Die Musikwelt trauert um Gary Moore

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Autor: Urban Bolta

Nach dem plötzlichen Ableben des großen Rock-Gitarristen Gary Moore, der am Sonntagmorgen verstarb, haben zahlreiche bekannte Musiker ihre Gedanken, ihr Beileid und ihre Gefühle über den Verlust eines Freundes zum Ausdruck gebracht. Hier sind die Reaktionen einiger von ihnen. Erste Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass Moore an einem Herzstillstand gestorben ist, während weitere Untersuchungen zur Todesursache noch laufen.

Roger Taylor (Queen): „Die traurige Nachricht hat mir meine Frau überbracht. Das ist schrecklich, Gary war gerade mal 58 Jahre alt. Lynotts Fall war tragisch, aber auch Gary hätte noch viele Jahre vor sich haben sollen.

Ich habe schöne Erinnerungen an Gary aus der Zeit, als Thin Lizzy mit uns tourte. Er hat immer gelacht, war fröhlich … er war zu jung zum Sterben. Damals war er gerade erst zu den Lizzys gestoßen, er war ein unglaublich schneller Gitarrist, hatte seine ganz eigene Technik, mit einem Hauch Jazz. Völlig anders als Brian May, der sehr fließend spielt. Ich erinnere mich auch an Gary aus den Clubs, er war wirklich ein toller Kerl. Er hat gern getrunken – aber damals haben wir das alle so gemacht. Das ist ein sehr trauriger Moment, aber seine Musik wird weiterleben. Gary war ein Star!“

Ozzy Osbourne: „Ich kenne Gary schon, könnte man sagen, seit jeher. Unsere Wege haben sich viele Male gekreuzt und wir haben immer gerne ein paar Worte gewechselt. Ich hatte die Ehre, mit Gary auf seinem Album „After The War“, beziehungsweise auf dem Stück Led Clones zu spielen – damals haben wir uns wirklich amüsiert. Wenn ich sagen würde, dass sein Abschied ein tragischer Verlust ist, würde das der Wahrheit noch nicht gerecht werden. Wir haben einen phänomenalen Musiker und guten Freund verloren. Ruhe in Frieden, Gary!“

Roger Glover (Deep Purple): „Ich bin schockiert und traurig. Er war wirklich einer der besten Gitarristen mit einem riesigen Talent. Ich bin sein Fan! Meine Gedanken und mein Schmerz sind bei seiner Familie, seinen Freunden und seinen Fans auf der ganzen Welt.“

Ihre Bestürzung haben auch die schwedischen Hard-Rocker Europe zum Ausdruck gebracht, die schrieben: „Es gibt keine Worte, mit denen wir unsere Gefühle beschreiben könnten, als wir erfuhren, dass Gary Moore von dieser Welt gegangen ist. Wir können es nicht glauben! Er war einer unserer größten Vorbilder, sowohl als Gitarrist als auch als Songwriter. In Gedanken sind wir jetzt bei seiner Familie und seinen engsten Freunden.“

Hier könnt ihr den Bericht vom dritten Tag des Sweden Rock Festivals 2010 lesen, bei dem Gary Moore als Headliner des Tages aufgetreten ist.

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