Hoffmani mit dem Debütalbum „Moment“
Der Moment für »Moment« ist gekommen
Das fünfköpfige Ensemble Hoffman hat im Spätherbst elf Tracks eingebraut, die schmackhaft zwischen Alternative und Rock mäandern, gelegentlich in der Tanzpfütze innehalten und in poppigere Gewässer eintauchen. Den Produzentenstab übernahm der hervorragende Gitarrist und Produzent Peter Dekleva, der auch für Mix und Mastering verantwortlich zeichnet. Der Dank für die »ausgearbeitete« Scheibe gebührt in erster Linie ihm – er hat den Songs den Ballast genommen und das Tüpfelchen aufs i gesetzt.
Hoffmani sind: Matjaž Tavčar an der Gitarre, Klara Skaza am Bass, Tilen Krasnič am Schlagzeug, Iztok Orešnik am Gesang und Mitja Kavčič an den Keyboards.
Warum Moment?»Weil Tisti moment die erste Single war und das vergisst du nie. Es war der erste Track, den wir in dieser Besetzung erschaffen haben, und er hat auch die musikalische Richtung der Band vorgegeben. Dieser Track verkörpert uns, hält uns zusammen und treibt uns voran.« Hoffmani
Das Debüt beginnt mit der ehrlichen Frage Kdo si, dann schnappt man sich gleich die erste Single Tisti moment und tanzt poptauglich in Dom najinih sanj rein. Ein Gitarren-Riff scheppert wuchtig in Našla boš vse hinein, dann reiten wir den unbändigen Rodeo. Rojstvo stran beschreibt balladenhaft das Glück und die Freude, wenn das Meer der Liebe ein kleines Herz in unser Leben spült, das für zwei schlägt, immer für zwei. Nov list gibt dem Grunge eine neue Chance, Stvar, ki je ne znam dagegen präsentiert den gnadenlosen, dreckigen Blues. Um moje drugo je srce und Preproste stvari spielen tanzfreudig im weicheren Rock, und das Album schließt bedeutungsvoll mit der Ballade Ptice sanj und den Worten: »Leg alle Trümpfe auf den Tisch, die Zeit des Lebens sind nur Minuten. Wenn wir sind und wenn wir nicht mehr sind …«
»Die Botschaften sind größtenteils fantasievoller Natur, denn sie entstammen einem erfundenen, idealen Zustand. Es ist eine schwarz-weiße Welt. Sie leidet chronisch an mangelndem Realitätskontakt. Das Einzig-Reale ist die Wahrnehmung«, fasst Texter Klemen Globočnik die Texte zusammen.