Bališ sind zurück
Ein erneuertes musikalisches Erscheinungsbild – aber nicht im Sinne chirurgischer Eingriffe, sondern einer inneren Erneuerung. Im Prozess der Katharsis hat die Band die eigenen Wurzeln nicht aus den Augen verloren. Auf dem klanglichen Fundament einer starken und soliden Rhythmik in der Tradition der Siebzigerjahre wächst ein neues Gebäude, das im Rock des 21. Jahrhunderts zu Hause ist. Die Kärntner Band Bališ „lebt“ eine tiefe slawische Emotionalität, die irgendwo zwischen Melancholie und Euphorie angesiedelt ist.
Bališ macht Musik für Kopf und Herz, die sich den Trends der Schablonenmacher nicht beugt. Schon zwei Jahre ist es seit der letzten Produktion „Rož, Podjuna, Zila“ her. Mit diesen Aufnahmen fand die Band bei slowenischen Radiosendern erstmals stärkeren Widerhall. In den letzten Jahren hat die Besetzung kreative Ideen und zusätzliche Erfahrungen durch Zusammenarbeiten mit heimischen und internationalen Künstlern gesammelt.
Für die Produktion der neuen Aufnahmen suchte die Gruppe wieder nach der optimalen Kombination, was zu einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit führte. 2007 begann die Aufnahme neuer Songs mit dem erfolgreichen slowenischen Produzenten Žare Pak, der für eine Reihe der erfolgreichsten Projekte der letzten Jahre verantwortlich zeichnet (Dan D, Gušti & Polona, Siddharta, Tabu). Das Abmischen der neuen Aufnahmen am Mischpult übernahm der renommierte Mixer Dietz Tinhof, der mit so gut wie allen österreichischen Stars zusammengearbeitet hat – ebenso wie mit dem unvergleichlichen Brian Eno.
Bališ haben in diesen Tagen mit der Promotion des Songs „Za’n svet naprej“ und den Vorbereitungen für das neue Album „Novnos“ begonnen, dessen Erscheinen für den 1. April 2010 geplant ist. Bis dahin denken sie natürlich nicht daran, ihre Auftritte einzustellen – und so wird man sie Anfang Mai auch in unserer Hauptstadt wieder sehen und hören können, wenn sie am 7.5. im Klub