Wir stellen vor: Jake E. Lee
Autor: Urban Bolta
Jakey Lou Williams (besser bekannt als Jake E. Lee) ist ein amerikanischer Gitarrist, vor allem bekannt durch seine Mitgliedschaft in der Band von Ozzy Osbourne zu Zeiten von Ozzys drittem und viertem Album, bei dem er den verstorbenen Randy Rhoads ersetzte. Nach seiner Entlassung aus der Band gründete er die erfolgreiche Blues-/Rock-Gruppe Badlands, und seine musikalische Karriere pflegt er – wenn auch nicht mehr im Rampenlicht – bis heute.
Jake E. Lee (geboren 15.02.1957) kam schon in frühen Kinderjahren mit Musik in Berührung, als ihn seine Mutter zum Klavierunterricht anmeldete. Mit dreizehn tauschte er das Klavier gegen die Gitarre seiner älteren Schwester, und genau unter ihrem Einfluss begann er, Songs von Künstlern wie Jimi Hendrix, Black Sabbath und Led Zeppelin nachzuspielen. Das erste Stück, das er lernte, war No Time von The Guess Who. Das Wissen, das er durch den Klavierunterricht erworben hatte, übertrug er auf die Gitarre und brachte sich das Instrument fortan selbst bei. Er spielte in einigen Schulbands, und schon als Teenager machte der talentierte Lee die Sandiego-Rockszene auf sich aufmerksam.
In den Achtzigern arbeitete er dann mit Ratt und Ronnie James Dio zusammen, bevor er bei Ozzy landete und fünf fruchtbare Jahre mit dem Rockgiganten verbrachte. Es folgte die Gründung der neuen Band Badlands; nach zwei veröffentlichten Alben stellten sie 1993 ihren Betrieb ein, und Jake E. Lee widmete sich einer Solokarriere, deren Ergebnis Mitte der Neunziger sein Solodebüt »A Fine Pink Mist« war. Auch in späteren Jahren blieb der Musiker aktiv – sein jüngstes Projekt ist die Gründung der Band Red Dragon Cartel, mit der er Anfang 2014 beim Label Frontiers sein Studiodebüt veröffentlichen und außerdem beim renommierten Festival Sweden Rock 2014 auftreten wird.
Die vollständige Biografie kannst du HIER nachlesen – hör dir unten schon mal einige der repräsentativsten Tracks seiner Karriere an.
Ozzy Osbourne: Secret Loser (1986)
https://www.youtube.com/watch?v=1rHUBWHC6So
Badlands: Dreams In The Dark (1989)
https://www.youtube.com/watch?v=0miJmCO5m28
Red Dragon Cartel: Feeder (2013)