Faith No More haben gestern zwei neue Songs gespielt

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Autor: Sebastijan Videc

Die reaktivierten Alt-Metal-Recken Faith No More haben beim gestrigen Konzert im Londoner Hyde Park offenbar zwei neue Songs vorgestellt, die ihr euch unten in Fan-Aufnahmen ansehen könnt.

Die Band hatte kürzlich angedeutet, dass es gut möglich wäre, ein neues Album aufzunehmen – 17 Jahre nach ihrem letzten ‚Album of the Year‘.

Die Band, die nach längerer Abwesenheit im Juni 2009 mit einem Auftritt in der Brixton Academy in London auf die Bühnen zurückgekehrt war, spielte in den folgenden Jahren vereinzelte Konzerte und eröffnete einen Twitter-Account, auf dem einer der ersten Posts folgender Tweet war: „Die Reunion hat Spaß gemacht, jetzt ist es Zeit, etwas kreativer zu werden.“

Sänger Mike Patton sagte in einem Interview im November 2012, dass es die Möglichkeit gäbe, dass die Band ein Konzertalbum mit Aufnahmen von den Reunion-Konzerten veröffentlichen könnte: „Wir haben derzeit keinerlei Pläne – weder für Konzerte noch fürs Studio noch sonst irgendwas. Wir haben mit der Reunion das gemacht, was wir wollten, und alles war großartig, aber im Moment sind wir in einem Modus von ‚mal schauen, was jetzt passiert‘. Und ich glaube, man muss sich einfach mal eine Pause gönnen und die Dinge sacken lassen – sonst hätten wir einfach immer weiter gespielt, aber wir wussten, dass wir irgendwann anfangen würden, das alte Material zu melken. Das geht nur eine gewisse Zeit lang gut, und ich glaube, wir haben das sehr gut hingekriegt. Die Pause ist eine natürliche Entscheidung der ganzen Band, also sitzen wir jetzt einfach ruhig da.“

Patton sagt, einer der Gründe, warum sich Faith No More nicht schon früher wieder zusammengetan haben, sei die Tatsache, dass sie den Anschein von Nostalgie vermeiden wollten. „Wir wollten frisch klingen und irgendwie vital. Es ging nicht ums Geld. Lustig, wie wir alle wieder zusammengefunden haben – nach all der Zeit haben wir uns angeschaut und gedacht: ‚Scheiße, wir haben zusammen die Hälfte unseres Lebens verbracht‘. Interessant, die Band jetzt zu sehen im Vergleich zu damals, als wir noch aktiv gespielt haben. Ich nehme an – zumindest für mich selbst – dass ich in dieser Zeit so viel gereift bin und Musik jetzt anders angehe und mich dabei wohler fühle als früher.“

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