Sonata Arctica (plus Delain), 18.11.2009, Graz (Seifenfabrik), Österreich!
| wer: Sonata Arctica (supp. Delain) |
| wo: Graz (Seifenfabrik), Österreich |
| wann: 18.11.2009, um 20:00 Uhr |
| Info: www.seifenfabrik.info/ |
Sonata Arctica sind finnische Power-Metal-Musiker aus der Stadt Kemi. Die Band wurde 1995 gegründet. Anfangs nannten sie sich Tricky Beans und spielten Musik, die herzlich wenig mit dem Power Metal gemein hatte, der ihnen später weltweite Bekanntheit brachte. Gegründet wurde die Band von Marko Paasikoski, Jani Liimatainen und Tommy Portimo Ende 1995, Anfang 1996 stießen Sänger Tony Kakko und Pentti Peura dazu. Einer der Schlüsselmomente ereignete sich in der Zeit zwischen 1997 und 1999. Die Band änderte zunächst ihren Namen in Tricky Means und verwob zunehmend Keyboard-Melodien in ihre Musik, die einen immer größeren Stellenwert im musikalischen Ausdruck einnahmen – der sich nach dem Vorbild der damals renommierten Landsleute Stratovarius zu einem Power-Metal-Sound formte.
Die Band veröffentlichte 1999 ihr Debüt „Eclipse“ und brach im Frühjahr 2000 zur ersten Tournee auf, gemeinsam mit Rhapsody (heute umbenannt in Rhapsody of Fire) und Stratovarius. Es folgte 2001, und die Veröffentlichung des Albums „Silence“, mit dem die Band ihren Namen als Vorband auf der Europatournee mit Vanishing Point und Gamma Ray im Oktober desselben Jahres fleißig festigte. Die bedeutendste Phase ihrer Karriere brachte der Band die Veröffentlichung von „Reckoning Night“ im Jahr 2004 und die weltweiten Konzertpromotionen in den darauffolgenden zwei Jahren. Zunächst eröffneten Sonata Arctica die Konzerte auf der Japan-Tournee von Iron Maiden, danach zogen sie gemeinsam mit Nightwish auf Europatournee. Obwohl die Pläne für den nordamerikanischen Teil der Nightwish-Tournee ins Wasser fielen, absolvierte die Band auch eine kürzere Tournee durch die USA und Kanada. Mit „Reckoning Night“, dem Album „Unia“ (2007) und dem neuesten „The Days Of Grace“ baut die Band ihren Sound mit immer stärker integrierten symphonischen Elementen im Power Metal weiter aus – und Ausflüge in Richtung Progressive Metal werden ebenfalls immer häufiger.
Delain, die niederländische symphonische Gothic-Metal-Formation, sorgte mit dem Debüt „Lucidity“ im Jahr 2006 für Aufsehen. Delain, in denen die charismatische Sängerin Charlotte Wessels die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht, haben einen leicht anderen Begriff von Melodie als die Finnen, die die treibende Kraft in diesem Genre sind – aber das Ganze liegt dennoch so nah beieinander, dass man von Blutsverwandten reden könnte. Auch Delain gehören zu jenen Bands, die sämtliche kreativen Kräfte in erster Linie auf die Suche nach der perfekten Melodie ausrichten, die dann in geschliffenen Refrains aufregend in Wert gesetzt wird. Die kreative Triebkraft der Band und Autor oder Co-Autor des Großteils der Stücke ist der ehemalige Within Temptation-Keyboarder Martijn Westerholt. Das aktuelle Studioalbum „April Rain“ (2008) ist die logische Weiterentwicklung des Vorgängers, mit dem Delain beweisen, dass sie in naher Zukunft ernsthaft die Führungsrolle unter den symphonischen Gothic-Metal-Bands übernehmen können.
