Roger Waters will die Mauern zwischen Palästinensern und Israelis einreißen

0 7

Pink-Floyd-Bassist und -Sänger Roger Waters hat sein in Tel Aviv angekündigtes Konzert an einen neuen Ort verlegt, und zwar in ein gemeinsames jüdisch-arabisches Dorf. Grund für die neue Location sind die Proteste der Palästinenser. Waters unterstützt schon lange die propalästinensische Bewegung und setzt sich dafür ein, dass Israel die Sperranlagen abbaut, die es im Westjordanland errichtet.

„Sperranlagen“ – „Mauer“. Erinnert uns das an was? Barrieren? Die Berliner Mauer? Die, die es nicht mehr gibt? Und wenn wir noch einen Schritt weitergehen: Pink Floyd haben ein Album namens „The Wall“, also können wir festhalten, dass die Lage für Waters, der gern und oft Musik und Politik vermischt, ideal ist. „Tear Down The Walls!“

Eigentlich sollte das Konzert im Yarkon Park stattfinden, wo ähnliche Konzerte über die Bühne gehen. Jetzt steigt es stattdessen auf einem Feld beim Dorf Neve Shalom, wo jüdische und arabische Familien zusammenleben. Dieses Dorf sollte ein Beispiel für friedliches Zusammenleben sein, auch wenn die Spannungen in dieser Gegend in den letzten Jahren ebenfalls immer größer werden. Bei Waters‘ Konzert rechnet man mit einem Massenandrang von bis zu 50.000 Leuten.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Cookies, um Online-Dienste, Werbesysteme und Funktionen bereitzustellen, die ohne Cookies nicht angeboten werden könnten. Mit dem Besuch und der Nutzung der Website stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Akzeptieren Mehr erfahren

Datenschutz & Cookies