Andrej Trobentar verschenkt den Song Soldat

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Autor: Aleš Podbrežnik

Der Maler und Musiker, der vor einiger Zeit zum einen der besten slowenischen Rocksänger gekürt wurde, kehrte vor dem letzten Sommer nach einer mehrjährigen Pause vom öffentlichen Musikleben mit seinem Soloalbum Dar (Celinka.si, 2014) zurück. Bisher hatten wir schon die Gelegenheit, den Songs Val za valom, der das Album und Andrejs Auftritt beim letztjährigen Festival für zeitgenössische Autoren- und Ethnomusik Godibodi ankündigte, sowie Stisnem te k sebi zu lauschen. Dieses Mal schenkt uns Andrej Trobentar den Song Soldat, den neben Andrej selbst (Gesang, Akustikgitarre) auch noch Bogo Pečnikar (Baritonsaxofon), Nino de Gleria (Bassgitarre, Ghimbri und Percussion), Aleš Rendla (Schlagzeug) und Boris Romih (Sampling) klanglich bereichert haben.

Andrej erzählt, dass die Entstehung des Songs völlig spontan war. »Freunde haben mich besucht, und den Song habe ich spontan zur Gitarrenbegleitung improvisiert. Den Text hatte ich schon vorher geschrieben, aber ich habe ihn dabei ein bisschen angepasst. Die Musiker haben den Song dann ziemlich nach ihrer eigenen Art ausgearbeitet, wie das im Jazz auch üblich ist, und ich war mit dem Ergebnis vollauf einverstanden,« erinnert er sich an den Entstehungsprozess. Obwohl der Titel ins Thema Krieg einlädt, dreht sich der Song um die natürliche Auslese, die die gesamte Zivilisation unterstützt. »Mit Soldat hatte ich eine Metapher für eine Ameise im Sinn. Hier, wo ich lebe, kriechen schwarze und rote Ameisen ständig rauf und runter. Die Masse eilt nach oben, eine Ameise – der Soldat – kehrt hingegen nach unten zurück, hält aber hin und wieder inne, denn sie tauschen mit den Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen, Informationen darüber aus, wo sich das befindet, was sie suchen.«Der Maler und Musiker, der vor einiger Zeit zum einen der besten slowenischen Rocksänger gekürt wurde, kehrte vor dem letzten Sommer nach einer mehrjährigen Pause vom öffentlichen Musikleben mit seinem Soloalbum Dar (Celinka.si, 2014) zurück. Bisher hatten wir schon die Gelegenheit, den Songs Val za valom, der das Album und Andrejs Auftritt beim letztjährigen Festival für zeitgenössische Autoren- und Ethnomusik Godibodi ankündigte, sowie Stisnem te k sebi zu lauschen. Dieses Mal schenkt uns Andrej Trobentar den Song Soldat, den neben Andrej selbst (Gesang, Akustikgitarre) auch noch Bogo Pečnikar (Baritonsaxofon), Nino de Gleria (Bassgitarre, Ghimbri und Percussion), Aleš Rendla (Schlagzeug) und Boris Romih (Sampling) klanglich bereichert haben.

Der Song Soldat spiegelt die Musik wider, nach der Andrej in den letzten Jahren immer mehr strebt und die er auch nach der Veröffentlichung des Albums Dar – Musik mit Jazzanleihen und einem größeren Maß an Freiheit, als er es vorher gewohnt war, erschafft. Und man könnte noch Texte hinzufügen, die von Fragen nach dem Sinn des Fortschritts durchdrungen sind, auf den wir in unseren Leben zusteuern.

Die RockLine-Rezension des Albums „Dar“ kannst du in voller Länge HIER lesen!

Musik und Text des Songs Soldat: Andrej Trobentar
Arrangement des Songs Soldat: Nino de Gleria, Boris Romih

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