Glenn Hughes (2001)
Autor: Jernej Vene
Interviewdatum: 14.09.2001
Einen der besten Sänger des klassischen Rock, den manche The voice of rock nennen, hatte ich kurz am Telefon. Glücklich verheiratet lebt er in Kalifornien, wo das Klima sich wohltuend auf sein Schaffen auswirkt.
Vene: Was halten Sie von Ihrem Ansatz beim Musikmachen?
Hughes: „Für mich ist das etwas, das ich tun muss, um mich gut zu fühlen, körperlich wie seelisch. Dafür werde ich zum Glück auch noch bezahlt. Manchen Menschen sind ihre Tätigkeiten vorbestimmt. Zum Beispiel Ärzten, Eisenbahnern, Fußballern … vielleicht wollte Gott, dass ich Songwriter und Musiker bin. Mit den Jahren werde ich immer produktiver, und das Songschreiben fällt mir auch leichter. Ich genieße es unglaublich.“
Vene: Wie lief die Arbeit an der Platte Building the machine?
Hughes: „Das ist vielleicht mein bestes Werk bisher. Damit habe ich erreicht, was ich mir vor ein paar Jahren vorgenommen hatte. Ich wollte Rock, Soul und Funk verbinden, und mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.“
Vene: Wie schreiben Sie Songs?
Hughes: „Zuerst kommt mir der Titel in den Sinn. Dann schreibe ich die Musik passend dazu. Sobald ich den Titel habe, weiß ich schon, ob der Song schnell oder langsam wird. Im Kopf höre ich die Drums, dann nehme ich den Bass auf und lege darüber die restlichen Instrumente.“