Slayers ungewisse Zukunft

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Autor: Sebastijan Videc

Tom Araya hat bekanntgegeben, dass die Zukunft der Slayers nach Hannemans Tod ungewiss ist – und das wird so bleiben bis zum Ende der aktuellen Tour, nach der er sich mit Kerry King zusammensetzen und über die Zukunft reden will.

Araya: »Nach dem Ende der Tour müssen Kerry und ich uns zusammensetzen und über den weiteren Weg reden – ob wir den überhaupt noch gehen wollen.«

Gegenüber der Zeitung Steppin‘ out erzählte er, dass Jeffs Tod ihn und die übrigen Bandmitglieder getroffen und überrascht hat, da sie alle überzeugt waren, dass es ihm besser geht. Und nun hat sein Tod »alles« verändert.

»Niemand hat auch nur daran gedacht, dass Jeff sterben könnte. Wir hatten alle im Kopf, dass es ihm gesundheitlich besser geht und dass er bald wieder mit uns auf der Bühne steht. Die letzten zwei Jahre haben wir über die Aufnahme eines neuen Albums geredet – und Jeff war natürlich Teil davon.«

Doch in der Zwischenzeit musste die Band wieder auf Tour, wo sie jeden Tag mit dem Verlust ihres Kameraden konfrontiert war.

»Es ist schwer. Wir haben durch Europa und Südamerika getourt. Es wurde leichter, aber die ersten zwei Wochen waren brutal. Der erste Teil der Shows war super – die Energie und das Publikum reißen dich mit und du vergisst es, doch gegen Ende der Konzerte kommen die Erinnerungen zurück. Obendrauf hatten wir für die letzten zwei Songs das Heineken-Logo im Hintergrund mit Hannemans Namen drauf, und wir spielten South of Haven und Angel of Death.«

 

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