Dan Peek ist gestorben

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Autor: Urban Bolta

Im Alter von 60 Jahren ist am Sonntag Dan Peek gestorben, Gründungsmitglied der amerikanischen Folk-Rocker America. Die Todesursache wird nicht genannt, auf seiner Website steht lediglich das Zitat „Dan ist am Sonntag, dem 24. Juli 2011, in den Himmel gegangen“.

Eine Erklärung zu Peeks Abschied ist auch auf der Website von America zu lesen: „Dans Tod hat mich wirklich erschüttert.“, schrieb Dewey Bunnell. „Dan, Gerry und ich haben America noch als Teenager gegründet, nachdem wir Ende der Sechziger als enge Freunde zusammen die Highschool besucht hatten. Das war eine schöne Zeit für uns, voller Spaß und Lachen. Wir haben gemeinsam Musik gemacht und ein Leben gelebt, von dem wir nur träumen konnten. Dan war ein wichtiger Teil dieser Zeit, und ich werde diese schönen Momente, in denen wir zusammen gespielt haben, niemals vergessen.

Auch wenn wir später jeder unseren eigenen Weg gegangen sind, hat sein Stempel in der Musik von America für immer Bestand und wird nie verblassen. Die Nachricht vom Sonntag ist wirklich traurig. Meine Gedanken sind bei seiner Frau Catherine und der gesamten Familie Peek. Dan, ruh in Frieden, wir werden uns immer gerne an dich erinnern!“

Das andere Originalmitglied Gerry Beckley schrieb: „Ich bin tief betrübt über die Nachricht von Dans Tod. Wir waren viele Jahre lang gute Freunde. Dan und seine Musik sind zeitlos. Möge er in Frieden ruhen…“.

America ist eine Folk-Rock-Gruppe, die 1969 von den Freunden Gerry Beckley, Dewey Bunnell und Dan Peek gegründet wurde. Zu Beginn der Siebziger reihten sie eine Reihe von Radiohits aneinander, die ihnen 1972 sogar einen Grammy als besten neuen Künstler einbrachten. Dan Peek verließ die Gruppe 1977 und widmete sich seiner Solokarriere, die tief vom christlichen Glauben geprägt war, aus dem Peek seine Inspiration schöpfte. Zu den bekanntesten Hits von America zählen A Horse with No Name, Sister Golden Hair (beide erreichten Platz eins der Single-Charts), Ventura Highway, Tin Man, Daisy Jane und Lonely People. Peek schrieb außerdem eine Autobiografie mit dem Titel An American Band, die seine Zeit als Mitglied der Band beschreibt.

 

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