Wir stellen euch vor: Yes
Autor: Peter Podbrežnik
Yes sind eine britische Progressive-Rock-Band, die 1968 in London gegründet wurde. Trotz zahlreicher Besetzungswechsel, kreativer Zerwürfnisse innerhalb der Band, einer Auflösung Anfang der Achtziger und den Veränderungen innerhalb der Popmusik selbst, die ihren Stil maßgeblich beeinflusst haben, sind sie seit mehr als 45 Jahren auf der Musikszene präsent und haben nach wie vor eine starke internationale Fangemeinde. Ihre Musik ist geprägt von scharfen, dynamischen Kontrasten, häufig auch längeren Songstrukturen und zahlreichen Demonstrationen der individuellen instrumentalen Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder. Yes sind zweifellos einer der ambitioniertesten und bekanntesten Vertreter ihres Genres, wobei sie verschiedene Mischungen aus Sinfonischem und klassischen Strukturen einsetzen, zusammen mit einer spezifischen Mischung aus Musikstilen und dem Einsatz zahlreicher Innovationen. Dabei bewahren und gewährleisten sie stets einen stark positivistischen Ambient-Faden.
Yes wurde 1968 von Sänger Jon Anderson und Bassist Chris Squire gegründet. Anderson hatte bereits 1964 seine erste Single als Mitglied von The Warrior aufgenommen, einer Beat-Gruppe, die er zusammen mit seinem Bruder Tony gegründet hatte; später nahm er auch einige Solo-Aufnahmen unter dem Pseudonym Hans Christian auf. Außerdem war er für kurze Zeit Mitglied der Band Gun. Squire war Mitglied von The Syn, einem psychedelischen Pop-Rock-Kollektiv, das eine Reihe von Singles für das Label Deram aufgenommen hatte. Die bekannteste davon war »14-Hour Technicolour Dream« aus dem Jahr 1967. Nach der Auflösung von The Syn widmete sich Squire als Mitglied der neuen Band Mabel Greer’s Toyshop, der auch Sänger/Gitarrist Clive Bailey, Schlagzeuger Bob Hagger und Gitarrist Peter Banks angehörten, der Verbesserung seiner Bassgitarrentechnik, wobei ihn vor allem John Entwistle, der Bassist von The Who, beeinflusste. Im Mai 1968 lernte er dann beim Besuch des Nachtklubs La Chasse in Soho als Mitglied von Mabel Greer’s Toyhop Anderson kennen, der dort arbeitete. Beide hatten einen ähnlichen Musikgeschmack und ein gemeinsames Interesse an Vokalharmonien, weshalb sie bereits am nächsten Tag damit begannen, gemeinsam zu singen und neue Musik zu kreieren.
Den Rest der Biografie könnt ihr HIER nachlesen.