Trans-Siberian Orchestra machen weiter!
Autor: Aleš Podbrežnik
Weniger als drei Wochen nach dem Tod von Paul O’Neill, dem Schöpfer des Projekts Trans-Siberian Orchestra, haben die Mitglieder des Projekts entschieden, es im kommenden Herbst mit einer Konzertreihe durch die USA wiederzubeleben.
O’Neill starb am 05.04.2017 an einer fatalen Überdosis. Laut Autopsiebericht kam er durch eine Vergiftung ums Leben, die durch eine Kombination aus Methadon, Codein, Valium und Antihistaminika verursacht wurde. Auch wenn O’Neill an Herzerkrankungen, Bluthochdruck und partieller Arterienverkalkung litt, bestätigte der medizinische Sachverständige in seinem Bericht, dass die Haupttodesursache eine Überdosis war.
Auf der neuen Trans-Siberian Orchestra-Tour versprechen die Mitglieder des Projekts, bei den anstehenden Konzertterminen das gesamte Album ‚The Ghosts Of Christmas Eve‘ aufzuführen!
Trans Siberian Orchestra entstanden 1996 aus den Trümmern der Heavy-Metal-Band Savatage. Bis heute haben sie über 1800 Konzerte vor insgesamt 14 Millionen Besuchern gespielt, über 625 Millionen Dollar eingespielt und über 12 Millionen Alben und DVDs verkauft.
Am Ende stellt sich also die Frage: Warum sollte man auf so ein gutes Geschäft verzichten.