Bang Your Head!!! 2013 – Warm-up-Show!
Auftritte: Snake Ride Rodeo, Maiden United, Tokyo Blade, Vicious Rumours, Candlemass
Datum: Mittwoch, 11.07.2013
Ort: Balingen / Volksbank Messe / Deutschland
Wie es Tradition ist, ist RockLine dem jährlichen Aufgebot des legendären deutschen Festivals Bang Your Head!!! irgendwie verpflichtet – oder schicksalhaft damit verbunden –, das jedes Jahr an seinem angestammten Austragungsort in dem schmucken deutschen Städtchen inmitten der ländlichen Gefilde des Porsche-Landes Baden-Württemberg stattfindet: Balingen! Wie jedes Jahr hat der Veranstalter im Rahmen des Warm-up-Tages ein Lineup zusammengestellt, dem man einfach nicht widerstehen kann.
Den Abend eröffneten die Locals Snake Ride Rodeo, die wir diesmal verpasst haben. Snake Ride Rodeo eröffneten die Warm-up-Show in Balingen bereits 2009. Zweifellos ein herzlicher Willkommensgruß, den die erfahrenen deutschen Herren in der Manier eines dreckig rollenden Rock ’n‘ Roll ablieferten – an der Gitarre schrubbt The Preacher, ehemaliges Mitglied der deutschen Power-Metal-Festung Running Wild.
Zelte stehen, Akkus aufgeladen. Wir befinden uns in der Halle des Festivalgeländes, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung des Festivals. In der Halle herrscht fröhliches Treiben, stattliche deutsche Biertrinker stehen bereits brav Schlange, um Bons zu kaufen. Heute Nacht wird das Bier in Hektolitern fließen!
Dann betreten Maiden United die Bühne. Unglaublich. Eine akustische Besetzung, eine wahre Mischung aus Pastorale und Kammermusik. Mit einer »Iron Maiden-Impression«, die wir so noch nie erlebt haben. Die Songs Aces High, Revelations, 22 Accacia Avenue, The Evil That Man Do, The Trooper, Wasted Years und Die With Your Boots On! Allesamt so stark umgearbeitet, dass man sie in den Strophen und Vorchorussen kaum wiedererkennt – wenn überhaupt. Die Männer, die das Team Maiden United bilden, sind aus dem richtigen Holz geschnitzt: Mit ihrem Können und ihrer Fantasie haben sie die Originale auf eine äußerst interessante Weise umgedeutet, die auch während der Bühneninterpretation voll zur Wirkung kam. Hauptenergielieferant war der bekannte Rückkehrer zum Team der britischen Progressive-Metaller Threshold, Damian Wilson. Er übernahm sämtliche Gesangspflichten. Meisterhaft passte er die Gesangslinien den arrangierten Bearbeitungen an – vor allem wegen der veränderten rhythmischen Strukturen, in denen sich die umgestalteten Maiden-Klassiker reihten. Er nahm Anlauf, um die an sich wiedererkennbaren Dickinson-Lagen komplett umzukehren und die Ähnlichkeit mit den Originalen nur noch in den Refrains zu bewahren. Und das reichte. Gegen Ende des Konzerts fraß die Menge der Band aus der Hand. In den Refrains kollaborierte sie lautstark mit Wilson, stimmte in die charakteristischen Maiden-Harmonien in Terzen ein – natürlich diesmal in der ausgeklügelten Variante. Diese Mischung aus clever-intelligenten Rearrangements der Maiden-Studiooriginale und dem typischen schwarzen Humor (eben ein Charakteristikum der Britischen Inseln), für den durchgehend der lebhafte und gutgelaunte bärtige schottische Hüne Steven Wilson sorgte – der mit seiner außergewöhnlichen Gesangsperformance nicht eine Sekunde langweilte. Tolle Vibes also und eine herzliche Empfehlung, wenn ihr vollständige Entspannung, Schocktherapie und natürlich grenzenlosen Spaß wollt!
Einer der meisterwarteten Auftritte des Warm-up-Tages war die Ankunft von Tokyo Blade. Noch aktive Veteranen, die in der Zeit der NWOBHM-Expansion aufgetaucht sind, also in den frühen Achtzigern. Heute ergraute Herren, aber handfest unterwegs – aktiv eigentlich in der Originalbesetzung, oder grob gesagt in der Besetzung, die die erste Ära der Band geprägt hat, irgendwo bis 1986. Mit Ausnahme von Sänger Nikolaj Rhunow, der 2010 zur Band stieß. Tokyo Blade sind außergewöhnlich! Wenn man sie heute auf der Bühne sieht, fragt man sich direkt: »Wo habt ihr euch all die Jahre rumgetrieben, Jungs?« Grandioses Spiel, Gitarren geölt, kalibriert und messerscharf. Terzenharmonien gespielt, wie es sich gehört – echte Old-School-Heavy-Metal in der bestmöglichen Variante. Schnell und präzise. Melodisch gezähmt. Die Band optimal eingespielt, bestens drauf, mit unglaublicher Energie ausstrahlend! Die alten und erfahrenen Kater wirkten auf der Bühne brandscharf, als hätte ihnen das Gewicht der Jahre gar nichts anhaben können, geschweige denn Anzeichen von Rost. Tokyo Blade rissen mit einer außerordentlich dynamischen Bühnenpräsentation mit. Neben den grandiosen Soli, mit denen uns der fantastische Andy Boulton verwöhnte, stach beim Auftritt vor allem Sänger Rhunow heraus, der seine Mitstreiter durchgehend mit einem mitreißenden und »schelmischen« Bühnenspiel anfeuerte. Die Bühne gehörte ganz ihm – wobei es natürlich nicht nur um sein Bühnenspiel ging, an dem es auch nicht an witzigen Sprüchen mangelte, geerbt aus der Schatzkammer des spezifischen britischen schwarzen Humors. Das Tokyo-Blade-Repertoire flog weg wie nix! Die Band brachte Songs vom neuesten Album »Thousand Men Strong« (2013) – Black Abyss, Thousand Men Strong, Lunch-Case – und mixte Klassiker dazwischen! Im Repertoire fehlte auch die EP »Midnight Rendezvous« nicht (Titelsong, Mean Streak), und noch mehr überraschte die Besetzung mit der Aufnahme der Songs Fever und Attack Attack, die aus der Zeit der Veröffentlichung des Albums »Night Of The Blade« stammen, für die damals aber kein Platz auf dem Album war. Vom Album Night Of The Blade ertönten außerdem der Titelsong und Love Struck. Eigentlich überraschten Tokyo Blade schon gleich zu Beginn, als sie beschlossen, das Konzert mit einem verlorengegangenen Song aus der Zeit der Veröffentlichung des Debütalbums »Tokyo Blade« zu eröffnen, namens Death On Main Street. Totale Fantasie und eine totale Rückkehr in jene Zeiten, als Heavy Metal noch ein echter Erstklässler war. Näher kommt man dem Kern der NWOBHM-Bewegung nicht. Erfreulich ist die Erkenntnis, dass das neue Album nach dem Prinzip der ersten beiden Alben gemacht wurde und die neuen Songs so hervorragend mit den Klassikern funktionieren. Hoffen wir, dass die Besetzung noch das ein oder andere Studioalbum aus sich herausbringt und dass sie auch mal auf einem Konzert näher bei Slowenien auftaucht. Solange sie natürlich noch in Bewegung sind.
Vicious Rumors sahen sich vor Beginn des Auftritts mit einigen Problemen konfrontiert. Sämtliche Instrumente waren »für die Katz« und rein gar nichts funktionierte. Anstatt über die Bühne zu fegen, bot sich dem Blick auf das Gelände alles andere als eine neue Konzertorgie mit dieser grandiosen und hoch angesehenen amerikanischen Old-School-Speed-Metal-Band, die in den neuen Zeiten immer mehr und mehr thrasht! Auf der Bühne findet man Gitarrist Bob Capka tief auf den Knien neben Thorpes Pedalen, eifrig auf der Suche nach Soundfehlern und dabei, sie zu beheben; hinter dem Schlagzeug sitzt bereits Larry Howe, der nicht umhin kann, ein paar überlegene Rolls loszufeuern, bevor er sich blitzschnell in die Kulissen zurückzieht. Auf der Bühne steht auch das dritte Mitglied: Tilen Hudrap – ein Kerl aus den slowenischen Bergen. Wer? Du liest richtig. Der hervorragende slowenische Bassist ist als temporäres Mitglied für den zweiten Teil der neuen Europatournee der Band eingesprungen, auf der Vicious Rumors ihr neues Album »Electric Punishment« (SPV Records, Mai 2013) vorstellen – und zwar durch eine glückliche Fügung der Umstände. Hudrap ersetzt bei Vicious Rumors vorübergehend den festen Bassisten Stephen Goodwin. Nach Mutmaßungen der RockLine-Redaktion soll Tilen Geoff Thorpe von niemand Geringerem als Helstar-Sänger James Rivera empfohlen worden sein. Letzterer war im ersten Teil der Europatournee, die sich durch den vergangenen Mai schlängelte, eingesprungen, um der Band zu helfen. Dort vertrat Rivera Brian Allen, der aus dringenden familiären Verpflichtungen zu Hause bleiben musste. Und die Schlussrechnung? Rivera arbeitet mit den slowenischen Metalsteel in Sabbath Judas Sabbath zusammen, wo Tilens Freundin Daša Schlagzeug spielt. Es handelt sich also um eine unbelegte Vermutung – aber eine sehr wahrscheinliche. Diesmal hat der slowenische Heavy Metal endlich die echte Anerkennung für seine Beharrlichkeit bekommen und eine einmalige Bestätigung, dass unsere Musiker in diesem Genre enorme Qualität bieten und so großes Vertrauen erwecken. Und wenn das von legendären Bands wie Vicious Rumors bestätigt wird, wiegt diese Anerkennung umso schwerer und ist umso bedeutsamer.
Die Vicious-Rumors-Show bot noch eine weitere Exklusivität – die allerdings für den slowenischen Heavy Metal diesmal von untergeordneter Bedeutung war. Als Sondergast trat mit Vicious Rumors Kevin Albert auf, der Sohn des verstorbenen Originalsängers der Band, Carl Albert. Nur für diesen Auftritt und nicht mehr!
Die Band hatte massiv Verspätung beim Einstimmen (weiß der Teufel, was nicht stimmte, aber alle Instrumente mussten komplett auf null kalibriert werden), wobei ausgerechnet unser Tilen den Kürzeren zog, denn die Soundeinstellung der Bassgitarre kam als allerletztes dran. Als Vicious Rumors schnurstracks mit dem Klassiker Digital Dictator loslegten, kümmerten sich die Soundtechniker noch immer um die Bassgitarre, und Tilen stand an den Monitoren, um überhaupt zu hören, was mit dem Sound seines Instruments los war. Bandchef Geoff Thorpe nutzte die Eröffnungsbegrüßung, um die Anwesenden daran zu erinnern, dass in diesem Jahr 25 Jahre seit der Veröffentlichung des kultigen Vicious-Rumors-Albums »Digital Dictator« vergehen. Die Band opferte etwas von der Zeit, die für die Präsentation des neuen Albums vorgesehen war, und konzentrierte sich auf die Darbietung von Klassikern wie Hellraiser, Lady Took A Chance, Soldiers Of The Night, Ship Of Fools und Down To The Temple. Im Eröffnungsteil erschütterte Kevin Albert, denn er kommt mit seiner Stimmfarbe dem verstorbenen Vater Carl um einen Hauch näher. Im weiteren Verlauf teilten er und Brian Allen die Gesangslinien, vereinten sich in Duetten und sorgten für eine äußerst kompakte und dynamische Entwicklung. Beide mit sehr ähnlichen Stimmcharakteristika – mit dem Unterschied, dass der junge Kevin natürlich New-Age-Gesten einsetzt, die eher in eine Hip-Hop-Metal-Fusion-Band passen würden, während Allen mit seiner charismatischen Erscheinung und provokativem Auftreten mit Vehemenz die Rolle eines echten Reserve-Teufelchens spielte (sein abschließendes »Stage Diving« durfte dabei natürlich nicht fehlen). Um sich für den anfänglichen Patzer bestmöglich zu revanchieren, lud die Band im Abschlussteil vier Stripperinnen auf die Bühne, die gemeinsam mit der Besetzung den vom Publikum heiß ersehnten Klassiker Soldiers Of The Night wegwiggelten. In dieser Hinsicht erwies sich dieser Schachzug als ausgezeichnete Lösung. Die Band behielt die »Nerven«, indem sie die Aufmerksamkeit des Publikums auf diese Weise ablenkte. Und unser Tilen? Sobald die Bassgitarre gerichtet war, nutzte er seine charismatische Erscheinung – an der natürlich die lange blonde Mähne nicht zu übersehen ist –, stürmte selbstbewusst zur Bühnenvorderkante und überließ sich den Genüssen der Bühnenexekution des Vicious-Rumors-Materials. Man merkt, dass Tilen auf der Clubszene der slowenischen Kaschemmen ordentlich Stunden auf dem Bass runtergespielt hat. Er hat sich nämlich in einen gestandenen und selbstbewussten Bühnenakteur verwandelt, dem noch eine glänzende Zukunft bevorsteht. Sein Bühnenspiel vereinte in einem Atemzug exzellentes Bassspielen und das richtige Einnehmen von Bühnenpositionen und -gesten, was zur Gesamtbombastik des Vicious-Rumors-Konzerts beitrug. Tilen spielte auf der Bühne also beileibe keine passive Rolle (im Stil der unauffälligen Manier eines gewissen Ian Hill von Judas Priest) – und Geoff musste an diesem Abend besonders stolz auf ihn gewesen sein.
Das Vicious-Rumors-Konzert brachte trotz des anfänglichen Kollapses das, was wir erwartet hatten. Eine erstklassige Bühnenpräsentation einer erstklassigen Mischung aus grenzenloser metallischer Destruktivität und bösartigem »Badass«-Temperament. Erstklassige Exekution. Man merkt, dass die Band eine Konzertserie hinter sich hat, dass die Chemie stimmt, dass frisches Material entsteht und dass Vicious Rumors nur schwer jemand das Wasser reichen kann, wenn es darum geht, auf der Bühne zu brillieren. Vicious Rumors erwarten wir auch auf der diesjährigen Ausgabe des Metaldays-Festivals in Tolmin sehnlichst. Seid 100% dabei!
Die Hauptträger des Abends des Warm-up-Tages des Festivals waren die schwedischen Doom-Metaller Candlemass. Also ein vollständiger Stimmungswechsel auf die Gefilde der Düsternis, des Hexentreibens und ähnlicher mittelalterlicher Fratzen und Gespenster – und der Vorhang fiel, der Felder der Schwärze und der Klagelieder aufzog. Hier und da hört man das unheilvolle Heulen von Feen, die den Tod herbeirufen. Die Originalmitglieder Leif Edling (Bass) und Mats Björkman (Gitarre), neben Jan Lindh (Schlagzeug), Gitarrist Lars Johansson und dem neuesten Zugang, Sänger Mats Leven, halten die Zügel in den Händen – und Candlemass geben nicht nach. Im vergangenen Jahr veröffentlichten Candlemass das neue Studioalbum »Psalms For The Dead« (2012) und eröffneten den Abend mit dem ersten Song des Albums, namens Prophet.
Die Bühnenbeleuchtung war der Natur der Band so gut wie möglich angepasst. Einfarbige Strahler mit gelegentlichen Blitzen weißer oder blauer Lichtkegel. Ansonsten alles in Rot, Grün oder Blau. Mats Leven wird leider nie ein Messiah Marcolin sein, dennoch fasste sein Gesang das ältere Material hervorragend ein. Leven ist ein erfahrener Mann. Mit Björkman hat er bereits in der Band Krux zusammengearbeitet, zudem besitzt er im kleinen Finger die Essenz der Theatralität. Zuvor hat er nämlich mit Therion zusammengearbeitet. Also ein erfahrener Künstler. Natürlich ist das Charisma seiner Bühnenpräsenz aus einem ganz anderen Holz geschnitzt als das von Marcolin – doch was zuerst zählt, ist die Exekution. Und die Schweden sind auf der Bühne verheerend, wie das letzte Schlagen einer Schicksalsglocke verheerend ist! In allen Handlungen wahrhaftig, in allen Bewegungen überzeugend. Das Manifest echten skandinavischen Perfektionismus leuchtete irgendwo in der Tiefe als aufrichtige Leidenschaft von Musikern hervor, die gnadenlos mit den Riffs des Repertoires abrechneten – sowohl mit denen, die dem neuesten Material angehören (Prophet, Waterwitch, Psalms For The Dead, Black As Time), als auch mit den am sehnlichsten erwarteten, die spöttisch-devote »Vaterunser« der Klassiker-Darbietungen lieferten: Emperor of the Void, At The Gallows End, Bewitched, Dark Reflections und zum Abschluss das irgendwie erwartbare Solitude. Candlemass hüllten Balingen für anderthalb Stunden in vollständige Schwärze und bestätigten mit hervorragender Exekution die hohen Erwartungen anlässlich ihres Besuchs auf der diesjährigen Ausgabe des Metaldays-Festivals in Tolmin. Nach dem Genuss in Balingen können wir beim Auftritt der Band in Slowenien einen der Höhepunkte des Metaldays-Festivals erwarten. Oh, und fast hätte ich es vergessen: Als sechstes Mitglied hilft Keyboarder Per Wiberg (ex-Opeth) Candlemass bei den Konzerten.
Die diesmalige Warm-up-Show trug den Titel »Milestones Of Rock ‚N‘ Roll History«. Sie bot Auftritte von fünf Bands, die zu den Entwicklungsepochen der Genres Rock – oder genauer gesagt Metal – gehören. Wenn Tokyo Blade die Träger der NWOBHM-Bewegung repräsentieren, so sind die Antwort von jenseits des großen Teichs die unverwüstlichen Speed-Metaller Vicious Rumors. Candlemass gelten noch heute als eine der einflussreichsten Doom-Metal-Bands. Schön war es, Iron-Maiden-Songs etwas anders interpretiert zu hören – von Maiden United –, ebenso wehte der Duft ur-eigener Rock-’n‘-Roll-Schneidigkeit (Auftritt Snake Ride Rodeo). Und doch lässt sich festhalten, dass die handvoll Slowenen, die den Auftritt von Vicious Rumors in Balingen mit Tilen Hudrap in der Besetzung erlebten, eine Art neuer Feuertaufe für den slowenischen Heavy Metal miterlebten. Wir wurden Zeugen eines neuen Meilensteins für den slowenischen Heavy Metal, der damit wichtige neue Sprungbretter auf der internationalen Bühne gewonnen hat – denn sein Wert ist dadurch zusätzlich gestiegen, ebenso wie sein Ansehen!
Autor: Aleš Podbrežnik
Fotos: Aleš Podbrežnik
Setlist Tokyo Blade:
1. Death On Mainstreet
2. Attack Attack
3. Night Of The Blade
4. Lunch-Case
5. Thousand Men Strong
6. Dead Of The Night
7. Lightning Strikes
8. Mean Streak
9. Lovestruck
10. Fever
11. If Heaven Is Hell
12. Unleash The Beast (wurde nicht gespielt)





















































