Brutal Assault 2009 – erster Tag (2009)
Autor: Rok Klemše
Fotos: Aleš Podbrežnik
Ort: Josefov, Tschechien
Konzertdatum: 05.08.2009
Besucher: 10
Kartenpreis: 47€/54€
Was macht ein Metaller, wenn das Festival mit mörderisch gutem Line-up, billigem Bier und einzigartiger Atmosphäre nicht zu ihm kommt? Na klar! Der Metaller geht zum Festival. Diesmal waren alle Augen und Ohren auf das tschechische Brutal Assault gerichtet, das – im Gegensatz zu den meisten diesjährigen europäischen Festivals mit ihren ziemlich mageren Line-ups – ein ausgezeichnetes Bandarsenal aufbot, von „kleineren“ Namen bis hin zu den ganz Großen, und besonders mit einigen wirklich exklusiven Auftritten von Bands punktete, die man auf der Bühne kaum zu Gesicht bekommt, zumindest nicht in unserer Nähe. Die Truppe war für ein weiteres Festival-Abenteuer gerüstet – und nach einer mehr als zehnstündigen Fahrt, für die vor allem die ausgezeichnete tschechische Verkehrsinfrastruktur verantwortlich zeichnet, allen voran das aufgerissene Brünn (stell dir vor, du schmeißt alle Baustellen Ljubljanas in eine einzige Straße – raus kommt nichts anderes als Brünn!), endlosen Lastwagenkolonnen auf trostlosen Regionalstraßen, unzähligen Roadkills (vielleicht ist das ja die Spezialität der tschechischen Küche, hehe) und schrägen Momenten, wenn man durch Dörfer mit Namen wie Horni Jeleny fährt oder einen an der Straße eine lebensgroße Plastikgiraffe erwartet, die dort aus Gott weiß welchem Grund einfach so steht. Und natürlich wäre ein Metaller kein echter Metaller, wenn ihm beim Durchfahren des Örtchens Černa Hora, das für seine hervorragende Brauerei bekannt ist, nicht die Augen aufleuchten und das Wasser im Mund zusammenlaufen würden. Das einzige Lebensziel des Betreffenden war danach natürlich nur noch die Suche nach der ersten offenen Kneipe, in der man einen Halbliter für 20 tschechische Kronen (ca. 0,70 €) bekommt. Der Weg zum Veranstaltungsort des Brutal Assault, dem Städtchen Jaromer, verlief danach deutlich schneller und einfacher. Eine der Besonderheiten des Brutal Assault ist, dass es im Stadtteil Josefov von Jaromer stattfindet – einer alten Militärfestung. Diese ließ Kaiser Josef II. zwischen 1780 und 1790 erbauen, gedacht als Schutz vor einem Angriff Preußens – der allerdings nie stattfand. Es ist unvergesslich, durch die engen mittelalterlichen Gassen Josefovs zu fahren, die sich während des Festivals in Parkplätze verwandeln. Wegen des angekündigten Beginns des Ticketverkaufs bzw. der Ticketabholung um drei Uhr erleben wir dann den einzigen Schwachpunkt des Festivals – die Sache verschiebt sich glatt um drei Stunden. Ein echter Kulturschock ist natürlich auch die vollständige Unkenntnis der englischen Sprache auf tschechischer Seite… Aber auch das war schnell vergessen, und nach einem kurzen Abendspaziergang durch die Stadt folgte ein mehr als verdienter, erholsamer Schlaf vor dem ersten Festivaltag.
Die frühen Nachmittagsstunden des ersten Tages wurden auf den Bühnen des Brutal Assault von ziemlich durchschnittlichen Hardcore- und Metalcore-Bands bestritten, weshalb es sich nicht lohnte, sich vor der einen oder anderen Bühne unter der bereits glühenden Nachmittagssonne zu grillen. Etwas Aufmerksamkeit weckte nur die niederländische Death-Metal-Band The Lucifer Principle – und das auch nur, weil Bassist Michael Grunwald keinen Standard-E-Bass benutzt, sondern einen klassischen Kontrabass auf die Bühne schleppt. Sobald man aber die Aufmerksamkeit auch auf die Musik selbst lenkt, bleibt einem nichts anderes übrig, als ins Bierzelt zu wechseln, denn die Niederländer bieten nichts weiter als durchschnittlichen, ja sogar schlechten und vollkommen generischen Death Metal. Gut zwei Stunden blieben uns also noch bis zur ersten heiß ersehnten Band, und die Zeit lässt sich beim Brutal Assault nicht nur mit dem Leeren der Geldbörse am recht üppigen Merchandise überbrücken – man kann sich auch im Horror-Zelt vor der Sonne verstecken, in dem während des gesamten Festivals von früh bis spät Horrorfilme liefen: von neueren Filmperlen wie Zombie Strippers und Dead Snow (Zombie-Nationen, jaja!) über Klassiker wie Candyman, Cannibal Ferox und Ravenous bis hin zu tschechischen Gruselschinken wie Kladivo na čarodejnice und den Meisterwerken des Splatter-Comedy-Horror-Genres – allen voran Jacksons Klassiker Braindead (Pflichtprogramm!). Es ist unvergesslich, durch die „Straßen“ des Festivals zu schlendern, die eigentlich nur ein Teil der für die Öffentlichkeit zugänglichen Festung sind, in deren einem Innenhof die Bühnen Obscura und Metalshop Stage beheimatet sind. Die Festungsgassen bevölkern zudem zahlreiche Zelte – von zwei Biergärten über ein Red Bull-Zelt bis hin zu einem kleinen Meer von Essensständen, die gastronomische tschechische Küche für alle wahren Gourmets boten (Sarkasmusalarm voll aufgedreht natürlich – mehr zu den tschechischen Spezialitäten in den folgenden Reports).
Die Zeit beim Brutal Assault vergeht, während man auf seine Lieblingsbands wartet, wie im Flug, und bevor man Sadus Attack!!! rausbrüllen kann, besteigt die erste Exklusivität des diesjährigen Festivals bereits die Metalshop Stage – die legendären kalifornischen Thrasher Sadus. Die kleine slowenische Abordnung hatte die Gelegenheit, sie bereits beim diesjährigen Thrash Assault zu sehen, wo auch unsere Thrash-Giganten Negligence auftraten – wer das Vergnügen nicht hatte, freute sich umso mehr auf dieses Konzert. Vor allem wegen der Tatsache, dass Sadus von Herrn Steve DiGiorgio gegründet wurde – einem der größten Namen am Bass im Metal. Autopsy, Control Denied, Death, Quo Vadis, Testament und Iced Earth sind nur einige der Namen, mit denen der große DiGiorgio zusammengearbeitet hat. Natürlich darf man dabei keinesfalls seine Stammband Sadus vergessen, die sich in 25 Jahren Bestehen von einer einfachen Death/Thrash-Combo zu fantastischen technischen Thrash-Metallern entwickelt hat. Und es lässt sich schlicht kaum in Worte fassen, was für ein Genuss es ist, DiGiorgio bei der Arbeit zuzuschauen – man kann einfach nicht genug davon kriegen, wie seine Finger über den fünfsaitigen Fretless-Bass tanzen. Natürlich darf ich auch den kleinen Teufel Darren Travis an der Gitarre und seinem teuflischen, giftzüngigen Leadgesang nicht vergessen, dem auch DiGiorgio mit seinen Backing Vocals kräftig unter die Arme greift. Trotz des miserablen Sounds – weswegen der Bass kaum zu hören war – waren die guten Dreiviertelstunden mit Sadus ein absoluter Knaller von Anfang bis Ende und eine mehr als angemessene Aufwärmung für die Nackenmuskulatur, die noch harte Arbeit vor sich hatte. Sadus gedachten auf der Bühne auch ihrer vierteljahrhundert langen Karriere und beschenkten uns mit Klassikern wie Sadus Attack, Through the Eyes of Greed und Certain Death. Alles, was ich abschließend sagen kann: Danke, Sadus, für 25 Jahre erstklassiges Thrashing – und zur Erinnerung: Seit dem letzten Album Out For Blood sind bereits gut drei Jahre vergangen…
Ein weiteres Highlight des ersten Tages war die israelische Band Orphaned Land, die in letzter Zeit auf den Bühnen kaum zu sehen war. Die Band nimmt gerade ihr viertes Studioalbum The Neverending Way of the OrWarrior unter der Regie von Steven Wilson (Porcupine Tree) auf und nutzte den Sommer für eine kurze Flucht aus dem Studio und eine Handvoll Festivalauftritte. Überraschenderweise hatte sich vor der Bühne eine riesige Menge versammelt, die die Israelis lautstark begrüßte. Der charismatische Sänger Kobi Fahri lenkt die Aufmerksamkeit mit seinem außergewöhnlichen Wechsel zwischen melodischem Klargesang und brutalem Growl meisterhaft auf sich. Was Orphaned Land aber vom Meer an Bands mit ähnlichen Gesangstechniken unterscheidet, ist die starke nahöstliche Atmosphäre, die sich vor allem in Yossija Sassijs vielseitigen und lebhaften orientalischen Riffs verbirgt sowie in Kobis beinahe tantrartigem Gesang in verschiedenen Sprachen – vom Englischen bis hin zum Aramäischen und den Ursprachen Israels. Schade, dass der kurze Festivalauftritt der Band es nicht erlaubte, eine Reihe exotischer Instrumente wie Buzuki und Saz sowie Sängerin Shlomit Levi mitzubringen – Orphaned Land erschufen beim Untergang der Sonne dennoch eine wirklich magische Atmosphäre. Die energiegeladene Band nahm uns mit auf alle drei bisherigen Alben, konzentrierte sich dabei jedoch hauptsächlich auf das Konzeptmeisterwerk Mabool, das die Geschichte dreier Söhne erzählt – jeder repräsentiert eine der abrahamitischen Religionen –, die die Menschheit vor der Sintflut warnen wollen. Kobi und seine Crew boten uns unter anderem The Kiss of Babylon, Norra El Norra und Birth of the Three und würzten das Ganze mit Songs vom kommenden Album – das nach dem Gehörten einiges verspricht!
Auf der Nachbarbühne betraten derweil die schwedischen Elektro-Metaller Pain mit I’m Going In die Bühne, angeführt vom einen und einzigen Alleskönner Peter Tägtgren. Leider merkte man von Anfang an die Bühnenroutine der Band, auch wenn sie überaus lebendig und energisch wirkten. Unüberhörbar ist jedoch Peters immer schwächer werdender Klargesang – den er zum Glück für das seit viel zu langer Zeit erwartete neue Hypocrisy-Album nicht brauchen wird. Das Publikum – allen voran das weibliche Geschlecht – haben Pain dennoch erfolgreich aufgewärmt, und viele tanzten ausgelassen zu Hits wie Zombie Slam und Same Old Song, wurden aber etwas ruhiger bei den weniger bekannten Nummern Suicide Machine und It’s Only Them, die eine ziemlich eigenartige Wahl für eine Festival-Setliste darstellten. Pain sind auf der Bühne nach wie vor souverän und energisch, aber das Non-Stop-Touren der letzten zwei Jahre macht sich wohl bemerkbar – trotz allem Professionalismus spürt man immer wieder eine fast gelangweilte Distanz der Band. Die Ehre, das Pain-Konzert zu beenden, gebührte natürlich der abgenutzten Handy-Melodie als Intro zu Shut Your Mouth – und das Publikum rastete noch ein letztes Mal aus. Ich hoffe aber wirklich, dass Pero the Alien Pain bald für eine Weile auf Eis legt und sich endlich Hypocrisy widmet.
Da ich persönlich kein Hardcore-Fan bin, ließ ich den Auftritt der New Yorker Legenden Biohazard aus, amüsierte mich aber sitzend bei einem ausgezeichneten Bier (das offizielle Festivalbier Gambrinus war für schlappe 25 Kronen bzw. einen Euro zu haben, ebenso das ausgezeichnete dunkle Kozel, während das beste tschechische Bier Pilsner Urquell einen Euro fünfzig kostete) köstlich über den unverbesserlichen Womanizer und Frontmann Evan Seinfeld, der ein paar junge Damen aus dem Publikum auf die Bühne einlud – und von ihnen nur tschechisches Gequassel ins Mikrofon bekam. Ich selbst bereitete mich lieber innerlich auf den Auftritt der legendären Florida-Band Cynic vor, musste aber enttäuscht feststellen, dass sie auf eine späte Stunde verschoben worden waren – auf zwei Uhr morgens –, und tröstete mich tanzend bei den pelzigen finnischen Kriegern Turisas. Die brachten das immer noch zahlreich erschienene Publikum mehr als erfolgreich auf die Beine, das trotz eines ganzen Tages in der Hitze und unzähligen geleerten Kozels, Urquells und Gambrinussen freudig zum bierselig-ausgelassen-kriegerischen Folk Metal mit pompösen Sinfonie-Einlagen feierte. Typischer hätte eine Turisas-Setliste kaum sein können, aber die Tschechen waren sichtlich begeistert von den mitsingbaren Refrains von Songs wie To Holmgard and Beyond, In the Court of Jarisleif, Battle Metal und One More (and more, and more… hehe). Bandanführer Warlord Nygard lobte Tschechien sichtlich zufrieden in den höchsten Tönen und widmete dem Publikum auch ein leeres Jägermeister-Röhrchen (angesichts der großen Töne hätte man mindestens eine ganze Flasche erwartet…) und lud zum Tanz mit Afrolocken, Plateauschuhen und haarsträubendem Modestil ein – natürlich zum Boney M-Klassiker Rasputin. „Ra-ra-rasputin“. Juhu!
Mehr Ernsthaftigkeit brachten wieder die britischen schwarzen Schafe des Death Metal: Mithras. Warum schwarze Schafe? Eigenartigeren Death Metal findet man kaum – das Mithras-Duo Sam Bean (Bass, Gesang) und Leon Macey (Gitarre) bietet live, zusammen mit Session-Schlagzeuger Ben White, ein unwiederholbares Erlebnis und einen Auftritt, den man so schnell nicht vergisst. Vom unheilverkündenden Intro Port to the… bis zum Schluss erschuf das Trio eine fantastische apokalyptische Atmosphäre, die hauptsächlich durch die einzigartige Mischung aus entfesselter brutaler Death-Metal-Gewalt – verborgen vor allem in Sams brillantem Growl – und Maceys psychedelischen, entrückten Weltraum-Soli entsteht, die mit ihrer epischen Länge eine wahre Augenweide sind. Mehrere Konzertbesucher wirkten sichtlich schockiert – offensichtlich wussten sie nicht, was sie von Mithras zu erwarten hatten. Und wenn dich erst einmal das wild einzigartige Solieren auf dem Album gepackt hat, getragen von vernichtendem Blastbeating, wildem Bassgewitter und brutalem Gesang, willst du diesen einzigartigen Mix unbedingt auch live erleben! Behind the Shadows Lie… Mithras! Und als perfekter Abschluss des ersten Tages noch die so lang ersehnte Band Cynic!
Über die wieder vereinten und höchst aktiven Cynic wurde bereits ausführlich in den Reports aus Wien und Zagreb geschrieben, also schaut dort für eine detailliertere Beschreibung nach – diesmal wartete ich auf die Amerikaner wieder genauso ungeduldig, als würde ich sie zum ersten Mal sehen. Der Grund für die Verzögerung blieb bis zum Auftritt unbekannt, aber trotz der fast dreistündigen Verspätung erwartete Cynic vor der Obscure Stage eine stattliche Menge, bereit für eine transzendente und kosmische Reise durch das Cynic-Universum. Die Jungs begannen wie bei allen Reunion-Auftritten seit der Veröffentlichung des hervorragenden Albums Traced in Air mit dem fantastischen Nunc Fluens, das durch schrittweise Steigerung der Intensität eine unvergessliche Cynic-Atmosphäre aufbaut. Leider zeigten sich sofort zahlreiche technische Mängel und massive Soundprobleme – vor allem Paul Masvidals Gesang und Gitarre verschwanden ins Nirgendwo, während Robin Zielhorsts Bass so laut war, dass es in den vorderen Reihen die Trommelfelle zum Zerreißen brachte. Nun, Paul erklärte gleich nach The Space For This, dass er praktisch direkt vom Flugzeug auf die Bühne gestiegen sei und dass sein gesamtes Equipment am Londoner Flughafen verloren gegangen war. Trotzdem machten Cynic mutig und souverän weiter mit dem phänomenalen Evolutionary Sleeper und beschenkten das Publikum danach mit dem Klassiker vom Debütalbum Focus: Veil of Maya. Allen Schwierigkeiten zum Trotz ist Cynic live immer wieder ein wahrer Genuss – und wenn du die Augen schließt, findest du dich schnell in einem meditationsähnlichen Zustand wieder, in dem dich spektakuläre Soli umschmeicheln, das außerordentliche Drumming des Metronomfressers Sean Reinert und Pauls sanfter, meditativer Gesang. Und wenn dich dabei draußen noch der Wind streichelt, der Mond auf dich scheint und dich die Hand der richtigen Person umfasst – ist das Gefühl einfach göttlich. Cynic spielten bei der späten Stunde und den massiven Problemen leider nur eine halbe Stunde, kehrten aber bei donnerndem Applaus des Publikums noch einmal für eine hervorragende Interpretation des Klassikers How Could I zurück. Das bekannte aufgenommene Intro improvisierten diesmal Paul und Tymon auf ihren Gitarren und boten uns damit eine noch nie zuvor gehörte Version des Songs.
Einen besseren Abschluss des ersten Festivaltages kann man sich kaum vorstellen als in Gesellschaft von Cynic, die nach der langen Fahrt des Vortages die Akkus mehr als ausreichend aufgeladen haben und von der Bühne die Energie für den Tag mitgaben, der noch vor uns lag…
Fotos: Nina Grad
Setliste
Metal Shop Stage The Luciphers Principle 15:30-16:00 Darkane 16:40-17:10 Sadus 17:55-18:25 Madball 19:20-20:05 Pain 21:05-22:00 Brutal Truth 23:10-23:50 Mithras 0:45-1:25 Obscure Stage Flowers For Whores 15:00-15:25 War From a Harloth Mouth 16:05-16:35 Carnifex 17:15-17:50 Rotting Christ 18:30-19:15 Orphaned Land 20:10-21:00 Biohazard 22:05-23:05 Turisas 23:55-0:40 Cynic 1:30-2:00 ORPHANED LAND: 1. Baraka + The Kiss of Babylon 2. From Broken Vessels 3. El Meod Naala 4. Disciples of the Sacred Oath 5. Birth of the Three 6. Sapari 7. Ocean Land 8. Norra El Norra + Ornaments PAIN: 1. I’m Going In 2. Monkey Business 3. Suicide Machine 4. Zombie Slam 5. End of the Line 6. Don’t Care 7. Nailed to the Ground 8. It’s Only Them 9. On and On 10. Same Old Song 11. Shut Your Mouth MITHRAS: 1. Portal to the… 2. Lords and Masters 3. Under the Three Spheres 4. Tomb of Kings 5. To Where the Sun Never Leaves 6. Wrath of God 7. Beyond the Eyes of Man 8. Worlds Beyond the Veil 9. Behind the Shadows 10. Search the Endless… CYNIC: Nunc Fluens The Space For This Evolutionary Sleeper Veil of Maya Adam’s Murmur King of Those Who Know Integral Birth How Could I
Bildergalerie























































