Mercurys Gedenkplakette verschwunden
Avtor: Urban Bolta
Vor einigen Tagen wurde in London das vermeintlich letzte Ruhestätte von Queen-Frontmann Freddie Mercury entdeckt – doch die Gedenkplakette, die sein Grab markierte, ist bereits spurlos verschwunden.
Über 20 Jahre lang blieb es ein Rätsel, wo seine ehemalige Partnerin Mary Austin einen der besten Rock-Frontmänner aller Zeiten begraben hatte – bis die Zeitung London Mirror Ende Februar über die Entdeckung einer kleinen, kaum sichtbaren Gedenkplakette an einem Grabmal auf dem Friedhof in Kensal Green in London berichtete. Die Plakette trug den Namen Farrokh Bulsara, Mercurys bürgerlichen Namen, sowie seine (übereinstimmenden) Geburts- und Sterbedaten und das Kürzel „M“, das der London Mirror als Unterschrift seiner ehemaligen Lebensgefährtin und gesetzlichen Erbin von Mercurys riesigem Vermögen, Mary Austin, deutet.
Mercury wurde nach seinem Tod im November 1991 in Kensal Green eingeäschert, und lange Jahre wurde spekuliert, wo sich seine letzte Ruhestätte befindet: Die Rede war von der Schweiz, von Sansibar und von Kensington, wo er herkam.
Die Mitarbeiter des besagten Londoner Friedhofs wissen von alledem nichts – auch nicht, wann und wie die Gedenkplakette verschwunden ist. Wer weiß, vielleicht hat Austin sie selbst mitgenommen, um Mercury auch noch 21 Jahre nach seinem Tod weiteren ungestörten Schlaf zu gönnen.
