Die Band Divje jezero präsentiert die zweite Single Burkina Faso vom Album Mestni vrvež
Autor: Aleš Podbrežnik
Divje jezero: Burkina Faso
Die Band aus Idrija Divje jezero – bestehend aus Bassist Alen Bogataj, Schlagzeuger Luka Čibej, Gitarrist Aleš Golja, Keyboarder David Križaj und Saxophonist Tomi Peljhan – hat diesen Frühling das Album mit dem vielsagenden Titel Mestni vrvež vorgestellt. Denselben Titel trug auch ihre erste Single, die mit den Einflüssen der 70er-Jahre kokettierte und mit einem etwas vielschichtigen Intro sowie zahlreichen Wendungen aufwartete, die es schafften, die Aufmerksamkeit des Hörers zu halten. Diesmal präsentiert die Band die zweite Single mit dem Titel Burkina Faso …
Auch Burkina Faso stützt sich wie das gesamte Album Mestni vrvež auf Jazz-, Fusion- und Progressive-Rock-Musik. Gleich zu Beginn sind Soundeffekte zu hören, die an einen Bach erinnern, bevor die Band uns mit einem hypnotischen Gitarren-Intro, begleitet von Perkussion, in eine Traumwelt entführt, die den Song bis zum Ende durchzieht. Die Jungs erzählen, dass sie »viele Stunden damit verbracht haben, den richtigen Groove zu finden, weniger hingegen dem eigentlichen Strukturieren des Songs – weshalb er bis zur Aufnahme keine endgültige Struktur hatte. Trotzdem haben wir ihn so aufgenommen, wie wir ihn bis zu diesem Moment entwickelt hatten, und das Ergebnis ist der einfachste, aber stilistisch wohl gelungenste Song auf dem Album.« So wie der Song beginnt, endet er auch – womit er ein in sich geschlossenes Ganzes bildet, auch wenn er dazwischen viele Wendungen durchläuft.
Musik von Burkina Faso: Aleš Golja
Arrangement von Burkina Faso: Divje jezero
Pressefotos: Kristjan Peljhan
Jetzt auf Soundcloud anhören.
Das Verschmelzen verschiedenster Genres ist der gemeinsame Nenner der Musik der jungen Band aus Idrija, die mit dem Instrumentalalbum Mestni vrvež mentale Spielereien innerhalb einer ansonsten ausgesprochen melodischen und eingängigen Musik bietet. »Überall gibt es interessante Themen, und diese Melodiosität, die man arrangementmäßig auf mehrere Arten wenden – also variieren – kann, finde ich spannend,« sagt Luka Čibej, den »persönlich Monotonie sehr schnell stört, weshalb ich beim Komponieren immer im Hinterkopf habe, dass jeder Song interessant sein muss. Er soll die Aufmerksamkeit des Hörers halten. Es darf keine übertriebenen Wiederholungen geben, sondern jeder Abschnitt muss etwas Neues und Dynamisches bieten.«
Das Album Mestni vrvež erschien am 20. Mai bei Ustvarjalno polje Celinka.si.
Im Godibodi blog kannst du auch das Porträtinterview mit den Mitgliedern von Divje jezero lesen.
Ausgewählte Stimmen aus der Fachpresse zum Album Mestni vrvež von Divje jezero:
»Ein außergewöhnliches Album, das neben der Tolminer Band Feedback die auf der slowenischen Szene so dringend benötigte Progressive-Rock-Verbindung einer neuen Generation mit dem Geist und Werk der Siebziger-Bands (Izvir, Predmestje, September, Jutro) liefert.« (Aleš Podbrežnik, Rockline)
»Den ziemlich homogen angelegten Inhalt dieses Zehntrack-Albums schmückt eine Vielfalt, die man „zwischen den Tönen“ hören kann.« (Andrej Lutman, Glasna)