Anavrin präsentieren am 4. 12. im Ortu ihr zweites Album
Im Frühling 2006 beginnen die Jungs, neues Material für ihr zweites Album vorzubereiten – größtenteils auf Englisch –, das sie erstmals beim Festival Newcomer 2006 (Graz, Österreich) vorstellen. Die Energie auf der Bühne und die Aussagekraft der Songs überzeugen die Fachjury erneut: Unter 108 angemeldeten Bands aus Mitteleuropa landet Anavrin auf Platz 3, und Anej sahnt die Auszeichnung als bester Bassist des gesamten Festivals ab. Danach gehen die Jungs an die Vorproduktion des Albums und den Feinschliff der Arrangements.
Die Anfänge der Aufnahmen zum zweiten Album „Atopic“ gehen auf das Jahr 2007 zurück. Auf Einladung englischer Produzenten (Ana Roca, Aaron Maguire und Duncan Sturrock) reisen die Jungs nach London. Im Studio SAE engineering nehmen sie den ersten Teil der Platte auf – klanglich deutet sie bereits auf neue Richtungen in der Entwicklung der Band hin. Den packenden Song „Better U“ in leicht anderem Stil visualisiert Regisseurin Mirjam Hlastan. Gleichzeitig gab es auch einige Konzerte außerhalb Sloweniens (Italien, Österreich, Kroatien, Griechenland), sodass Song und Musikvideo „Better U“ auch einem internationalen Publikum vorgestellt wurden. Eine ganz besondere Ehre wurde der Band zuteil, als sie im Juni 2007 auf derselben Bühne mit weltbekannten Musikgrößen (Placebo, Queens of the stone age, Kaiser Chiefs) beim Festival „Radar 2007“ in Zagreb auftraten.
Das Jahr 2008 stand ganz im Zeichen der Aufnahmen für den Rest der zweiten Platte, die im „Guga recording“-Studio mit Saša Gostinčar und im eigenen „SickBastard“-Studio entstanden. Die Produktion nahmen die Jungs komplett selbst in die Hand und erledigten Aufnahmen sowie Mixing von Anfang bis Ende alleine – und das ist alles andere als ein leichter Prozess. Jede Menge Energie und Know-how musste rein, um den Sound zu kriegen, den sie sich vorgestellt hatten.
„Für uns war das eine super Erfahrung, und wir glauben, dass wir mit diesem Projekt unseren Sound endgültig gefunden haben – einen Sound, der zu uns passt und gleichzeitig eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber dem ersten Album „Juice!“ darstellt.
Atopic enthält 12 eigene Songs und ein Cover von „Like a prayer“ der Popkönigin Madonna. „Das Cover sind wir etwas anders angegangen: Vom Original haben wir nur Text und Gesangsmelodie übernommen, alles andere haben wir nach unseren Vorstellungen umgebaut. Da die Reaktion des Publikums bei den Konzerten super war, haben wir beschlossen, das Ganze auch aufzunehmen. Wir haben Madonnas Label kontaktiert, das von unserer Version begeistert war, und sofort die Erlaubnis bekommen, den Song auf unser Album zu nehmen – außerdem werden sie ihn in eine Cover-Compilation aufnehmen, die vor allem für den asiatischen Markt (Japan und Korea) gedacht ist“.
Nach der knackigen Single „Better U“ und der sinnlichen Ballade „Gola“ kommt jetzt der verspielte „Cheduli“ in die Radio- und Fernsehstationen. Das Arrangement hat Trompeter Luka Ipavec, der auch Mitglied von Magnificos Begleitband Turbolenzta ist, ordentlich aufgemöbelt. Die gesellschaftskritische Botschaft und die Parodie auf das rasante Lebenstempo, das wir führen und gleichzeitig selbst gestalten, wird auf ganz eigene, innovative Weise im Musikvideo gezeigt – das die beiden jungen Ehrgeizlinge Luka Štigl und Gašper Kovač mit einer Kamera und dem marathonmäßigen Verschieben einer riesigen Menge an Kinderbausteinen erschaffen haben.
Die Platte erscheint beim Label „Sedwex“ und ist seit November im Handel erhältlich.
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