Tony Iommi: „Ich war extrem nervös“

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Autor: Urban Bolta

Gitarrist Tony Iommi sagte, er sei vor dem Auftritt am Samstag, als Black Sabbath nach langer Zeit wieder gemeinsam auf der Bühne standen, extrem nervös gewesen. Black Sabbath standen nach sechs Jahren wieder gemeinsam auf der Bühne – in ihrer Heimatstadt sogar zum ersten Mal seit satten 13 Jahren.

Iommi gab zu, dass er nicht geglaubt hatte, das gesamte Konzert auf der Bühne zu überstehen. Bekannt ist, dass »Mr. Riff«, wie Iommi von seinen Fans liebevoll genannt wird, seit einem halben Jahr gegen eine heimtückische Leukämie kämpft, die seinen Körper geschwächt hat.

Auf der neu gestalteten Website der Band schrieb Iommi: »Ich wusste nicht, ob ich es durchhalten würde, aber die Energie der anderen Bandmitglieder war es, die mich auf den Beinen gehalten hat. Es hat sich gezeigt, dass Ozzy, Geezer und Tommy mir mit ihrer Energie neue Kräfte eingehaucht haben.«

Die Reaktionen auf das Konzert in ihrer Heimatstadt Birmingham sind unglaublich – anwesende Journalisten und Besucher überhäufen Black Sabbath mit Lobeshymnen, Ozzy soll auf der Bühne gewirkt haben, als wäre er halb so alt, und Tony und Geezer steuerten mit ihrer Erfahrung mühelos das Schiff durch 19 gespielte Klassiker.

Das Konzert fand in der ausverkauften O2 Academy statt, nur wenige Kilometer von Aston entfernt, das als Geburtsort von Black Sabbath gilt. Die Veranstaltung wurde von einem rappelvollen Auditorium mit 3500 Besuchern begleitet. Jetzt, wo die Reunion-Ouvertüre geglückt ist, stehen für Black Sabbath noch zwei bestätigte Auftritte an: der erste bereits Anfang Juni beim Download Festival in England.

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