Die ersten 35 Jahre von ŠTOS (2014)

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Autor: Aleš Podbrežnik
Fotos: Aleš Podbrežnik

Ort: Ljubljana / Studio 1 Televizije Slovenija / Slowenien
Konzertdatum: 29.04.2014
Besucherzahl: 200
Eintrittspreis: 0,00€

Die Jahre vergehen. Still und schnell. Du siehst sie nicht, du hörst sie nicht, obwohl du sie erlebst. So reihen sich auch die Jubiläen aneinander. Eines davon haben wir erlebt, am 21.04.2014, als die Sendung von Val 202 namens Štos ihre »fetten« (ersten) 35 Lebensjahre vollmachte. Ein besonderes Ereignis im Studio 1 Televizije Slovenija wurde um eine Woche verschoben, und die Sendung erlebte ihre, sage und schreibe, runde 1470. Folge.

Ihr Ideengeber, der große musikalische Guru unserer Zeit, eingefleischter Verehrer der Magie des Rock ’n‘ Roll, Dragan »Dr. B« Bulič, hat für diesen Anlass einige Musikgruppen zusammengebracht, von denen man nicht gedacht hätte, dass sie jemals wieder auf eine Bühne steigen würden. Ihre letzten Konzerte haben sie nämlich vor mehr als zehn Jahren gespielt.

Die Sendung konnten natürlich alle direkt im Radiostream verfolgen, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort ihre auf die Frequenz von Radio Val 202 eingestellten Empfänger eingeschaltet hatten. Da die Sendung fleißig mit mehreren im Studio aufgestellten Kameras aufgezeichnet wurde, fiel auch das Versprechen, dass sie irgendwann im Fernsehen ausgestrahlt wird.

Wir gehen zum Schauplatz. Schön gefüllter Raum! Dragan hatte eine Schar langjähriger Freunde eingeladen, mit denen er seit Jahren befreundet ist, reift und wächst. Natürlich sind alle, wie auch Dragan, mit Musik verbunden. Viele von ihnen haben den Großteil der slowenischen Musikgeschichte mitgeschrieben, sowohl Rock als auch Mainstream. Im Publikum waren viele Eminenzen zu sehen, von Aleksander Mežek, der eigens für diesen Anlass angeblich direkt aus London angereist war, bis zu Jernej Jung, Lado Leskovar, Janez Zmazek Žan,,…

Das Ereignis eröffneten San Di Ego. Eine neue Formation erfahrener Musiker. San Di Ego bekamen bei dieser Gelegenheit eine besondere Aufgabe. Neben Rok ‚N‘ Band  später waren sie an diesem Abend die einzigen, die nur ein einziges Stück spielten. Ebenfalls eine Coverversion. Von The Police namens Roxanne. Erneut zog der einmalige Sergej Škofljanec die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Die Jungs hatten das anspruchsvolle Stück gut einstudiert. Das war auch die einzige Band, die in der Sendung die alphabetische Reihenfolge der insgesamt dreizehn auftretenden Gruppen übersprungen hat. Es folgt der Auftritt von Babewatch. Die Überraschung des Abends mit der Besetzung der Brüder Matevž und Miha Šalehar, Blaž Gregorin (Schlagzeug), Anže »Dagi« Petrovič Langus (Bass) und Boštjan Golinar (Keyboards). Erstmals nach vierzehn Jahren Pause. Sie schmetterten die Stücke Jurja za per und Ladjice herunter, das im Laufe der Jahre für die neue Zeit der Besetzung Hamo & Tribute 2 Love als Rožice »übersetzt« wurde. Aber lassen wir Kleinigkeiten beiseite. Es war schon allein die Erkenntnis wundersam, dass sie wieder gemeinsam auf der Bühne stehen. Etwas Unsicherheit brachte nur Miha Šalehar auf seiner sonst kirschroten Telecaster-Schönheit ins Spiel, was wohl widerspiegelt, dass Miha schon länger nicht mehr vor Publikum auf der Bühne gestanden hat, aber dank der gut eingespielten Konzertform seines Bruders Matevž erledigte die Band ihre Sache völlig souverän.   Solche Events sind in der Regel ein guter Anlass für den Neustart einer »pensionierten« Gruppe. Lassen wir uns überraschen. Nicht weniger Saftiges hatte die nächste Gruppe parat. California. Auch die hatten eine Reihe von Jahren nicht gespielt, was sich während des Auftritts zeigte, als sie in einem Moment fast »auseinanderfielen«, sich aber glücklicherweise fingen. Sie nahmen sich die Stücke Rad letel bi und Ustavil bi čas vor, wobei die Keyboarder Andrej Volčjak und Uroš Semeja die Positionen an den Keyboards zwischen den Stücken tauschten – dasselbe galt gleichzeitig für die Schlagzeugposition, die Janez Arzenšek und Andrej Hribar ebenfalls gleichzeitig tauschten.

Die ersten Vertreter des Hard Rock nach slowenischer, genauer gesagt Velenje-Rezeptur (am Ende wurden sie von den Wellblott aus Vuzenica in Koroška ergänzt), waren an diesem Abend Chateau. Auch sie hatten nach der Veröffentlichung des Albums »Do konca« (2011) Abschied gesagt. Aber Dragan schaffte es, sie für diese bestimmte Ausgabe der Sendung Štos wieder zusammenzubringen. Der hervorragend aufgelegte, von Energie der Freude und sprudelndem Optimismus aufgeladene Matjaž Ograjenšek drehte sich mal zum Gitarristen Zvone Hranjec, mal zum Bassisten Boštjan Časla und bewies erneut, was für ein ausgezeichneter Frontmann er ist. Noch immer haftet ihm ein exzellenter Gesang an, und auch sein Bühnenspiel, seine Bewegungen, seine ganze Figur könnten kaum besser zum Genre passen, dem diese Veteranen des slowenischen Hard Rock verschrieben sind. Chateau spielten die Stücke Zaradi tebe und erwartungsgemäß ein Cover von The Kinks namens Lola, bei dessen Arrangement ihnen seinerzeit eine weitere sehr wichtige Figur der slowenischen Rock- und Singer-Songwriter-Szene, Tomaž Domicelj, überaus geschmackvoll half. Dieser befand sich  zur Zeit der Sendung Štos irgendwo weit, weit weg in  paradiesischem Urlaub, sodass ihn unter den Gästen sein Sohn Urban Weber vertrat. Die Besetzung von Chateau vervollständigten noch Janez Marin am Schlagzeug und Marko Volk an den Keyboards.

Es folgen Drevored. Ebenjene Drevored mit einer außergewöhnlichen, mehr als 30-jährigen Erfahrung und dem einzigen Album »Dekade«, das erst 2010 erschien. Man kann sagen, es handelt sich um Rocker von feiner klanglicher Güte aus dem Dolenjska-Teil Sloweniens, mit einem Einschlag von »Heartland Rock«-Rhetorik, die im Geist traditioneller Sensibilität des slowenischen Melsoa geschmiedet ist.  Schnell lassen sie sich als eine Art slowenische Version von The Eagles krönen. Aber dieses Mal stießen sie auf einige klangliche Schwierigkeiten. Vor allem die Rickenbacker-Gitarre des Vokalisten Dušan Prosinečki schnitt durch das Klangbild. Sie war zu laut. Die Besetzung spielte die Stücke Daleč od ponorelega sveta und Balkanska dežela. Hoffen wir, dass sie noch auf Bühnen auftauchen. Definitiv war es schön, das Set an Vintage-Gitarren und eine Band zu sehen, die den traditionellen »Jangle«-Sound mit einer raffinierten Mischung aus ansteckender sinnlicher Melodiosität pflegt. Neben Prosinečki an Gitarre und Gesang gehören zur Besetzung noch Tomaž Zorko an der Gitarre, Andrej Zupančič am Bass und der Veteran aus der Zeit der Neuen Welle von Rijeka, Alen Tibiljaš, am Schlagzeug.

Es folgen zwei Auftritte von zwei reaktivierten Gruppen. Die ersten gelten als echte Rock-Veteranen. Die Besetzung Karamela. Wenn du Faraoni kennst, wirst du auch Karamela kennen. Sie besteht aus erfahrenen Musikern! Schlagzeuger Zlatko Klun, der ausgezeichnete Gitarrist Marijan Maliković mit einem ähnlichen Gitarrenmodell wie es Steve Lukather von Toto verwendet, weiterhin Bassist Jadran Ogrin und Keyboarder Goran Velikonja. Die Besetzung spielte die Stücke Želja und die brandneue Single zum Stück Jaz bi še.  Die zweiten Reaktivierten, die in der Sendung Štos auftauchten, waren Lačni Franz! Von den legendären Gesichtern ist in der Besetzung natürlich der unersetzliche Zoran Predin geblieben, während die Besetzung durch Vertreter der jungen Rockergeneration aufgefüllt wird, die sich beweisen wollen. Das sind Luka Čadež am Schlagzeug, Boštjan Artiček an den Keyboards und Klemen Lombergar an der Gitarre. Aneja Kočevar wurde bei dieser Gelegenheit in letzter Minute durch ein anderes Gesicht am Bass ersetzt, dessen Namen ich leider nicht erhaschen konnte. Zoran ist Zoran. Was du siehst, das bekommst du. Das einzigartige und elementare Markenzeichen von Lačni Franz als Person und Werk. Nichts weniger und nichts mehr. Sein Gesang und seine Charisma reifen mit den Jahren wie ein alter guter Wein, und auch dieses Mal war es kein bisschen anders. Eine besondere Überraschung löste vor allem das Stück Zanzibar aus (der berühmte kokette Blues), das in der Vergangenheit nicht zu den Stammgrößen des eisernen Konzertrepertoires der Gruppe gehörte. Diesem fügten sie in einer fast schelmischen Salsa-Variation die verführerische Klassikerin Ne mi dihat za ovratnik hinzu. Zoran und Dragan tauschten während des Auftritts einige schelmische Bemerkungen zum Weihnachtsmann aus, obwohl Dragan erwartet hatte, dass auch Sean Connery in den Debattierkreis einsteigen würde.

Nachdem sie 2010 mit zwei Auftritten ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert hatten, benannten sich die Žiri-er Lintvern 2011 in die Besetzung Lokal Patrioti um. Das hinderte sie aber nicht daran, sich kurz wieder in Lintvern zu verwandeln. Die Besetzung in der Zusammensetzung Robert Križnar (Gitarre, Backgroundgesang), Drago Kramperšek (Gesang), Katarina Premožič (Keyboards, Backgroundgesang), Andrej Jereb (Gitarre, Backgroundgesang), Matjaž Zabukovec (Gitarre), Marko Marovt (Bass) und Daniel Podobnik (Schlagzeug) spielte die Stücke Nedelja je lep dan und Če padel bi na glavo. Es folgt der Auftritt einer weiteren »präkambrischen« Gruppe! Peter Pan mit dem berühmten Hit und dem Rock-Cover des slowenischen Volkslieds Kje so tiste stezice. Auch für Peter Pan gilt, dass sie eine Reihe von Jahren nicht zusammen auf der Bühne gestanden haben. Auch das Quartett in der Besetzung Jure Zdešar (Keyboards), Tomaž Grubar (Bass, Gesang), Borut Debevc (Gitarre) und Janez Nared (Schlagzeug) zählte zu den schöneren Überraschungen der Sendung, vor allem wenn man den Auftrittsplan nicht im Voraus kannte. Die Besetzung spielte auch das Stück Ostani mlad mit einem besonderen Glückwunsch an Dragan Bulič. Für gerade ein Stück übernahmen auch Rok ‚N‘ Band mit dem berühmten Anführer, dem eingefleischten »Elvis-Jünger« Rok Ferengja, die Bühne. Das Sextett füllten neben Rok noch Stane Vrbek an der Gitarre, Tomaž Repinc am Bass, Ivan Gorenc an den Keyboards, Blaž Črnivec an der Gitarre und Tomaž Ferenc am Schlagzeug. Der Besetzung machte auch der Chor A-Kamela in der Zusammensetzung Barbara Grabar, Kristina Strašek, Samo Vovk und Matej Virtič Gesellschaft. Die Besetzung spielte ein saftiges Cover des Stücks I’ve Got A Thing About You Baby von Tony Joe White, das in seiner Zeit auch der berühmte Elvis Presley interpretierte. In seiner Fassung handelt es sich um die Interpretation eines weniger bekannten Stücks, was jedoch eine umso schönere Überraschung und Bereicherung der Sendung selbst brachte!

Auch die Wiedervereinigung der Besetzung Ultimat für den diesmaligen Štos galt als historisch bedeutsames Ereignis. Die einzige Hauptstimme des Abends, die dem zarten Geschlecht angehörte, übernahm Simona Vodopivec (bekannte Stimme von Tofos Boutique Show), und Dragan lud bei dieser Gelegenheit ihren Mann Jure Frank vor das Mikrofon, den Gewinner der berühmten Silbermedaille im Riesenslalom für Jugoslawien im Jahr 1984 im olympischen Sarajevo, mit dem er einige amüsante Erinnerungen beim Betrachten des Covers des ersten Albums der Besetzung Ultimat austauschte. Es waren keine Stücke Moški čaj, Danes je petek und Prihaja oktober, sondern die Besetzung spielte die Stücke Usoda ženskega rodu und danach Pokaži nam Eddy. Ultimat füllten neben Simona am Gesang noch Gitarrist Bojan Simončič, Bassist Mirko Bogataj und Schlagzeuger Jani Košir. Einige Unannehmlichkeiten erlebte Bojan, dem jemand vor dem Auftritt den richtigen Verstärkerkopf von der Bühne mitgenommen hatte, weshalb »in Bojans unerwarteter, aber geforderter Improvisation mit Notlösungen« die Gitarre wie eine »gedämpfte Biene« summte. Dafür genossen wir umso mehr den in den Vordergrund tretenden Sound der Basslinien von Mirko Bogataj. Simona aber lässt sich beim Gesang einfach nicht unterkriegen! Trotz der klanglichen Widrigkeiten trugen Ultimat alle Unannehmlichkeiten im Stil echter Profis. So richtig krachte es dann, als Wellblott auf der Bühne standen. Der Anblick von Matjaž Steržets Figur sagt alles. Vor allem, wenn er seine berühmte Hammer-Gitarre in die Hand nimmt und sich an seinen Mesa Boogie-Verstärker anstöpselt. Kein Spaß. Das ist einer der vollendetsten Hard-Rock-Gitarristen Sloweniens. Matjaž teilt seine Dienste derzeit der Besetzung Danilo Kocjančič Friends auf, und zwar zusammen mit Kollegen und Bassist Jadran Ogrin, der kurz zuvor mit den wieder aktiven Karamela aufgetreten war. Wellblott sind der Biene Maja offensichtlich entwachsen und griffen lieber zu einem Eigenkompositions-Stück Tam si ti. Auf der Bühne übernahm für dieses Stück die Gesangspflichten Mate Brodar, der sich schon seit Jahren in musikalischen Gewässern ausprobiert, wo Rock ’n‘ Roll nur als Würze dient, was letztendlich auch seine »schlampige« Bühnenkluft widerspiegelte. Es handelt sich um einen ausgezeichneten Musiker und Multi-Instrumentalisten, der sonst die Hälfte der wieder aktiven Da Phenomena zusammen mit Dagi bildet – letzterer hatte gleich zu Beginn der Sendung zwei Stücke für Babewatch gespielt. Das Quartett vervollständigten noch Uroš Medved am Bass und Grega Gorenšek am Schlagzeug. Für das zweite Stück Zlobna vila überließ Mate das Mikrofon dem »über die Jahre angenehm Kahlgewordenen«, aber stimmlich immer noch konkret lasterhaften Aleksander Štaher. Auch über den Auftritt von Wellblott kann man sagen, dass es sich um eine seltene Begegnung »der dritten Art« handelte. Sterže verblüffte erneut mit seiner Zauberei und Gitarrenmeisterschaft, womit er sich auch ein besonderes Lob des Sendungsmoderators Dragan Bulič verdiente!

Die 1470. Jubiläumssendung Štos beschloss zu ihrer 35. Jubiläumsausgabe die Besetzung 1 X Band. Der berühmte Eurovision-Teilnehmer von vor sagenhaften 21 Jahren mit dem Stück Tih deževen dan, Josip »Cole« Moretti (im Jahr 2006 Backgroundvokalist der damals für einige Auftritte wieder reaktivierten Buldožer), trat in Begleitung von Andrej Bedjanič (Keyboards), Brane Vidan (Bass), Tomaž Kosec (Schlagzeug) auf, die Backgroundgesänge sang »Sendi«, genauer gesagt Sandra Zupanc Klemm, die dabei munter das Tamburin schwang. Cole haute auch Gitarrensoli raus! Mutig, aber ohne Höhepunkte. Von Novo jutro zu Tih deževen dan! Cole besitzt nach wie vor eine ausgezeichnete Stimme!

Der Marathon war beendet! Zu extrem später Stunde. Erwähnen möchte ich auch, dass Dragan in den Pausen einige berühmte Akteure der slowenischen Musikszene ans Mikrofon gerufen hat. Kurz vor dem Auftritt von 1XBand teilte der legendäre Lado Leskovar mit Dragan einige abschließende Gedanken zur Reise von Tinkara Kovač nach Dänemark als Vertreterin Sloweniens beim Eurovision Song Contest. Im ersten Teil der Sendung hatte Dragan auch noch eine weitere Eminenz vor das Mikrofon gebeten. Rajko Djordjević, eine der wichtigsten Säulen, die einst eine wichtige Rolle bei der Popularisierung des Rockrhythmus der Šaleška dolina gespielt hatte, Gründer der Gruppe Ave, Manager von Besetzungen und Interpreten wie unter anderem Šank rock, Andrej Šifrer, Pomaranča, Bijelo dugme,… und nicht zuletzt ein erfolgreicher Geschäftsmann. Wenn mich mein „Adlerauge“ nicht getäuscht hat, war an diesem Abend am Veranstaltungsort keiner der verantwortlichen Leiter zu sehen, weder vom Radio noch vom Fernsehen, was schlicht und ergreifend traurig ist.

»Štos, da zieht man den Hut!« könnte der Schlusssatz dieser Reportage lauten. Dragan hat wirklich an alles gedacht, sogar an die berühmten T-Shirts »Veseli tobogan«. Die Hingabe an die Liebe zur Musik, die für Dragan grenzenlos ist, sorgte erneut für ein unvergessliches Ereignis von historischem Wert in der Ära der slowenischen Rock- und »Mainstream«-Musik. Es traten einige Gruppen auf, von denen man nicht mal im Traum gewagt hätte vorherzusagen, dass sie jemals wieder gemeinsam auf der Bühne stehen würden, und gleichzeitig ist diese Jubiläumssendung vielleicht genau das Sprungbrett für einen neuen Anfang der bereits »pensionierten« Besetzungen. Karamela haben sich zum Beispiel wieder vereint, Lačni Franz auch. Vielleicht wird dem noch die eine oder andere ähnliche Aktion der übrigen Gruppen folgen, die uns diesen unvergesslichen Abend im Studio 1 Televizije Slovenija verschönert haben. Danke, Dragan, dafür, dass du als großer Visionär seit Jahren unbeschwert dein Wissen aus der Welt der Musik mit Jungen teilst und es auf eine Weise vermittelst, die einen aufweckt und dazu bringt, »aufzuwachen«, und die ihn so an sich zieht, dass er beginnt, selbst auf gesunde Weise zu erkunden und die Magie des Rock and Roll noch intensiver wahrzunehmen und zu fühlen. Es war mir eine große Ehre, deine Einladung zu erhalten und die Gelegenheit zu bekommen, jede einzelne Sekunde dieses einmaligen Ereignisses zu genießen! Auf neue 35 Jahre der Sendung Štos!

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