Neal Schon: „Steve, lass uns reden!“

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Autor: Urban Bolta

Mehr als fünfzehn Jahre sind vergangen, seit Steve Perry Journey zum zweiten (und letzten) Mal verlassen hat. Doch die Fans haben den klassischen Sänger einer der erfolgreichsten amerikanischen Rockbands aller Zeiten nicht vergessen – und wie es scheint, hat ihn auch Gitarrist Neal Schon nicht vergessen …

Neal Schon hat Perry nämlich vor einigen Tagen mit einem Facebook-Post die Hand zur Versöhnung ausgestreckt. Auf seinem Profil veröffentlichte er ein einstündiges Interview mit Steve Perry aus dem vergangenen Jahr und schrieb dazu: »Tolles Interview mit Steve Perry. Ich hoffe, wir finden irgendwie zueinander und knüpfen wieder an alte Zeiten an. Früher haben wir zusammen Außergewöhnliches geleistet«.

Perry ist mit den übrigen Bandmitgliedern schon seit Langem im Clinch, doch die Fans hoffen trotzdem, dass irgendwann der Tag kommen wird, an dem der klassische Frontmann – der auch der Autor der meisten großen Journey-Hits ist – zur Band zurückkehrt. Wer weiß, vielleicht bringt ihn ja genau Schons Facebook-Post dazu, den der Gitarrist mit den Worten schloss: »Steve, lass uns reden«.

Zur Band: Journey ist eine amerikanische Rockband, die 1973 in San Francisco von ehemaligen Mitgliedern von Santana, der Band des mexikanischen Gitarristen Carlos Santana, gegründet wurde. Die Band durchlief im Laufe ihres Bestehens mehrere Entwicklungsphasen; den größten kommerziellen Erfolg feierten Journey Ende der Siebziger und in der ersten Hälfte der Achtziger. In diesen Jahren lieferten sie eine ganze Reihe von Hits, überwiegend Power-Rock-Balladen, darunter Don’t Stop Believin‘,Any Way You Want It, Faithfully, Open Arms, Send Her My Love,Separate Ways, Wheel in the Sky, Who’s Crying Now, Stone In Love,Lovin,‘ Touchin,‘ Squeezin‘ und Lights. Zwischen 1978 und 1986 erreichten sämtliche ihrer Alben Multiplatinstatus, weshalb Journey bis heute eine der populärsten Rockbands in ihrer Heimat Amerika sind. Allein im Inland haben sie rund 50 Millionen Alben verkauft, weltweit noch einmal rund 30 Millionen mehr – und warten trotzdem noch auf die Einladung in die prestigiöse Rock and Roll Hall of Fame, über die bereits seit der Jahrtausendwende spekuliert wird.

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