Zagreber KORNijada
Autor: Sandi Sadar Šoba
Fotos: Sandi Sadar Šoba
Ort: Šalata, Zagreb, Kroatien
Konzertdatum: 02.07.2007
Besucherzahl: 2000
Ticketpreis: 35 €
Anfang Juli. Nur einen Tag vor dem Nationalfeiertag aller Amerikaner saß ich in einem Bus Richtung Zagreb, wo mir ein bunter Haufen Gesellschaft leistete, lauter Leute, die sich aufgemacht hatten, die Chemie der Band Korn zu überprüfen. US-Exportprodukt, einer der prominentesten Namen der Traumindustrie Musikbiz, Fahnenträger des inzwischen schon leicht angestaubten Genres Nu-Metal … Ehrlich gesagt wollte ich mir, nachdem ich ihren Auftritt vor ein paar Jahren im Schoß des Ljubljaner Steintempels für gute Musik und befriedigende Akustik, in den Križanke, gesehen hatte, den Tag nicht mit einer durchschnittlichen Show und einem müden, schon ziemlich ausgelutschten Repertoire verderben, aber eine innere Stimme hat mich überzeugt, die mir zuflüsterte, dass es sich lohnt. Wenn schon aus keinem anderen Grund, dann wegen der jungen Hoffnungen der kroatischen Alternative – den Bands Popeye und den etwas bekannteren und für meine Ohren sehr angenehmen: Father aus Rijeka.
Nach ein paar Stunden Fahrt, auf der wir graue Regenwolkenmassen und einen heftigen Schauer hinter uns ließen und fast in ein Sonnenbad auf der kroatischen Seite der Grenze eintauchten, hielt der Bus endlich an und öffnete seine Türen vor der Steinmauer des Mehrzwecksportzentrums Šalata. Lange Schlangen schwarzer Shirts mit Korn-Aufdruck, dazwischen mal ein Slipknot-Schriftzug, und würde sich ein Gewitter zusammenbrauen, wärst du beim Schlangestehen in akuter Blitzgefahr (Nieten und Piercings gab es, dem Anlass angemessen, ebenfalls tonnenweise). Nach kurzem Warten kam ich irgendwie doch bis zum Stahltor und stieg über ziemlich steile Stufen hinab zum abgesicherten, mit Polyvinyl ausgelegten Tennisplatz, vor dem sich die Stahlkonstruktion der Konzertbühne breitmachte.
Die ersten Auftretenden standen schon bald völlig unangekündigt auf der Bühne. Die Band aus Pula Popeye, die mit ihrem spektralen Mix aus Nu-Metal, Rap, niederfrequentem Bassgewummer und Tribal-Rhythmen das Angebot ihrer Heimatstadt ergänzt. Der kurzhaarige Gitarrist Zheeka, das rappend-grölende Duo Gianne – Fere, Bassist Mrlja und der etwas unauffälligere, aber ziemlich gut hörbare Drummer Lego legten ein paar Minuten nach dem Soundcheck los. Ich hatte vorher noch nie die Gelegenheit, sie zu hören, aber ich kann dir bestätigen, dass Popeye trotz ihrer relativen Anonymität eine Band sind, die sich nicht damit belastet, was irgendwer auf Bühnen oder im Radio von ihnen erwartet, und den Titel der istrischen R.A.T.M. völlig zu Recht tragen. Beim Plausch mit einem ziemlich aufgeheizten Fan links von der Bühne erfahre ich, dass Popeye schon sieben Jahre in der lokalen Szene unterwegs sind und neben dem alten Album Domaći Benzin auch Material vom zweiten Album vorstellen, das noch aussteht: Eurupa. Sarkasmus und Ironie sowie eine ziemlich ausgewogene rhythmische Grundlage aus gut verdaulichen Beats, intravenösen Gitarren und dröhnenden Trommeln sind das genau passende Gegengewicht zu dem, was sie dir inhaltlich bieten können. Die Mikrofonarbeit teilen sich gleich zwei Sänger. Der in grünes Shirt und Fischermütze gekleidete Bartträger Gianne, der aus seiner Kehle ehrwürdiges Schreien und Growlen presst, reicht hier die Hand einem Dreadlock-Maximalisten, der dir eine volle Ladung seiner Geschichten in Form eines Wortwasserfalls um die Ohren haut, dem weder Schärfe noch Puste ausgehen – Fere. Die musikalische Abfolge hätte deutlich mehr Sinn ergeben, wenn ich tatsächlich etwas von dem gekannt hätte, was sie gespielt haben, aber mit ihrem Auftritt haben sie zweifellos meine Aufmerksamkeit geweckt und meine Neugier entfacht, denn die Klänge von HC-Rap-Metal-Funk-Gebräu sind im neuen Jahrtausend eher zur Seltenheit als zur Regel geworden, obwohl die Neunziger größtenteils gerade mit solchem Angebot aufgewartet haben. Die Songs sind zwar fast identisch, im Gedächtnis bleiben aber vor allem die dynamischen Sänger, die jeden Quadratzentimeter der Bühne ausfüllen und gekonnt so um die zweihundert Zuhörer ansprechen. Von Dämonen besessen und mit einer Tonne Worte im Gepäck geben die beiden, völlig durchgeschwitzt, viel mehr von sich als die übrigen Bandmitglieder, die, ein bisschen zu sehr in ihre eigene Ecke der kollektiven Verantwortung versunken, sich nur der intimen Selbstbefriedigung hingeben und sich bemühen, bloß ihren eigenen Gedanken zu folgen. Der Kollektivgeist ist es, der mit Kerosin betankt und das Gefühl von Größe gibt. Popeye wirkten etwas apathisch, als wäre ihnen der Spinat ausgegangen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass ich ihnen beim nächsten Mal mit noch größerem Vergnügen zuhören werde, denn ihre Rolle als Opener bei einem für sie, karrieretechnisch gesehen, so wichtigen Konzert haben sie mehr als nur durchschnittlich erfüllt. Den etwas mehr als halbstündigen Auftritt beschlossen sie mit dem Song ‚Eurupa‘, bei dem Fere eine Elektro-Akustikgitarre in die Hand nimmt und Gianne dir alle Argumente pro und contra EU-Beitritt auftischt. Zwischen Strophen und Refrains räumen die anderen Bandmitglieder Verstärker und Drums weg und karren auf einem kleineren Podest mit Rädern schon das nächste Schlagzeugset heran … Ziemlich respektlos gegenüber Popeye, ihr Schlangenfreunde!
Kaum waren die letzten beiden Popeye-Mitglieder mit ihren letzten Grüßen und Küssen ans Publikum abgetreten, kalibrierten die Jungs aus Rijeka, Father, ihre Instrumente für die Dienstags-Spannung der Stille. Father sind, mit einem Wort, fantastisch – die Erfüllung der Träume aller Grunge-Fans und aller Metal-Liebhaber. Father sind die Antwort auf die Vorwürfe an alle Bands, die kein Fünkchen Charisma, keine Zukunftsvision und kein Gramm Starqualität aufbringen. Father sind das Gegenteil von Langeweile, wie wir kürzlich auch bei einem Konzert im Ljubljaner Club K4 erleben konnten. Bis vor Kurzem waren sie in völliger Abgeschiedenheit, denn sie tüfteln und schließen mit dem Einstieg an einem würdigen Nachfolger des von der Kritik gelobten und auch bei den Fans sehr warm aufgenommenen Albums Inspirita. Nach dem meditativen Instrumental des einleitenden ‚Intro‘, bei dem sich schon ab dem ersten Akkord alle auf die totale Entleerung sämtlicher Energiereserven vorbereiten: der lockige Gitarrist Dario Pazanin links auf der Bühne, die energiegeladene Drum-Maschine namens Saša Vukosav, ebenso Bassist Franjo Jardas und der unverzichtbare Liebling der Fotoapparate (der Typ hat nun mal ein ganz natürliches Gespür fürs Posieren, was diesmal keine Kritik ist), der Sechssaiter Pinky, werden die ersten Reihen deutlich lauter. Auf die Bühne kommt, in Kimono-Hosen gehüllt, der charismatische Austreiber von Geistern und inneren Stimmen, Sänger Mihael Prosen. Der erste richtige Song des Dienstagsauftritts ist ‚Chigla Pegla‘. Die Gefühlsmischung, die ich sonst beim Hören von Faith No More hatte, ist wieder da. Nach dem abgehackten Ende ist es Zeit für den energischen Tritt des verzerrten Songs ‚Never Come Back‘. Father sind der Beweis, dass eine Band auch mit einem sehr kurzen, aber sehr konzentrierten Einsatz die Grenze des heimischen Raums durchbrechen und sich erfolgreich in die Spirale der weltweiten Musik-DNA einfügen kann. Sie sind sympathisch und entspannt. Sie sind nicht abgehoben und unnahbar. Sie sind offen für neue Experimente und gute Musik und nicht klischeehaft. Mihael spricht dich an wie seelenverwandte Brüder und Schwestern. Und trotz der Tatsache, dass der Himmel beim Dienstagskonzert bewölkt war und verschleierte Sonnenstrahlen graue Schatten auf die Bühne warfen, während hinter den Rücken der Auftretenden der realsozialistische Schriftzug INA der Erdölindustrie das völlige Vakuum zwischen Bühne und Himmel eindämmte, war auch der Auftritt von Father überirdisch. Nach einer kurzen Pause, in der Mihael einen verbotenen Song ankündigt, den du vielleicht kennst. „Das Lied ist verboten. Das Lied ist voller Blut und Herzblut…“- ‚Cynosure‘. Eine Ballade mit einer Melodie, die dir schon beim ersten Mal im Radio oder wie auch immer unter die Haut kriecht. „Untamed instinct /Tormenting myself by thirsting for you/ Again I’m in no-man’s land / You’re my Cynosure“ klingt trotzig und überzeugend. Father sind meine Wahl für die Stars des Dienstagabends. Nach dem Beatles-Klassiker ‚Elenor Rigby‘ verlieren sich Father erfolglos in Worten (‚Lost In Words‘), und die Schlussakkorde vor dem Korn-Auftritt gehören dem Disco-Hüpfer ‚Machina‘, der mit mechanischen Rhythmen und Diskurs die Massen zum Tanzen und Hüpfen einlädt. Das Publikum honoriert den Einsatz auf der Bühne und begleitet das Ende des viel zu kurzen Father-Auftritts mit mehr als redlich verdientem Applaus. Die Jungs waren auf jeden Fall überzeugend, aber ich habe das Gefühl, dass man bei einem ihrer Solo-Konzerte viel längeren und vor allem süßeren Spaß gehabt hätte. Der Brillant funkelte immer noch, aber ich weiß, dass der Brillant namens Father noch heller strahlen kann …
Der Höhepunkt des Abends wurde dadurch angekündigt, dass die Techniker über der Bühne eine ziemlich ansehnliche Stoffrolle entrollten, auf der vor dem Publikum das futuristische Spiegelbild eines in Halbdunkel gehüllten Wesens prangte. Die Ankündigung des kommenden Albums. Von der Bühne wurde auch die Plane entfernt, die das riesige Set verchromter Drums bedeckt hatte. Auf dem Schwarz der Bassdrum stach ein Schriftzug hervor. Ein riesiger Aufkleber kündigte an, dass dahinter der neue Drummer der Band Korn sitzen würde. David Silveria hat die Band verlassen. Angeblich, um sich etwas mehr Zeit zum Ausruhen von der Band zu nehmen, inoffiziell aber, weil sich die Ideenwege zwischen ihm und dem Rest der Band immer weiter voneinander entfernt hatten. Der zentrale Teil der Bühne war einem silbernen Kunstwerk gewidmet – dem Mikrofonständer, den auf Davis‘ Bestellung für den Korn-Frontmann der legendäre Designer, Künstler und Bildhauer persönlich gestaltete, vor allem aber die Ikone aller Fans des Films Alien: H.R. Giger. Das Warten zog sich aber und zog sich.
Die ersten Reihen waren schon komplett mit Fans gefüllt, die sich den besten Blick auf die Bühnenbretter erkämpft hatten. Kurz nach halb zehn kamen Live-Gitarrist Clint Lowery und Zac Baird, Manipulator der magischen Kiste elektronischer Sounds, auf die Bühne. Nach einem fast gotischen Intro wird die Lautstärke des Publikums immer größer. Vor das Zagreber Publikum tritt der in eine Kapuze gehüllte neue Drummer von Korn – ein alter Bekannter von Slipknot und eines der größten Talente in den Gewässern des Metal-Drummings: Joey Jordison. Nach ein paar Takten, in denen der fast nicht wiederzuerkennende, in Kriegsfarben bemalte Fieldy in die Musik eingreift, schleicht sich auch Munky wie ein Geist auf die rechte Seite der Bühne. Aus den Boxen dröhnt ‚Here To Stay‘, und zuletzt rennt auch Jonathan Davis auf die Bühne, und das Konzert kann beginnen! Der ziemlich in die Länge gezogene Einstieg ins Konzert vermittelte sofort den Eindruck einer Gespaltenheit zwischen Davis‘ korrekter Hingabe auf der einen Seite und der Zurückhaltung des Großteils des restlichen Kollektivs. Jeder Takt und jede Pause klingt routiniert und entleert von jugendlicher Leidenschaft. Nach dem Untouchables-Opener reist das Live-Septett mit der Zeitmaschine ins vorige Jahrhundert. Genauer gesagt ins Jahr 1996, und vom Album Life is Peachy rattern sie den Song ‚Twist‘ runter. Munky bleibt wie festgenagelt an seinem Platz. Das gelangweilte Gesicht wirkt durch die schwarzen Ränder um die Augen noch apathischer. Das trendige Make-up, mit dem sie erfolglos das kleine Meer der Emos kopieren, war nach meinen Kriterien irgendwie eine zu gekünstelte Pose. Ich lasse mich auf die Musik ein, der – zumindest auf den ersten Blick – nichts weiter fehlt als ein Hauch von Funkenflug und Energie, die sie in der Originalbesetzung vor ’94 versprühten. Nach dem psychotischen ‚Twist‘ packen sie im Tandem den Song ‚Good God‘ an. Die Trockenheit von Davis‘ Beschwörungen und Schreien „Won’t you get out of my face?!“ wird durch den gesampelten Anfang mit dämonischer Orchestrierung elektronischer Sounds etwas abgemildert. Die harte Hand von Mr. Jordison zieht an, und Jon begrüßt das Publikum. „Where are you fuckers? Are you ready for some serious Korn shit? C’mon! Sing along …“. ‚Somebody Someone‘ ist nicht gerade der tanzbarste Song, deutlich mehr Bewegung und Gesang erntet der Song ‚Falling Away From Me‘. Die ziemlich monotone Stimmung im ersten Konzertteil, bei der man das Gefühl bekommt, sich mit dem Ticketkauf das Recht aufs Tanzen zu Musik aus der Jukebox verdient zu haben, die diesmal sogar ein bisschen mittanzt, reißt mich aus meiner zurückhaltenden Verfassung erst in dem Moment, als Davis von der Sauerstoffmaske zu den schottischen Dudelsäcken wechselt und das Intro des Songs ‚Shoots And Ladders‘ spielt. Die Pause vor dem Weiterspielen löst eine Lawine von Ovationen aus, die mehr fordern, und das Septett auf der Bühne bekommt scheinbar endlich einen Steuermann – das Publikum. Dem Abzählreim, einem Kinderlied, folgt das groteske Bild des Krieges und konzentrierten Schmerzes, das Metallica in den Refrain des verzerrten Teils des Songs ‚One‘ gemeißelt hat. Auf Tod und Leid folgt der Schrei nach Leben. ‚Got The Life‘ ist ein wunderbarer Übergang dazu, dass uns Korn zum ersten Mal mit einer neuen Kreation konfrontieren, mit dem Geniestreich, den sie heutzutage aus sich herauspressen können. ‚Evolution‘ klingt so, wie wohl jeder Song klingt, der für die konsequente Eroberung der MTV-Videowellen gedacht ist, und nach einer ziemlich obskuren Reihe von schon Gehörtem stelle ich gelangweilt fest, dass die Ära der Größe von Korn beim Langstrecken-Test der zeitlichen Belastbarkeit zu schwächeln begonnen hat. ‚Y’all Want A Single‘ sagt nichts anderes aus, als dass sie, allem zum Trotz, begriffen haben, dass Schimpfwörter und klischeehaftes Frustabladen Millionen Platten verkaufen. Wildes Konzertieren ist Vergangenheit geworden. Auf der Bühne stehen Schatten ihrer selbst. Hüllen. Zu früh gealterte Ikonen aus einem anderen Quadranten von Raum und Zeit. Sieben Alben sind eine Leistung, und zweifellos haben die Jungs genug vom Wiederholen derselben Melodien, aber was soll’s, wenn du mit dem, was du gemacht hast, auch die Richtung absteckst, in die du dich künftig bewegen musst. Die alten Mitglieder gehen. Von der Originalbesetzung sind nur noch Fieldy, Jon und Munky übrig, und man muss zugeben, dass weder Fieldy noch Munky den Eindruck großer Zufriedenheit vermitteln, dass sich der halb verstümmelte Leichnam, der schon kräftig abgemagerte Kadaver von Korn, überhaupt noch bewegt. Korn sind aus Rebellen eben zu Geschäftsleuten geworden. Anstelle des Herzens hat die immer größere Gier immer gefräßigerer Geldbörsen begonnen, das Tempo der Musik vorzugeben. Trotz allem berührt mich die letzte Widmung des allerletzten Songs, den Jon denen widmet, die nicht mehr unter uns sind, vor allem aber seinem kürzlich verstorbenen Bruder. ‚Blind‘ beendet die Agonie, mit der Davis rang, weil er immer öfter zur Sauerstoffmaske greifen musste. Eine eigene Agonie – zumindest für mich – war aber die Reihe von Überdruss seitens der übrigen Originalmitglieder. Schlechter Tag? Schlechtes Jahrzehnt? Zu wenig Gehalt? Vielleicht ist es Zeit für einen Job bei McDonalds, dann würden sie vielleicht auch einen Funken mehr Begeisterung darüber zeigen, dass sie die Ehre haben, vor Massen in aller Welt zu spielen. Manche Dinge sind eben nicht so verdammt selbstverständlich …
Familiäre Gewalt, Kindesmissbrauch und der unheimliche Schatten von Verbrechen, die direkt hinter der Tür in deiner unmittelbaren Nachbarschaft passieren, können viel schauriger sein als das Geschwafel über Satan und seine Kumpane. Gerade diese krasse Behandlung der oben aufgezählten Themen war seit jeher die Trennlinie, die Korn vom Gerümpel anderer Bands abhob. Mit der Zeit sind die Jungs aber zu einer lahmen und ziemlich verwässerten Version ihrer selbst geworden. Mit Formalismen, nackten Floskeln und allem anderen bombardieren sie dich konsequent professionell über die ganze Stunde ihres Konzerts, das für diejenigen, die es zum ersten Mal gesehen haben, vielleicht sogar eine phänomenale Erfahrung war. Den anderen hat zum Beispiel das Konzert in den Ljubljaner Križanke viel mehr geboten. Große Namen sind nicht immer eine Garantie für vollkommenen Genuss und musikalische Freude. Summa summarum: Jedes halb leere Glas ist halb voll – Dank an die Götter für den intensiven und super Auftritt der Vorbands. Alle anderen Kornofilen können hoffen, dass es beim nächsten Mal besser wird. Und dann wickelt das Murmeltier die Schokolade ein …
Setlist
FATHER Setlist: 1. Intro 2. Chigla Pegla 3. Never Come Back 4. Cynosure 5. Elenor Rigby (The Beatles) 6. Lost In Words 7. Machina KORN Setlist: 1. Here To Stay 2. Twist 3. Good God 4. Semobody, Someone 5. Falling Away From Me 6. Right Now 7. Shoots And Ladders + One 8. Divine 9. Got The Life 10. Evolution 11. Y’all Want A Single 12. Twisted Transistor 13. ( 14. Freak On The Leash 15. For No One 16. Blind
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