Eluveitie, Arkona, Skálmöld, Dienstag, 9.12.2014, Ljubljana (Kino Šiška)!

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Autor: Sebastijan Videc

wer: Eluveitie, Arkona, Skálmöld
wo: Kino Šiška, Ljubljana
wann: Dienstag, 9.12.2014, um 20:00 Uhr

Nächsten Dienstag steht in der Hauptstadt, ganz im Sinne des fröhlichen Dezembers, ein zünftiges Folk-Metal-Spektakel auf dem Programm, dessen Hauptprotagonisten die Schweizer Eluveitie sind – einheizen werden uns außerdem die russischen Arkona und die isländischen Skálmöld.

Skálmöld sind eine noch ziemlich junge Band aus Reykjavik. Ihre lyrische Inspiration haben sie in der Folklore und der bewegten Geschichte ihrer Vorfahren – der Wikinger – gefunden. Ihr Debütalbum Baldur erschien 2010, und erst der Vertragsabschluss mit Napalm Records öffnete ihnen die Türen zur Welt und ermöglichte Auftritte weltweit, unter anderem auch beim legendären Wacken Festival. Die Isländer, die ihrer Sprache treu bleiben, werden dem Ljubljaner Publikum neben älterem Material auch ihre neueste Scheibe Með vættum vorstellen.

Arkona braucht unseren Lesern wohl nicht groß vorgestellt zu werden. Diese (auch bei uns) ausgesprochen beliebte russische Folk-Metal-Band hat sich den Slowenen schon mehrfach präsentiert, zuletzt beim letztjährigen Metaldays Festival, als ihre Sängerin Maša mitten in der prallsten Nachmittagshitze zeigte, wie der Laden läuft. Dieses Jahr jährt sich das Erscheinen ihres Debüts Vozroždenje zum zehnten Mal. Im Laufe ihrer Karriere haben die Russen bewiesen, dass sie ihr Handwerk mit Herz und Verstand betreiben – was sie immer wieder ganz oben in den weltweiten Folk/Pagan-Metal-Charts hält. Das bevorstehende Konzert bietet auch die Gelegenheit, Songs vom diesjährigen siebten Album Jav live zu hören.

Die Anfänge von Eluveitie gehen – wie bei den russischen Kollegen – auf das Jahr 2002 zurück; damals trommelte der spätere Frontman der Band verschiedene Musiker für ein einmaliges Studioprojekt zusammen, das im folgenden Jahr jedoch zur festen Besetzung wurde. Die frühen Jahre waren personaltechnisch sehr turbulent, da sich die Lineup bis zum Erscheinen des Debüts Spirit im Jahr 2006 und auch danach ständig veränderte. Den Musikstil, dessen rhythmischer Teil an die Göteborger Schule des melodischen Death Metals erinnert, haben sie sowohl mit Growl- als auch Clean-Vocals und einer Fülle von alten Instrumenten gewürzt; die Texte werden oft in der alten, längst ausgestorbenen gallischen Sprache gesungen, und lyrisch graben die Schweizer tief in ihrer eigenen Geschichte – auch der Name Eluveitie soll eine 2500 Jahre alte etruskische Aufzeichnung des uns besser bekannten Namens Helvetica sein. Die Schweizer waren zuletzt vor zwei Jahren zu Gast, damals als Vorband von Sabaton; diesmal kommen sie als Hauptact des Abends – erwartet werden sowohl die Präsentation des neuen, starken Albums Origins als auch ein Streifzug durch die Diskografie der Band.

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