielten das neue Album Hate komplett, und das klingt verdammt gut! Klar, schließlich hat der Originalsänger und -gitarrist Daxx beim Schreiben geholfen, der dann beschloss, nicht mit auf Tour zu gehen. Aber es ist schon unglaublich, eine Band zu sehen, der nur ein Gründungsmitglied geblieben ist (Bassist Klaus Ullrich) und die auf der Bühne trotzdem noch so überzeugend wirkt. Mario zerlegte mit echtem Thrash-Gesang sowohl die neuen Songs als auch besonders die alten Klassiker – War, Brain Damage, Go And Live… Stay And Die, Drugs And Corruption, On the Road. Fuckin‘ Thrash ‚Till Death!!! Es wurde gebangt und gemosht bis zur Erschöpfung, und eine echte Überraschung hatten Vendetta mit dem Cover des Motörhead-Klassikers Overkill parat! Der phänomenale Premierenauftritt von Vendetta auf unserem Boden wird mir in sehr schöner Erinnerung bleiben, und nach dem, was ich gesehen habe, bin ich überzeugt, dass man Vendetta zu den großen Namen des Thrash zählen könnte, wären sie nicht für so lange Zeit abgetaucht. Und jetzt schnell das neue Album holen, und „spread some fucking haaaaaate!!!“
VENDETTA Setlist:
1. Intro
2. Hannibal
3. War
4. Dead People Are Cool
5. Mother
6. Guerilla
7. Brain Damage
8. Hate
9. Lying Society
10. Prepare Yourself For Hostility
11. Rise For Revolution
12. Go And Live, Stay And Die
13. Freddy
14. Overkill
15. On The Road
16. Drugs & Corruption
00.00 – 01.00 LADY’S FIRST
Als ich Lady’s First das erste Mal in Postojna vor Paul Di’Anno gesehen habe, ließen sie mich völlig kalt. Nach dem Ende der Metal Mania kann ich guten Gewissens sagen, dass ich ihnen unrecht getan habe. Die Jungs haben nicht nur als Tontechniker geschuftet und die meiste Zeit für einen hervorragenden Sound gesorgt (Yoldi und Buco, alle Achtung!), zum Schluss haben sie auch noch ein großartiges Konzert gespielt! Live klingt auch das Material von ihrem Debüt 911 hervorragend, und der Auftritt der Jungs war unglaublich energiegeladen, völlig hingebungsvoll, und man sah, dass auch sie auf der Bühne ungemein viel Spaß hatten. Leider ist ihr Album noch ziemlich unbekannt, deshalb zündeten vor allem die Coverversionen. Als erstes kam der Iron-Maiden-Klassiker The Trooper, der mich im Gegensatz zum Konzert in Postojna komplett umgehauen hat. Hervorragend gespielt und gesungen (es wäre vielleicht langsam an der Zeit, dass Guzy die Texte auswendig lernt, der Effekt wäre noch viel besser), noch viel besser war natürlich auch die Reaktion der mehrere Hundert Köpfe zählenden Menge, die trotz der späten Stunde durchhielt. Live zündete der Song der Band LF, auf den noch ein Metal-Klassiker folgte, ebenfalls sehr korrekt und souverän gespielt, Metallicas Creeping Death. Noch ein Maiden-Klassiker, der das Publikum noch mehr zum Ausrasten brachte, Fear of the Dark, natürlich mit Hilfe der Leute gesungen, dann der eigene Song 911 und zum Abschluss noch ein Dreierpack Coversongs. Das Publikum der Heavy Metal Nights kennt Motori Divljih Jagod nur zu gut, dazu das ewige „Gänsehaut-läuft-mir-den-Nacken-runter“ Hallowed Be Thy Name und als Überraschung zum Schluss der fantastisch gespielte Rage-Against-the-Machine-Hit Killing in the Name Of. Schöner hätte die Metal Mania 2007 nicht enden können!
LADY’S FIRST Setlist:
1. Intro
2. High Machine
3. Criminal
4. The Trooper
5. The Game
6. LF
7. Creeping Death
8. One Way
9. Lady
10. Fear Of The Dark
11. 911
12. Motori
13. Hallowed Be Thy Name
14. Killing in the Name Of
Zum Schluss gibt es nicht viel zu sagen. Die Organisation der Metal Mania wird jedes Jahr besser, Hut ab vor den Veranstaltern! Die slowenischen Bands waren einfach großartig und stellten mühelos alle ausländischen Gäste in den Schatten, obwohl auch die großartig waren. Die Metal Mania ist ein Festival mit besonderer Atmosphäre, der Alkohol floss in Strömen, du triffst alte Bekannte, schließt neue Bekanntschaften und genießt großartigen Metal! Die Metal Mania war auch dieses Jahr verregnet, aber das ist eben so, als würde man von Metal Mania ohne Metal sprechen. Gardko hat es wieder ordentlich weggezischt, noch einmal ein großes Dankeschön an die Veranstalter, und uns bleibt nichts anderes übrig, als uns am selben Ort, zur selben Zeit, bei der Metal Mania 2008 wiederzusehen!
Setlist
12.00 – 12.40 VULVATHRONE 13.00 – 13.34 CYCLONE 13.55 – 14.35 GONOBA 14.55 – 15.35 PENITENZIAGITE 15.45 – 16.25 BS’TITTY 16.40 – 17.20 FUEL FROM HELL 17.35 – 18.20 WARTUNE 18.35 – 19.25 VOICE OF THE SOUL 19.40 – 20.30 DAWN PATROL 21.00 – 22.05 1349 22.35 – 23.40 VENDETTA 00.00 – 01.00 LADY’S FIRST
Bildergalerie





















































