Chaos beim Festival Exit!
Wie oft hast du schon zu Songs wie „Baggy Trousers“, „House of Fun“, „Our House“, „It Must Be Love“ und anderen globalen Hits des Siebenergespanns aus Camden Town mitgetanzt? Schwer zu zählen, oder? Die Wahrscheinlichkeit ist genauso groß wie der Spaß, den die Jungs im Gepäck haben.
Wie alle großen Namen fingen auch Madness als kleiner Londoner Bend an, damals noch unter dem Namen „The North London Invaders“ – oder kurz „Invaders“. Das Jahr 1976 gilt als das Jahr des Wahnsinns, als sich die Band den neuartigen Ska-Rhythmen verschrieb. Suggs hörte die Jungs zum ersten Mal auf einer Gartenparty zum Geburtstag eines Freundes und entschied sich, mitzumachen. Von diesem Moment an wurden seine Stimme, Keyboards, Saxofon und Trompete zum Markenzeichen von „Morris and the Minors“ – dem späteren Madness. 1979 erschien ihr Debütalbum „One Step Beyond“, das in den britischen Albumcharts einen (für eine Ska-Platte) beachtlichen zweiten Platz erzielte. Danach folgte ein Album nach dem anderen wie am Fließband: Absolutely (1980), 7 (1981), The Rise & Fall (1982), Keep Moving (1984) und Mad Not Mad (1985). Diese Platten verewigten Hits, die jeder kennt. Sie machten Ska-Musik poppiger, und die meisten erinnern sich an die Jungs vor allem wegen ihrer ausgelassenen Rhythmen.
Die Band, die im Laufe ihrer Geschichte viele Höhen und Tiefen, Personalwechsel, Auflösungen und Wiedervereinigungen erlebt hat – vor allem zwischen 1985 und 1999 –, hat seitdem noch drei Studioalben veröffentlicht. Das neueste mit dem Titel „The Liberty of Northon Folgate“ kommt noch in diesem Frühjahr in die Läden.
Die aktuelle Besetzung von Madness besteht aus Suggs, Mike Barson, Lee Thompson, Chris Foreman, Mark Bedford, Daniel Woodgate und Carl Smyth.
Die Jungs haben den Rhythmus – und den Rhythmus hat mindestens eine 30.000-köpfige Menge, die sich den Jungs am 12. Juli auf der Hauptbühne des Exit Festivals anschließen wird.
Mehr über Madness unter:
www.madness.co.uk
http://www.myspace.com/madnessofficial