Pliš – Metulji
Pliš? Was soll das sein? Musik?! Keine Sorge. Falls ihr noch nicht wisst, was Pliš in der Musikwelt bedeutet, ist das kein Beinbruch. Es ist nur ein Zeichen, dass euch das neue slowenische Popularmusik-Virus, das sich vor allem im Netz verbreitet, noch nicht erwischt hat. Pliš ist eine neue, kleine, intime, akustische Gruppe, die aus der Brutstätte namens Nova popevka kommt und heute ihre erste Single »Metulji« veröffentlicht!
Die Geschichte ist weder groß noch spannend. Aber sie ist lieblich. Und alle Beteiligten hoffen, dass sie ein glückliches Ende nehmen wird. Na ja, Entschuldigung – über ein Ende zu reden, wenn alles gerade erst anfängt, macht wirklich wenig Sinn. Also. Zuerst war da Aleksandra. Aleksanda Ilijevski, auch bekannt als Aleksandra Something. Ein Mädchen, das unheimlich gerne singt, auch komponiert und Gitarre spielt und all das reichlich mit der Welt teilt – übers Netz. Mit einem Hauch von Brasilien und der samtigen Stimme einer Norah Jones ist sie bereits jetzt eine gesanglich und charakterlich ausgereifte Vokalistin, die sich ihren Weg mit unzähligen Aufrufen ihrer Cover-Versionen fremder Songs auf der Youtube-Plattform gebahnt hat und auf ihre Chance wartete – die sie mit ihrer Aufnahme in Pliš sicher bekommen hat.
Und da waren der erfahrene Kontrabassist, Gitarrist und Komponist Marko Gregorič sowie der Dichter, Schriftsteller und Dramatiker Rok Vilčnik. Denen ihre kreative Ader keine Ruhe ließ und die sich trafen und komponierten und dichteten und zusammensetzten und suchten… suchten jemanden, der die neuen Lieder singen würde.
Es geschah, dass Aleksandra online einmal das Schaffen der Gruppe Papir sehr lobte. Rok klickte dann auf ihren YouTube-Kanal und… schickte ihr das Stück »Metulji«, das er und Marko kürzlich zusammen komponiert hatten. Aleksandra sang es ein und beide waren begeistert. So entstand die Band. Der sich bald auch noch der Pianist, Komponist und Arrangeur Sebastijan Duh anschloss, und die ersten Auftritte finden bereits quer durch ganz Slowenien statt.